header
Fußball 01.07.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de von Ulf Von Der Eltz. Oytens Mittelfeld-Ass nach Etelsen. Simon Seekamp: „Wenn nicht jetzt...“

Oyten – Die endgültige Entscheidung durch den beim außerordentlichen Verbandstag des Niedersächsischen Fußball-Verbandes beschlossenen Saisonabbruch mit Aufsteiger nach Quotientienregelung sowie ohne Absteiger (wir berichteten) hat beim TSV Etelsen den Weg freigemacht für einen weiteren Neuzugang: Simon Seekamp wechselt vom Bezirksligisten TV Oyten zum jetzt auch offiziellen Meister und Landesliga-Aufsteiger. „Es hat sich ja nach dem Aussetzen der Saison lange genug gezogen. Nun bin ich froh, dass es für Etelsen mit der Landesliga geklappt hat, und möchte den nächsten Schritt gehen“, erläuterte der 25-Jährige am Dienstag auf Nachfrage dieser Zeitung sein Ja-Wort für die Schlossparkkicker.

Dabei streicht der Student der Elektrotechnik in Bremen heraus, dass der Zeitpunkt für ihn ideal sei: „Wenn ich es jetzt nicht wage, wann dann? Es ist doch eine schöne Herausforderung, die ich gerne annehme.“ Der Kontakt war über seine ehemaligen und nun auch wieder künftigen Mannschaftskollegen Benjamin Skupin und Pascal Döpke entstanden: „Sie haben den Etelsern von mir erzählt, die haben sich dann bei mir gemeldet. Ich habe schnell erklärt, dass ich sehr gerne in der Landesliga spielen möchte, so haben wir uns erst mal für eine Saison geeinigt.“

„Ich peile einen Stammplatz an“

Seekamp geht das Abenteuer selbstbewusst an, obwohl er um die Konkurrenz auf seiner Wunschposition im zentralen Mittelfeld weiß: „Ich peile schon einen Stammplatz an und werde etablierte Kräfte wie Micha Langreder oder Stephan van Freeden herausfordern.“ Der Neue will seine Stärken wie Antizipation, Zweikampf- und Kopfballstärke in die Waagschale werfen. Neben den Erfahrungen bei seinem Heimatverein TVO fühlt sich Seekamp auch durch das zweijährige Gastspiel in der B-Junioren-Regionalliga beim SC Weyhe für das höhere Niveau gewappnet. Das Engagement am Schlosspark sieht der 25-Jährige nicht auf diese eine Saison beschränkt: „Sicher müssen wir schauen, ob es klappt und wie es zusammenpasst. Aber ich kann mir das auch gerne langfristig vorstellen, ein Wandervogel bin ich ja ohnehin nicht bei bisher nur zwei Vereinen.“

Dass die Verantwortlichen in Oyten nicht begeistert über den Verlust ihres Leistungsträgers sind, kann Seekamp durchaus nachvollziehen: „Klar finden sie es schade. Aber letztlich gönnen sie mir, dass ich die Chance wahrnehme. Und eine spätere Rückkehr zu meinem Stammverein ist ja auch nicht ausgeschlossen.“

Koopmann: „Aufgepasst, nicht zu überreizen“

In dem Bewusstsein, dass die Oytener Seekamp ungern abgeben würden, hatte André Koopmann auch kleine Bauchschmerzen: „Wir müssen berücksichtigen, dass wir nun den vierten Spieler innerhalb kurzer Zeit vom TVO geholt haben. Da habe ich schon genau überlegt, um nicht zu überreizen.“ Weil der sportliche Leiter beim TSV Etelsen jedoch von den Qualitäten Seekamps voll überzeugt ist, „habe ich ihn genommen, bevor er zu einem anderen Klub in die Landesliga geht. Nur als Ergänzungsspieler wäre der Wechsel zu uns nicht über die Bühne gegangen.“

So zeigt sich Koopmann äußerst froh über seinen Zugang: „Simon ist zwar grundsätzlich im zentralen Mittelfeld zu Hause, aber durch sein fußballerisches Können auch sehr flexibel einsetzbar. Wir freuen uns, dass wir ihn nach unserem Aufstieg von uns überzeugen konnten.“ Der sportliche Leiter bei den Blau-Weißen traut Seekamp die Rolle eines Leistungsträgers allemal zu: „Er wird uns definitiv fußballerisch weiterhelfen, hat im Probetraining einen sehr starken Eindruck hinterlassen – auch menschlich.“

Nach Nils Koehle vom SV Lilienthal/Falkenberg, Dennis Wiedekamp (TV Oyten) sowie den beiden eigenen A-Junioren Mika Jungmann (Sechser) und Josha Fiesacher (Sturm), die wie bereits berichtet in den Landesliga-Kader stoßen, ist Seekamp der fünfte Neuzugang für kommende Saison. „Eigentlich der sechste, denn ich zähle Pascal Kubiak, der vor der Corona-Pause aus Celle zurückgekommen ist, auch noch dazu. Schließlich konnte er bisher kein Spiel für uns bestreiten“, wirft Koopmann ein.

Von Ulf Von Der Eltz

Fußball 29.06.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Maurice Reding. Dennis Wiedekamp wechselt zum TSV Etelsen.

Der TSV Etelsen hat einen Nachfolger für Innenverteidiger Justin Gericke gefunden. Dennis Wiedekamp kommt vom TV Oyten zurück an den Schlosspark.

Seit dem Saisonabbruch des Niedersächsischen Fußballverbands ist der TSV Etelsen nun auch offiziell Bezirksliga-Meister und steigt in die Landesliga Lüneburg auf. Hierfür wollen die Schlossparkkicker einen schlagkräftigen Kader zusammenstellen. André Koopmann, Sportlicher Leiter des Landesligisten, vermeldete nun einen weiteren Neuzugang. Dennis Wiedekamp kommt vom TV Oyten zurück an den Schlosspark.

„Seit dem Abgang von Justin Gericke hatten wir auf dieser Position Handlungsbedarf“, erklärt Koopmann den Wechsel des Innenverteidigers. Wiedekamp ist kein Unbekannter am Schlosspark, trug er doch in der Saison 2015/2016 das blau-weiße Trikot. Auch damals spielte der TSV Etelsen in der Landesliga. „Wir waren mit ihm lange in Kontakt. Dennis ist einer, der den Mund aufmacht und die Jungs stellen kann“, nennt Koopmann einige Vorzüge des Neuzugangs. Hinzu komme seine Erfahrung und Größe. „Die wird uns in der Landesliga weiterhelfen. Wir waren überzeugt von ihm“, freut sich der Sportliche Leiter auf den Rückkehrer.

Foto: Trägt künftig wieder das blau-weiße Trikot: Dennis Wiedekamp. (TSV Etelsen)

Fußball 08.06.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: Marius Winkelmann kehrt als spielender Co-Trainer zum TV Oyten zurück. Soforthilfe mit Zukunftsperspektive.

Oyten - Der Abschied vom TB Uphusen – er ist Marius Winkelmann beileibe nicht leicht gefallen. „Ich denke schon, dass ich in der Oberliga noch eine gute Rolle spielen kann. Aber schon in dieser Saison war es aufgrund meiner beruflichen Situation alles andere als einfach. Und da dort Veränderungen anstehen, ist der Aufwand nicht mehr zu leisten“, begründet der 29-Jährige die Rückkehr zu seinem Heimatverein TV Oyten.

Natürlich ist der Wechsel in die Bezirksliga für Winkelmann, der auch lange Jahre in der Regionalliga gespielt hat, ein sportlicher Rückschritt. Aber den nimmt der Vater eines acht Monate alten Sohnes gerne in Kauf. „Die Konstellation in Oyten passt einfach. Angefangen damit, dass ich quasi ja nur einen Steinwurf vom Sportplatz entfernt wohne. Zudem bietet mir der TVO die Möglichkeit, dass ich als Co-Trainer von Axel Sammrey auch in diesem Bereich erste Erfahrungen sammeln kann. Außerdem wurde sich von Oytener Seite sehr um mich bemüht“, will Winkelmann natürlich auch weiterhin auf dem Platz stehen. „Zum Aufhören ist es einfach noch zu früh. Außerdem weiß ich ja auch gar nicht, ob der Job des Trainers etwas für mich ist. Daher bin ich froh, dass ich da mal reinschnuppern kann. Zumal ich Axel für einen hervorragenden Trainer halte.“

Für Sammrey ist die Rückkehr von Winkelmann, der erst vor Saisonbeginn aus Oyten zum TBU gewechselt war, ein echter Glücksfall. „Über seine sportlichen Qualitäten gibt es ohnehin keine Zweifel. Die hat er in der einen Saison bei uns nachhaltig unter Beweis gestellt. Aber mit ihm als Co-Trainer an meiner Seite, eröffnen sich noch ganz andere Möglichkeiten bezüglich der Gestaltung des Trainings. Da können wir künftig gemeinsam noch viel gezielter an den einzelnen Schwächen arbeiten“, war dem 63-Jährigen die große Freude über Winkelmanns Rückkehr ganz deutlich anzuhören. „Und wer weiß. Vielleicht lockt das ja auch noch den einen oder anderen Spieler zu uns. Aber das gilt es zunächst einmal abzuwarten.“

Auch Oytens Spartenleiter Detlef Meyer machte keinen Hehl aus seiner großen Freude. „Marius ist für uns eine Soforthilfe mit Zukunftsperspektive. Auf dem Platz soll und wird er eine Führungsrolle übernehmen. Da er zudem unser Trainingsgespann erweitert, ist es für beide Seiten eine Win-Win-Situation“, hat Meyer schon eine mögliche Zukunftsversion vor Augen. „Natürlich hoffen wir Marius noch so lange wie möglich auf dem Platz zu sehen. Aber vielleicht können wir ihm, da er ja spielender Co-Trainer wird, auch die Zeit nach der aktiven Karriere schon etwas schmackhaft machen.“

Eine Option, die auch Winkelmann im Hinterkopf haben wird. „Natürlich gucke ich mir viel bei Axel ab. Aber noch bin ich in erster Linie Spieler. Sehr schön ist, dass ich weiter meiner Leidenschaft nachgehen kann und trotzdem mehr Zeit für die Familie habe.“

Foto: vst Schon in seinem ersten Jahr beim TVO stand Marius Winkelmann (l.) im regen Austausch mit Axel Sammrey.

 

 

Fußball 06.06.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Florian Cordes. Winkelmann zurück nach Oyten, Helms wieder in Uphusen.

Marius Winkelmann verlässt den TB Uphusen und kehrt zu seinem Heimatverein TV Oyten zurück. Dagegen trägt Bastian Helms ab der kommenden Saison wieder das TBU-Trikot.

Sehr viel deutete daraufhin, dass Marius Winkelmann in der Oberliga Niedersachsen weiterhin für den TB Uphusen aufläuft. „Wir waren in sehr guten Gesprächen mit ihm“, sagte Florian Warmer, Sportlicher Leiter des TBU, am Freitag. Doch nun musste Warmer eine Entscheidung verkünden, auf die er gerne verzichtet hätte: Winkelmann verlässt die Fußballer aus dem Achimer Westen – aus beruflichen Gründen. Der Mittelfeldspieler ist nicht der einzige Abgang beim TBU: Künftig wird auch Besir Rogaqi nicht mehr zum Kader der Arenkampkicker gehören.

Obwohl er beruflich demnächst mehr eingespannt ist, bleibt Marius Winkelmann dem Fußball treu. Für den 29-Jährigen geht es zurück zu seinem Heimatverein TV Oyten. Das teilte am Freitagabend Oytens Spartenleiter Detlef Meyer mit. Bereits in der Saison 2018/2019 lief er für den TVO in der Bezirksliga auf, entschied sich dann aber für den Wechsel nach Uphusen. Künftig soll er nicht nur als Spieler in Oyten zum Einsatz kommen. „Marius wird bei uns spielender Co-Trainer“, klärte Meyer auf. „Damit wollen wir auch unsere Trainingsqualität erhöhen. Wir erhoffen uns eine Verbesserung in vielen Bereichen.“ Meyer sei sich sicher, dass Winkelmann seine sportliche und berufliche Situation gemeinsam bewerkstelligen kann. „In der Oberliga wäre das wohl nicht möglich. Bei uns aber schon“, sagt der Fußballchef des TVO über den neuen Assistenten von Coach Axel Sammrey.

In Uphusen will hingegen Florian Warmer die Lücken füllen, die Winkelmann und Rogaqi hinterlassen. Und er ist auf einem guten Weg. Denn der Sportliche Leiter gab neben den beiden Abgängen auch bekannt, dass sich Bastian Helms zu einer Rückkehr nach Uphusen entschieden hat. Der 25-jährige Mittelfeldakteur hatte den TBU während der Saison 2017/2018 in Richtung Brinkumer SV verlassen und spielte zuletzt für den Heeslinger SC in der Oberliga. „Wir haben den Kontakt zu Bastian stets gehalten. Er soll und kann bei uns in Zukunft auch viel Verantwortung übernehmen“, kündigte Florian Warmer an. Vor seinem Wechsel nach Brinkum hatte Helms bereits viereinhalb Jahre für den TBU gespielt. In dieser Saison kam er für Heeslingen zu 17 Oberliga-Einsätzen.

Bastian Helms ist sicher ein Kandidat, der Marius Winkelmann im Mittelfeld ersetzen kann. Dieser hinterlässt aufgrund seiner Erfahrung, die er vor seiner Uphuser Zeit in der Regionalliga gesammelt hat, jedoch riesige Fußstapfen. „Wir hätten auch gerne mit ihm weitergemacht und auch Marius wäre gerne geblieben. Sein Job und Oberliga-Fußball sind künftig aber nicht mehr vereinbar“, bedauerte Florian Warmer. Für Besir Rogaqi stehe hingegen die Gesundheit aktuell an erster Stelle. Denn der Mittelfeldspieler, der im Sommer 2019 vom BV Essen nach Achim gekommen war, kuriert aktuell eine schwere Verletzung aus. Rogaqi zog sich im März einen Kreuzband- und Meniskusriss im rechten Knie zu.

Foto: Marius Winkelmann trägt in der kommenden Saison wieder das Trikot des TV Oyten. (Björn Hake)

Fußball 26.05.2020 von Lutz Schidzig

Traueranzeige Wolfgang Knittel

Fußball 22.05.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: Verband schlägt Abbruch ohne Absteiger vor / Mammutligen die Konsequenz. Vereine haben endlich Klarheit.

Verden - Von Kai Caspers. Jetzt haben auch die Fußballer endlich die erhoffte Klarheit: Auf dem außerordentlichen Verbandstag am 27. Juni wird der Vorstand des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) seinen Vereinen das Modell eines Saisonabbruchs nach Quotientenregelung mit Aufsteigern, aber ohne Absteiger zur Abstimmung stellen. Das ist das Ergebnis einer Videokonferenz am Mittwochabend.

„Das Webinar am vergangenen Samstag hat noch einmal zur umfassenden Information der Vereine beigetragen. Die Resonanz hat gezeigt, wo die Präferenzen liegen. Insofern ist der Verbandsvorstand auch nach Empfehlung des Präsidiums einmütig zur Beschlussfassung gekommen. Der Antrag auf einen Saisonbruch nach Quotientenregelung mit Aufsteigern aber ohne Absteiger wird der Einzige sein, der zur Abstimmung gestellt wird. Unabhängig davon kann jeder Verein einen Antrag im Rahmen der Antragsfrist stellen“, erklärte NFV-Präsident Günter Distelrath.

Dass es dabei in irgendeiner Weise noch zu Problemen kommen könnte – für Kurt Thies, Vorsitzender des Kreises Verden, im Grunde genommen undenkbar: „Natürlich müssen die Delegierten noch ihre Zustimmung geben. Aber da müsste schon einiges passieren, dass die Variante nicht abgenickt wird. Das wäre nur der Fall, wenn irgendein Bezirk komplett umschwenkt.“ Für Thies war das Ergebnis ohnehin keine große Überraschung mehr. „Am Dienstag hatten wir uns mit den Kreis-Kollegen aus dem Bezirk Lüneburg schon vorab zu einer Online-Versammlung getroffen. Auf der war bereits eine klare Mehrheit bezüglich der nun getroffenen Entscheidung des NFV zu erkennen gewesen. Und die Vereine aus unserem Kreis hatten ja ohnehin für einen Abbruch ohne Absteiger plädiert.“

Sollte auf dem Verbandstag die Abbruchvariante ohne Absteiger eine Mehrheit der Delegierten bekommen (weitere Vorschläge von Vereinen sind bis drei Wochen vorher möglich), werden die höheren Klassen teilweise aber proppevoll. Verstärkt wird der Effekt dadurch, dass sich eine klare Mehrheit im Verbandsvorstand ebenfalls dafür aussprach, die auf den Relegationsrängen liegenden Teams aufsteigen zu lassen. Das hätte auch für die Bezirksliga 3 Auswirkungen. Neben den Meistern der Kreisligen Verden, Rotenburg und Osterholz würden auch die Tabellenzweiten hochgehen. Das wäre im Verdener Fall der TSV Thedinghausen. Damit müsste die Bezirksliga mit 21 Teams starten. Deshalb sei angedacht, die kommende Saison bei Bedarf bis zu den Sommerferien (22. Juli 2021) zu verlängern, so der Verband. „Das wird für die entsprechenden Teams natürlich ein echtes Mammutprogramm. Denn es wird definitiv nicht ohne englische Wochen gehen. Daher wird auch an die Vereine appelliert, dass sie eine gewisse Eigenverantwortung tragen. Soll heißen: Sie können, müssen aber nicht aufsteigen, wenn sie für sich entscheiden, dass es unter den jeweiligen Bedingungen besser ist“, hofft Thies auf die entsprechende Vernunft. Definitiv nicht beneiden wird der Verdener Kreisvorsitzende die jeweiligen Spielausschüsse. „Das habe ich ja schon mal betont. Auf sie warten extrem viel Arbeit. Vermutlich müssen die beteiligten Personen im Anschluss erst einmal Urlaub einreichen.“

Nicht betroffen vom Saisonabbruch sind indes die Pokalwettbewerbe. Denn wie Thies verlauten ließ, will der NFV an ihnen festhalten und sie, wenn möglich, zu Ende spielen. Darüber hinaus stellte Thies in Aussicht, dass zeitnah das Meldefenster für die Vereine aufgeht und auch die Wechselfristen bekannt gegeben werden. „Das ist für alle von Vorteil, denn dann haben die Vereine endgültig Planungssicherheit.“

Apropos kommende Saison: Zumindest auf Bezirksebene gibt es aus dem Kreis Verden keine Verlierer, sondern nur Gewinner. Denn der TSV Etelsen steht damit als Aufsteiger in die Landesliga fest. Damit kommt es zu zwei spannenden Derbys gegen den FC Verden 04 und den TSV Ottersberg. Aufatmen auch beim 1. FC Rot-Weiß Achim und MTV Riede. Zwar rangieren beide auf einem Abstiegsplatz, können nun aber für eine weitere Saison in der Bezirksliga planen. Ranghöchstes Team aus dem Kreis Verden bleibt der TB Uphusen, der allerdings auch dann in der Oberliga geblieben wäre, wenn es trotz Quotientenregelung Absteiger gegeben hätte.

Bild: Der Saisonabbruch ist beschlossen: Auf dem außerordentlichen Verbandstag stellt der Verband den Deligierten die Variante ohne Absteiger zur Abstimmung. Foto: imago

Fußball 13.05.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Tobias Dohr. NFV präsentiert vier Szenarien statt einer Entscheidung.

Die Meinung von Axel Sammrey: Wer sich die Auswirkungen der 4 Varianten genauer anschaut, kann nur von Variante 2 "Abbruch, Aufstieg ohne Absteiger" Abstand nehmen. Das würde aus meiner Sicht zu einem totalen Terminchaos führen. Viel zu große Ligen, bis zu 10 Absteiger. Katastrophal!

Landkreis Osterholz. In einer Vorstandssitzung hat der Niedersächsische Fußballverband (NFV) den weiteren Fahrplan jetzt abgestimmt – und dabei ein durchaus überraschendes Ergebnis präsentiert.

So wurden vier Szenarien erarbeitet, die auf einem außerordentlichen Verbandstag zur Abstimmung gestellt werden sollen. Die von den Vereinen bereits mehrheitlich abgelehnte Variante einer Saisonverlängerung taucht bei diesen Szenarien ebenfalls wieder auf. Vor allem aber dürfte der späte Zeitpunkt des außerordentlichen Verbandstages für viel Gesprächsstoff sorgen: Denn laut NFV soll dieser spätestens am 27. Juni abgehalten werden. Bis eine endgültige Entscheidung getroffen wird, werden also noch einige Wochen ins Land ziehen. In der von NFV-Präsident Günter Distelrath geleiteten Videokonferenz verständigten sich die Präsidiumsmitglieder und die Vorsitzenden der 33 niedersächsischen Fußballkreise am Montagabend auf vier Varianten. Zahlreiche Vorschläge und Ideen hatten den Verband in den vergangenen Wochen laut eigener Aussage erreicht, die vier Szenarien sind nun die, über die demnächst verbindlich abgestimmt werden soll.

Variante 1

Abbruch der Saison 19/20 mit Auf- und Abstieg nach Quotienten-Regelung

• Absetzung aller ausstehenden Pflichtspiele (Punkt-, Pokal-und Relegationsspiele)

• Umsetzung der Anzahl von Auf-und Absteigern nach Ausschreibung/Spielordnung

• Ermittlung von Auf- und Abstieg durch Anwendung einer Quotienten-Regelung anhand des Tabellenstandes vom 12. März (Datum der Corona-bedingten Aussetzung des Spielbetriebes)

• Quotienten-Regelung: Der Quotient ist das Ergebnis der erreichten Punkte geteilt durch die Anzahl der ausgetragenen Spiele

• Bei Gleichheit des Punkt-Quotienten (ergänzende Reihenfolge): Quotient Tordifferenz geteilt durch Spiele, mehr erzielte Treffer, direkter Vergleich, Fairnesstabelle, Losverfahren

Variante 2

Abbruch der Saison 19/20 mit Aufstieg und ohne Abstieg nach Quotienten-Regelung

• Absetzung aller ausstehenden Pflichtspiele (Punkt-, Pokal-und Relegationsspiele)

• Umsetzung der Anzahl von Aufsteigern nach Ausschreibung/Spielordnung

• Keine Absteiger

• Ermittlung von Aufstieg durch Anwendung einer Quotienten-Regelung anhand des Tabellenstandes vom 12. März (Datum der Corona bedingten Aussetzung des Spielbetriebes)

• Quotienten-Regelung: Der Quotient ist das Ergebnis der erreichten Punkte geteilt durch die Anzahl der ausgetragenen Spiele

• Bei Gleichheit des Punkt-Quotienten (ergänzende Reihenfolge): Quotient Tordifferenz geteilt durch Spiele, mehr erzielte Treffer, direkter Vergleich, Fairnesstabelle, Losverfahren

Variante 3

Abbruch der Saison 19/20 durch Annullierung (ohne Auf- und Abstieg)

• Saison 19/20 wird mit allen Spielen, Ergebnissen, Tabellen annulliert/storniert

• Saison 20/21 beginnt zum 1. Juli 2020 (Tatsächlicher Spielbeginn erst nach staatlicher Freigabe)

• Grundsätzlich keine Änderungen der Spielklassen/Staffeln aus der Saison 19/20 (Spielklassenrechte für die Mannschaften bleiben unverändert bestehen)

Variante 4

Fortsetzung der Saison 2019/20

• Spielfortführung frühestens nach staatlicher Freigabe

• Aktuelle Tabellen/Staffeln können weitergeführt werden

• Mannschaften und die Altersklassen in der Jugend bleiben bestehen

• Wechselperiode wird verschoben auf tatsächliches Saisonende 2019/20

• Aussetzung der Wartefristregelung (6-Monatsfrist)

• Flexibles Saisonende bis voraussichtlich maximal 30.06.2021

„Aufgrund der Dringlichkeit haben wir uns dafür entschieden, die in der Satzung vorgesehene Antrags- und Ladungsfrist von zehn Wochen zu verkürzen. Der 27. Juni ist das Datum, bis zu dem wir den Verbandstag spätestens durchgeführt haben wollen“, erklärte NFV-Präsident Günter Distelrath. Im Übrigen wird zur Regelung des Jugendspielbetriebes ein eigener Antrag des Verbandsjugendausschusses erwartet. Dieser ist für den 20. Mai avisiert.

Darüber hinaus einigte sich der Verbandsvorstand darauf, die vier Varianten seinen Vereinen vorzustellen, um sich mit den Klubvertretern zu den Varianten auszutauschen. Hierfür werden am 16. Mai sogenannte  Webinare (via Internet stattfindende Seminare) abgehalten. „Im Kontext der am 6. Mai von der Bundesregierung verkündeten weiteren Reduzierungen der Corona-Beschränkungen und insbesondere mit Blick auf die durch die Landesregierung für den Sport in Niedersachsen geltenden Lockerungen (Trainingsbetrieb unter Beachtung der Distanz- und Hygienevorschriften) halten wir diesen Schritt für sinnvoll und notwendig“, so Distelrath.

Foto: Es wird noch lange dauern, bis Niedersachsens Amateurfußballer wissen, wann und wie es mit dem Punktspielbetrieb weitergeht. (Ingo Möllers)

Fußball 12.05.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Sonntag, 17.05.2020 um 11:00 Uhr dürfen wir wieder auf den Platz und mit dem Ball trainieren.

Und schon am Montag und Mittwoch jeweils um 18:30 Uhr und Freitag um 18:00 Uhr wollen wir die nächsten Trainingseinheiten (natürlich immer mit dem vorgeschriebenen Abstand) starten.

Fußball 11.05.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: Oyten: Wer darf wann – und wo? Plätze noch nicht frei / Gemeinde erwartet erst Konzept für alle Sparten.

Oyten - Von Ulf Von Der Eltz. Alles war fast bis ins Detail geplant. An diesem Montag wollte Axel Sammrey mit seinen Fußballern wieder ins Training einsteigen (wir berichteten exklusiv). Daraus wird jetzt aber doch nichts – der Coach des Bezirksligisten TV Oyten muss noch mindestens eine Woche auf die Rückkehr in den Betrieb warten. Grund: Die Gemeinde Oyten erwartet erst ein Konzept des Gesamtvereins, bevor er die Sportplätze endgültig freigibt.

„Das ist natürlich zunächst ein Schlag ins Kontor für uns“, haderte der extrem mit den Hufen scharrende Sammrey am Sonntag auf Nachfrage dieser Zeitung zunächst – schlüpfte dann aber doch aus der Rolle als Kicker heraus und warf einen Blick auf das große Ganze: „Es gab eine Videokonferenz mit Gemeinde, Gesamtverein und Sparten – mit dem Ergebnis, dass wir alle Sportler unter einen Hut bringen müssen. Und da haben wir als Fußballer natürlich keine Vorrechte. Auch wenn wir die einzigen sind, die eventuell ihre Saison noch fortsetzen werden.“

Sein Chef, Fußball-Spartenleiter Detlef Meyer, führt weiter aus: „Wir müssen jetzt alle dafür Sorge tragen, dass sämtliche Sportler sich wieder bewegen dürfen. Also gilt es, neben uns Kickern auch Handballer, Tischtennisspieler, Judokas, Leichtathleten und Turner nach draußen zu bekommen. Das muss auf die fünf Plätze verteilt werden, wenn alle ihren Bedarf angemeldet haben.“

Laut Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist es Vereinssportlern seit dem 6. Mai erlaubt, nur im Freien wieder ihren Tätigkeiten nachzugehen. Die Hallen bleiben also weiterhin auf unbestimmte Zeit dicht, sodass es auf den Außenanlagen zu einem Gedränge kommt. Meyer: „Wobei es die abstruse Situation gibt, dass die Beachvolleyball-Fläche an der Stader Straße nicht als Sportfläche gilt. Sie wäre natürlich ideal für die Handballer gewesen, die müssen nun wohl auf den Kunstrasen gehen. Wir sind alle dazu aufgerufen, im Laufe dieser Woche sämtliche Sportler vernünftig aufzuteilen.“

Denn schließlich bestehe beim Re-Start die Pflicht, eine Liste der beteiligten Sportler zu erstellen, wer wann und wo trainiert hat. Damit im Ernstfall Nachverfolgungen angestellt werden können. „Das abzusprechen und auf die Reihe zu bekommen, sollte uns im Laufe der Woche gelingen“, zeigt sich der Oytener Fußball-Boss optimistisch. Wobei Meyer ausdrücklich auch den Gesamtvorstand sowie die Gemeinde für den dafür nötigen Einsatz lobt. So ganz aus seiner Kicker-Haut kann er dann aber ebenso nicht: „Sicherlich sollte man die Sportarten unterschiedlich bewerten. Alleine schon deshalb, weil wir Fußballer unsere Saison ja eventuell wieder aufnehmen. Doch die jetzige Lösung ist richtig, alle müssen dabei mit der Tagesaktualität umgehen.“ Und letztlich habe der Sportverein auch seine gesellschaftliche Rolle zu erfüllen: „Wenn wir jetzt während der Krise keine Solidargemeinschaft bilden können, weiß ich es nicht.“

Wie vor den anderen Spartenleiter, den Vorstand und die Gemeinde zieht indes Axel Sammrey auch vor Meyer den Hut: „Sie sind nicht zu beneiden, dass sie das alles neben ihrer Arbeit auch noch organisieren müssen.“ Seine Bezirksliga-Kicker hält der Verdener nun noch mindestens eine Woche lang an, sich individuell daheim und bei Waldläufen fitzuhalten – auch wenn sie über das zusätzliche Abwarten enttäuscht sein werden: „Das bin ich als Fußballer durch und durch natürlich auch. Aber ich habe an die Jungs appelliert, Rücksicht auf die anderen Sportler zu nehmen und geduldig zu bleiben. Zu den Kompromissen sehe ich keine Alternative.“

Sammrey hofft jetzt, dass so schnell wie möglich eine Einteilung vorliegt, welche Sparten zu welchen Zeiten auf welchem Platz üben dürfen, „was nicht einfacher werden wird, weil wir ja auch unsere ganzen Jugendteams unterbringen müssen.“ Es selbst fasst erst einmal den Montag nächster Woche als Datum für den Wiedereinstieg ins Auge. Wobei der Coach immer noch darauf setzt, dass die Saison in Niedersachsen wieder aufgenommen wird – so rasch wie möglich: „Sollte sich alles noch weiter verzögern, ergibt ein Training bald keinen Sinn mehr. Denn es bleibt dann ja die Frage, was du mit den Jungs noch machen willst und wie vernünftig es überhaupt ist, mit ihnen weiterzuarbeiten.“

 

Fußball 10.05.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Auch am Mittwoch können wir noch nicht mit dem Training beginnen.

Da der TV Oyten ein Großverein mit vielen Spaten ist, viele davon normalerweise ihren Sport in der Halle betreiben, dieses aber zur Zeit nicht möglich ist, weil die Hallen weiterhin geschlossen bleiben, müssen wir Fußballer Rücksicht nehmen und können nicht wie bisher die Sportplätze nutzen.

Der Gesamtverein TV Oyten muss nun der Gemeinde einen Belegungsplan, wer wann wie und wo die 5 Sportplätze nutzt, vorlegen. Das kostet natürlich Zeit.

Wir Fußballer müssen weiterhin Geduld üben und uns individuell fit halten. 

Zurück 1 2 4 5 6 7 8 9 ... 19 20
Beitragsarchiv