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Autor: Tvoyten
Datum: 21.03.2019


3. Herren: Geteilte Ausbeute


Vor den Spielen in Verden und gegen Blender hatten wir insgeheim schon mit vier Punkten spekuliert. Aber daraus wurde nichts, da die Verdener am Ende einfach zu stark waren. Dabei war nach den Doppeln noch alles in Ordnung, der 1:2-Rückstand kein Beinbruch für uns. Aber auch da hätte es schon schlimmer kommen können, denn Klaus und Ralf sahen sich im fünften Satz einem 3:8 gegenüber. Nur gut, dass es Auszeiten gibt. Denn in dieser hatte Ralf eine blendende Idee. "Lass die anderen doch mal die Fehler machen", lautete fortan die Devise. Und siehe da. Es klappte. Nach acht Punkten in Folge war das 11:8 gechafft.

Die Einzel - sie liefen dann jedoch denkbar schlecht. Zwar hatten wir jeweils die Chance zum Sieg auf dem Schläger, doch die ersten fünf gingen alle verloren - 1:7. Erst Kai durchbrach die Negativserie und wollte damit eigentlich die Wende einläuten. Aber das gelang nicht. Denn es reichte nur noch zu einem weiteren Sieg von Ralf, während sich Klaus und Inken erneut knapp geschlagen geben mussten. Damit war das 3:9 besiegelt.

Nach dieser Niederlage standen wir gegen Blender natürlich wieder unter Druck. Daher überließen wir auch nichts dem Zufall und schickten unsere nominell stärkste Truppe ins Rennen. Und der Start hätte besser nicht laufen können. Zwar mussten sich Klaus und Ralf sowie Bernd und Bernhard im Doppel mächtig strecken, doch letztlich behielten wir jeweils mit 3:2-Sätzen die Oberhand. Und das war nicht selbstverständlich, denn beide Paarungen aus Blender sind in der Doppel-Rangliste ziemlich weit oben zu finden. Da auch Inken und Artur nicht viel anbrennen ließen, war mit dem 3:0 der Traumstart perfekt. 

In den Einzeln kam dann nur selten Spannung auf. Einzig Ralf musste sich gegen Sandmann geschlagen geben. Und auch Klaus musste sich gegen Sandmann mächtig strecken, ehe er dann doch im fünften Satz dank seiner "Sparkasse" das bessere Ende auf seiner Seite hatte. Alle anderen Spiele gingen mehr oder minder deutlich an uns, sodass am Ende ein deutliches 9:1 zu Buche stand.

Sollte es auch in dieser Saison nur zwei Absteiger geben, haben wir durch den Sieg gegen Blender schon zwei Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt vorzeitig sicher. Und das, obwohl wir noch zwei Punkte durch einen Aufstellungsfehler gegen Hutbergen kampflos verschenkt haben. Letztlich aber kein Problem, da sich unsere Umstellungen nach der schwachen Hinrunde als goldrichtig erwiesen haben. Jetzt geht es noch gegen Barme und nach Embsen. Zwei Begegnungen, in denen wir sicher nicht chancenlos sind.