TV Oyten - Newsartikel drucken


Autor: Thomas Waylow
Datum: 26.11.2019


Helming/Vogel krönen die Aufholjagd – 8:8

Oyten – Dank einer furiosen Aufholjagd sicherte sich Tischtennis-Landesligist TV Oyten doch noch einen Punkt beim 8:8 gegen Tabellenführer Post SV Stade. „Schade, wenn wir zu Beginn zumindest ein Doppel gewonnen hätten, hätte echt etwas gehen können“, haderte TVO-Teamsprecher Peter Igel beim Zwischenstand von 3:7. Denn zu diesem Zeitpunkt hatte vermutlich nicht nur er die Hoffnung auf etwas Zählbares bereits begraben.

Die Doppel werden mehr und mehr zum Oytener Problem. Da Dirk Chamier von Gliszczynski berufsbedingt nicht zur Verfügung stand, formierten die Gastgeber mit Oliver Helming und Vincent Vogel ein neues Spitzendoppel. Beide unterlagen jedoch knapp gegen Mauritius/Kiekel. Da auch die anderen beiden Paarungen verloren gingen, hieß es 0:3. „Stade stellt aber auch die besten Doppel der Liga, da kann man im Vorfeld nicht mit einem Punkt rechnen“, merkte Igel an. Nach der ersten Einzelrunde sprach nicht mehr viel für den TVO, denn lediglich Igel und Vogel waren erfolgreich – 2:7. Doch mit dem Rücken zur Wand ging auf einmal alles bei den Gastgebern. Igel ließ beim 3:0 gegen Au gar nichts anbrennen und auch Helming bezwang den Ex-Zweitligaspieler Barkow deutlich in drei Sätzen. Im Anschluss hatten die Stader dann auch noch Pech. Denn der bis dato ungeschlagene Linkshänder Mauritius musste gegen Vogel beim Zwischenstand von 9:9 im ersten Satz wegen einer Rückenverletzung aufgeben. Zwar unterlag Franz König knapp gegen Detjen, doch Arne Fichtner trieb den ebenfalls noch ungeschlagenen Kiekel mit seinen Aufschlägen fast zur Verzweiflung – 3:1. Da auch Rüdiger Sachs beim 3:0 gegen Steffens nichts anbrennen ließ, retteten sich die Oytener beim 7:8 ins Schlussdoppel. Dort waren Helming/Vogel gegen Au/Barkow allerdings Außenseiter. Doch die Oytener wuchsen förmlich über sich hinaus und krönten die Aufholjagd mit einem 11:5 im fünften Satz zum umjubelten 8:8-Endstand. „Auch wenn sich das etwas paradox anhören mag. Aber das war ein Punkt gegen den Abstieg“, befand Igel und lieferte gleich eine Erklärung hinterher: „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Außerdem bin ich von den drei verbleibenden Spielen wahrscheinlich nur noch einmal dabei. Daher war es auch völlig richtig, mit sieben Spielern gestartet zu sein. Endlich mal eine Saison, in der gefühlt nicht zehn Ersatzleute pro Halbserie gebraucht werden.“ bdr

Quelle Kreiszeitung:

https://www.kreiszeitung.de/sport/lokalsport/kreis-verden/helmingvogel-kroenen-aufholjagd-13246503.html