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Fußball 10.07.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: FuPa.net: Testspiele ab Montag wieder erlaubt.

Niedersachsen stellt neue Corona-Verordnung vor +++ Bremen zieht nach

Auf diese Nachricht haben alle Fußballer gewartet: Sie dürfen wieder Spiele bestreiten. Nachdem es möglich war in „festen Kleingruppen“ mit Zweikämpfen zu trainieren, sind ab Montag auch wieder Spiele gegen andere Mannschaften erlaubt.

Vier Monate stand der Spielbetrieb still, die Saison wurde abgebrochen. Nun kommt ein weiterer Schritt zurück zur Normalität. Die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen erlaubt nun auch wieder Testspiele. Zwar bleiben die Kontakt- und Abstandsregeln erhalten, doch für die Sportler soll es nun nach Informationen vom "Sportbuzzer" wieder möglich sein ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen.

Bisher konnten "feste Kleingruppen" bis zu 30 Personen wieder am Training teilnehmen. Auch Zweikämpfe waren erlaubt. Testspiele gegen andere Mannschaften hingegen nicht. Ab Montag ist „Sport in Gruppen von nicht mehr als 30 Personen“ erlaubt.

Die neue Verordnung gilt vom 13. Juli bis zum 31. August. Den Start der neuen Saison haben die Verbände für September geplant.

Auch Zuschauer sind ab Montag wieder zugelassen. Bis zu 500 Menschen sollen wieder Spiele schauen können. Sind es mehr als 50 Zuschauer müssen sie einen Sitzplatz haben. Außerdem muss es weiterhin ein Hygienekonzept geben und die Kontaktdaten erfasst werden.

Das ist ein wichtiger Schritt, auch im Hinblick auf die noch nicht ausgetragenen Pokalspiele. Der Finaltag der Amateure soll am 22. August stattfinden, vorher müssen jedoch noch in einigen Landesverbänden die Finalisten ermittelt werden.

„Ich bin optimistisch, dass Fußball schon sehr bald wieder unter Wettkampfbedingungen in Niedersachsen gespielt werden kann", so NFV-Präsident Günter Distelrath auf der NFV-Homepage.

In Niedersachsen kommen noch vier Mannschaften für die Teilnahme am Finaltag der Amateure infrage. In den Halbfinalspielen im Niedersachsenpokal der Amateure stehen sich der SC Spelle-Venhaus und der MTV Gifhorn sowie MTV Eintracht Celle und FC Hagen/Uthlede gegenüber. Einen Termin gibt es bisher noch nicht.

In Bremen soll es ab dem 1. August wieder möglich sein Wettkämpfe zu bestreiten. Nach Informationen des Weser Kuriers soll der Bremer Senat am Dienstag diese Änderung beschliessen. Hier gibt es auch bereits Termine für die Austragung der Halbfinalspiele im Lotto-Pokal. Der FC Huchting, Blumenthaler SV, SC Borgfeld und FC Oberneuland sind noch im Rennen und werden am 15. August die beiden Finalisten ermitteln.

Fußball 09.07.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de von Frank Von Staden. Eine Teilung der Fußball-Bezirksliga ist schon (fast) beschlossene Sache. Gute Ideen sind jetzt gefragt.

Verden – Nein, Claudia von Kiedrowski, Staffelleiterin der Fußball-Bezirksliga 3, ist sicher vieles – aber weiß Gott nicht beratungsresistent. Denn natürlich macht auch sie sich gehörig Gedanken, wie die kommende Saison in ihrer 21er-Liga aussehen könnte. Immer wieder bekommt sie diese oder ähnliche Fragen gestellt, immer wieder kann sie nur mit den Schultern zucken. Nur eines glaubt die Angestellte der Stadt Achim vorhersagen zu können: „Eine ganz normale Saison, wie wir sie bisher kannten, wird es sicher nicht geben!“ Es riecht nach Staffelteilung.

Natürlich hat auch die Funktionärin schon Plan B, C und auch D im Kopf durchgespielt, in der Schublade aber hat sie noch keinen. „Weil ich doch gar nicht weiß, wann wir wieder anfangen können! Das ist für mich der entscheidende Punkt. Geht es wie erhofft im September los, könnte ich mir durchaus eine Zweiteilung der Liga vorstellen – oder tatsächlich auch drei Gruppe à sieben Teams, sollte der Startschuss dann doch später fallen. Doch auch diese beiden Möglichkeiten müssten dann detailliert betrachtet werden“, so Claudia von Kiedrowski. Denn wie sollten da die Gruppen aufgeteilt werden und nach welchen Gesichtspunkten? Sollte man losen, auf viele Derbys Rücksicht nehmen, gibt es Hin- und Rückspiele?

Fragen über Fragen. „Am Ende ist es dann wohl wie immer, dass sich die Vereine erst zu Wort melden, wenn wir was entschieden haben und sie sich im Nachteil sehen. Dann wird wieder gemeckert. Dabei hätte ich meine Vereine bereits im Vorfeld gerne mit ins Boot genommen. Ich würde mir wünschen, sie würden sich jetzt äußern! Ob Mail oder ein gutes Telefonat: Ich bin für jeden vernünftigen Vorschlag, wie wir die Bezirksliga am besten durch die kommende Saison bringen könnten, dankbar“, sendet da die Etelserin quasi einen „Hilferuf“ an die Trainer als auch Klub-Verantwortlichen.

Denkanstöße jeder Art sind willkommen. Denn zahlreiche Englische Wochen will keiner. Und der nächste, verregnete Winter kommt bestimmt, fängt in diesem Jahr vielleicht früher an und hört eventuell im nächsten später auf. Zudem werden einige Feiertage auf ein Wochenende fallen. „Je mehr Ideen ich mit in die nächste Runde mit den Bezirksverantwortlichen nehmen kann, umso besser! Und vielleicht ist ja auch die eine dabei, die alle Vereine zufriedenstellen würde.“ Nun, dass es eine Teilung geben wird, davon sind (fast) alle überzeugt.

SO KÖNNTEN SICH DIE BEZIRKSLIGISTEN AUS DEM KREIS VERDEN DIE SAISON VORSTELLEN

Sammrey: „Jeder sollte gegen Jeden einmal spielen. Das wäre die gerechteste Lösung“

Frank Lindenberg, MTV Riede: „Natürlich wünschen wir uns alle eine normale Runde. Doch auch ich denke, wir werden um eine Teilung der Liga nicht herumkommen. Welche Variante dann am Ende die beste ist, hängt letztlich davon ab, wann der Startschuss fällt.“ Axel Sammrey, TV Oyten: „Eine normale Saison ist sicher unrealistisch. Mein Vorschlag wäre, dass trotzdem jeder gegen jeden einmal spielt und es danach zu einer Meister- und Abstiegsrunde kommt. Das wäre für mich die gerechteste Lösung. Auch wenn die Verteilung der Heim- und Auswärtsspiele gelost werden muss.“ Jan Twietmeyer, SVV Hülsen: „Es wird wohl nicht ohne eine Zweiteilung der Liga gehen. Sollte es dazu kommen, wäre ich für eine Aufteilung nach regionalen Gesichtspunkten. Denn dann kann man auch mal unter der Woche spielen.“ Sven Zavelberg, TSV Achim: „40 Spiele halte ich, auch wenn die Saison verlängert wird, für komplett unrealistisch. Daher wäre eine Zweiteilung mit anschließender Play-Off-Runde in Ordnung. Wie die dann aussieht, muss abgewartet werden. Eine Dreiteilung könnte ich mir indes nicht vorstellen.“ Matthias Warnke, TSV Fischerhude-Quelkhorn: „Wir bevorzugen die Aufteilung in zwei Staffeln, da alles andere unrealistisch ist. Dabei wäre uns jedoch wichtig, dass wir dann nicht nur gegen die Teams aus dem Kreis Verden spielen. Denn damit würde für uns der Reiz der Bezirksliga verloren gehen!“ Emrah Tavan, FSV Langwedel-Völkersen: „40 Spiele in einer Saison sind natürlich der Wahnsinn. Aber ich hätte da Bock drauf. Dann trainiert man eben einmal weniger und hat dafür ein Spiel. Allerdings ist das kaum umzusetzen. Daher muss es wohl auf eine Zweiteilung mit Play-Offs hinauslaufen. Aber wenn es dazu kommt, würde ich es fair finden, wenn die Staffeln gelost würden. Denn sonst wäre es eine bessere Kreisliga.“ Uwe Bischoff, TSV Bassen: „Eine Zweiteilung der Liga wäre sicher die beste Lösung. Aber dann sollten die Kreise auch gemischt werden, da es sonst langweilig wird. Ob dann im Anschluss die ersten drei oder ersten fünf eine Meisterrunde spielen, muss abgewartet werden.“ Fikret Karaca, 1. FC Rot-Weiß Achim: „Ich würde schon gerne eine normale Saison spielen. Und ich bin auch davon überzeugt, dass es irgendwie zu schaffen ist. Dann muss eben in der Woche gespielt werden, auch wenn es nicht nur für uns ein Nachteil ist. Oder die Saison muss verlängert werden.“ Matthias Finke, TSV Thedinghausen: „Eine normale Saison mit 40 Spielen ist für einen Amateurverein einfach nicht zu leisten. Zweimal Training und dann noch englische Wochen – das geht nicht. Gegen eine einfache Runde hätte ich jedoch nichts einzuwenden. Dann würde man zumindest gegen jede Mannschaft einmal spielen und könnte dann im Anschluss eine Meister- und Abstiegsrunde spielen.“  

Von Frank Von Staden Und Kai Caspers

Fußball 06.07.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Jens Hoffmann. TV Oyten präsentiert bereits sechs Neuzugänge.

Der Kader des Fußball-Bezirksligisten TV Oyten zur kommenden Saison nimmt immer stärkere Konturen an. Trainer Axel Sammrey konnte bereits sechs Zugänge präsentieren. Auch diverse Abgänge stehen schon fest.

Der Kader des Bezirksligisten TV Oyten für die kommende Saison nimmt immer stärkere Konturen an. Trainer Axel Sammrey hat bereits sechs Zugänge präsentieren dürfen, die alleine kraft ihres Alters eine gewisse fußballerische Erfahrung mit jugendlichem Elan bündeln. Letzteres trifft beispielsweise auf Özcan Avanas zu, der zuletzt beim TSV Ottersberg aktiv war, 19 Jahre alt ist und bevorzugt als Außenverteidiger aufläuft. Beim TVO ist er kein Unbekannter. „Er spielte bereits in der Jugend hier“, bestätigt Axel Sammrey, der dem Talent großes Potenzial bescheinigt. Auch Lukas Pein ist noch sehr jung, gerade mal 18, und entstammt der eigenen Nachwuchsabteilung. Auch er fühlt sich als Außenverteidiger am wohlsten, Sammrey rühmt seine Schnelligkeit und Zweikampfstärke.

Die anderen Neuen verfügen über mehr Routine, sie befinden sich allesamt im gerne zitierten „besten Fußballalter“. Beispielsweise Michael Hatemoglu. Der 26-jährige Mittelfeldakteur spielte zuletzt beim TSV Grolland, gilt als sehr robust und scheut keinen Zweikampf.

Dominik Hermann, zwei Jahre älter als Hatemoglu, kommt vom VfB 06 Langenfeld aus Nordrhein-Westfalen. Sammrey bezeichnet ihn als „spielstarken Mittelfeldspieler mit sehr gutem Torabschluss“. Ihn zeichne eine ausgeprägte Ruhe am Ball aus. Janis Enßle wiederum ist ein Mann für die Innenverteidigung. Kopfballstark mit einer top Trainingseinstellung, wie Sammrey versichert. Der 26-Jährige stand bis dato in Diensten des SV Grohn.

Zu den Genannten gesellt sich Marius Winkelmann, der zuletzt beim TB Uphusen und vorher unter anderem beim VfB Lübeck, VfB Oldenburg und BSV Rehden reichlich höherklassige Erfahrung sammelte. Auch in Oyten war er 2018/19 schon mal aktiv. Der 29-Jährige soll als spielender Co-Trainer Sammreys verlängerter Arm auf dem Platz werden (wir berichteten). Den sechs Neuen stehen einige Abgänge gegenüber, namentlich Pablo Kaiser (SV Vorwärts Hülsen II), Firat Karaca (TSV Ottersberg), Sascha Krüger (hört aus beruflichen und privaten Gründen auf) sowie Yaya Kone, Simon Seekamp und Dennis Wiedekamp (alle zum TSV Etelsen).

Foto: Wechselt vom SV Grohn zum TV Oyten: Janis Enßle. (Olaf Schnell)

Fußball 04.07.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Herzlich Willkommen bei der 1. Fußballmannschaft des TV Oyten. Wir stellen die ersten 6 Neuzugänge vor.

Özcan Avanas - 19 Jahre - Außenverteidiger - letzter Verein TSV Ottersberg.

Spielte schon in der Jugend beim TV Oyten. Ehrgeiziger Fußballer mit großem Potential.

Janis Enßle - 26 Jahre - Innenverteidiger - letzter Verein SV Grohn

Gestandener Innenverteidiger. Kopfballstark. Sehr gute Trainingseinstellung.

Michael Hatemoglu - 26 Jahre - Mittelfeld - letzter Verein TSV Grolland

Mittelfeldkämpfer. Zweikampfstark und sehr robust.

Dominik Hermann - 28 Jahre - Mittelfeld - letzter Verein VfB 06 Langenfeld

Spielstarker Mittelfeldspieler mit sehr gutem Torabschluss. Große Ruhe am Ball.

Lukas Pein - 18 Jahre - Außenverteidiger - Eigene Jugendabteilung

Riesentalent mit viel Ehrgeiz und großem Einsatzwillen. Schnell und zweikampfstark. 

Marius Winkelmann - 29 Jahre - Mittelfeld - TB Uphusen

Co-Trainer, verlängerter Arm des Trainers auf dem Spielfeld. Absolut vorbildlich in Einstellung und Einsatz. Soll das junge Team führen und Halt geben.

 

Wir sagen Danke für das Geleistete beim TV Oyten. Unsere Abgänge:

Kaiser, Pablo: SV Vorwärts Hülsen II

Karaca, Firat: TSV Ottersberg

Kone, Yaya: TSV Etelsen

Krüger, Sascha: Hört aus beruflichen und privaten Gründen auf.

Seekamp, Simon: TSV Etelsen

Wiedekamp, Dennis: TSV Etelsen

 

Fußball 02.07.2020 von Lars Weber

3. Herren: Sofortiger Wiederaufstieg!!!

Da sich das Trainerteam nicht einig war, mussten wir Tage lang zittern. Die Interpretation des Begriffes Regelaufsteiger war das Problem. Weder in der Ausschreibung, noch sonst irgendwo im Internet war eine Erläuterung des Begriffes zu finden. Nun kam auf Nachfrage die erlösende Antwort des Staffelleiters, ja, der TV Oyten III ist in die 1. KK aufgestiegen.

Nach einer Saison mit vielen Höhen und Tiefen, sollte es mit dem denkbar knappsten Ergebnis reichen. Als Tabellen 2. mit dem Vorsprung im Punktedurchschnitt von 0,01 vor der 2. Herren des TSV Uesen hat es noch gerade so gereicht.

Die ersten Herrenmannschaften von Posthausen, Bierden, Borstel und Jahn Westen müssen sich um den Aufstieg der 3. Herren aus Oyten geschlagen geben. Wir freuen uns auf die neuen Aufgaben, die uns nächste Saison erwarten.

Fußball 01.07.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de von Ulf Von Der Eltz. Oytens Mittelfeld-Ass nach Etelsen. Simon Seekamp: „Wenn nicht jetzt...“

Oyten – Die endgültige Entscheidung durch den beim außerordentlichen Verbandstag des Niedersächsischen Fußball-Verbandes beschlossenen Saisonabbruch mit Aufsteiger nach Quotientienregelung sowie ohne Absteiger (wir berichteten) hat beim TSV Etelsen den Weg freigemacht für einen weiteren Neuzugang: Simon Seekamp wechselt vom Bezirksligisten TV Oyten zum jetzt auch offiziellen Meister und Landesliga-Aufsteiger. „Es hat sich ja nach dem Aussetzen der Saison lange genug gezogen. Nun bin ich froh, dass es für Etelsen mit der Landesliga geklappt hat, und möchte den nächsten Schritt gehen“, erläuterte der 25-Jährige am Dienstag auf Nachfrage dieser Zeitung sein Ja-Wort für die Schlossparkkicker.

Dabei streicht der Student der Elektrotechnik in Bremen heraus, dass der Zeitpunkt für ihn ideal sei: „Wenn ich es jetzt nicht wage, wann dann? Es ist doch eine schöne Herausforderung, die ich gerne annehme.“ Der Kontakt war über seine ehemaligen und nun auch wieder künftigen Mannschaftskollegen Benjamin Skupin und Pascal Döpke entstanden: „Sie haben den Etelsern von mir erzählt, die haben sich dann bei mir gemeldet. Ich habe schnell erklärt, dass ich sehr gerne in der Landesliga spielen möchte, so haben wir uns erst mal für eine Saison geeinigt.“

„Ich peile einen Stammplatz an“

Seekamp geht das Abenteuer selbstbewusst an, obwohl er um die Konkurrenz auf seiner Wunschposition im zentralen Mittelfeld weiß: „Ich peile schon einen Stammplatz an und werde etablierte Kräfte wie Micha Langreder oder Stephan van Freeden herausfordern.“ Der Neue will seine Stärken wie Antizipation, Zweikampf- und Kopfballstärke in die Waagschale werfen. Neben den Erfahrungen bei seinem Heimatverein TVO fühlt sich Seekamp auch durch das zweijährige Gastspiel in der B-Junioren-Regionalliga beim SC Weyhe für das höhere Niveau gewappnet. Das Engagement am Schlosspark sieht der 25-Jährige nicht auf diese eine Saison beschränkt: „Sicher müssen wir schauen, ob es klappt und wie es zusammenpasst. Aber ich kann mir das auch gerne langfristig vorstellen, ein Wandervogel bin ich ja ohnehin nicht bei bisher nur zwei Vereinen.“

Dass die Verantwortlichen in Oyten nicht begeistert über den Verlust ihres Leistungsträgers sind, kann Seekamp durchaus nachvollziehen: „Klar finden sie es schade. Aber letztlich gönnen sie mir, dass ich die Chance wahrnehme. Und eine spätere Rückkehr zu meinem Stammverein ist ja auch nicht ausgeschlossen.“

Koopmann: „Aufgepasst, nicht zu überreizen“

In dem Bewusstsein, dass die Oytener Seekamp ungern abgeben würden, hatte André Koopmann auch kleine Bauchschmerzen: „Wir müssen berücksichtigen, dass wir nun den vierten Spieler innerhalb kurzer Zeit vom TVO geholt haben. Da habe ich schon genau überlegt, um nicht zu überreizen.“ Weil der sportliche Leiter beim TSV Etelsen jedoch von den Qualitäten Seekamps voll überzeugt ist, „habe ich ihn genommen, bevor er zu einem anderen Klub in die Landesliga geht. Nur als Ergänzungsspieler wäre der Wechsel zu uns nicht über die Bühne gegangen.“

So zeigt sich Koopmann äußerst froh über seinen Zugang: „Simon ist zwar grundsätzlich im zentralen Mittelfeld zu Hause, aber durch sein fußballerisches Können auch sehr flexibel einsetzbar. Wir freuen uns, dass wir ihn nach unserem Aufstieg von uns überzeugen konnten.“ Der sportliche Leiter bei den Blau-Weißen traut Seekamp die Rolle eines Leistungsträgers allemal zu: „Er wird uns definitiv fußballerisch weiterhelfen, hat im Probetraining einen sehr starken Eindruck hinterlassen – auch menschlich.“

Nach Nils Koehle vom SV Lilienthal/Falkenberg, Dennis Wiedekamp (TV Oyten) sowie den beiden eigenen A-Junioren Mika Jungmann (Sechser) und Josha Fiesacher (Sturm), die wie bereits berichtet in den Landesliga-Kader stoßen, ist Seekamp der fünfte Neuzugang für kommende Saison. „Eigentlich der sechste, denn ich zähle Pascal Kubiak, der vor der Corona-Pause aus Celle zurückgekommen ist, auch noch dazu. Schließlich konnte er bisher kein Spiel für uns bestreiten“, wirft Koopmann ein.

Von Ulf Von Der Eltz

Fußball 29.06.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Maurice Reding. Dennis Wiedekamp wechselt zum TSV Etelsen.

Der TSV Etelsen hat einen Nachfolger für Innenverteidiger Justin Gericke gefunden. Dennis Wiedekamp kommt vom TV Oyten zurück an den Schlosspark.

Seit dem Saisonabbruch des Niedersächsischen Fußballverbands ist der TSV Etelsen nun auch offiziell Bezirksliga-Meister und steigt in die Landesliga Lüneburg auf. Hierfür wollen die Schlossparkkicker einen schlagkräftigen Kader zusammenstellen. André Koopmann, Sportlicher Leiter des Landesligisten, vermeldete nun einen weiteren Neuzugang. Dennis Wiedekamp kommt vom TV Oyten zurück an den Schlosspark.

„Seit dem Abgang von Justin Gericke hatten wir auf dieser Position Handlungsbedarf“, erklärt Koopmann den Wechsel des Innenverteidigers. Wiedekamp ist kein Unbekannter am Schlosspark, trug er doch in der Saison 2015/2016 das blau-weiße Trikot. Auch damals spielte der TSV Etelsen in der Landesliga. „Wir waren mit ihm lange in Kontakt. Dennis ist einer, der den Mund aufmacht und die Jungs stellen kann“, nennt Koopmann einige Vorzüge des Neuzugangs. Hinzu komme seine Erfahrung und Größe. „Die wird uns in der Landesliga weiterhelfen. Wir waren überzeugt von ihm“, freut sich der Sportliche Leiter auf den Rückkehrer.

Foto: Trägt künftig wieder das blau-weiße Trikot: Dennis Wiedekamp. (TSV Etelsen)

Fußball 08.06.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: Marius Winkelmann kehrt als spielender Co-Trainer zum TV Oyten zurück. Soforthilfe mit Zukunftsperspektive.

Oyten - Der Abschied vom TB Uphusen – er ist Marius Winkelmann beileibe nicht leicht gefallen. „Ich denke schon, dass ich in der Oberliga noch eine gute Rolle spielen kann. Aber schon in dieser Saison war es aufgrund meiner beruflichen Situation alles andere als einfach. Und da dort Veränderungen anstehen, ist der Aufwand nicht mehr zu leisten“, begründet der 29-Jährige die Rückkehr zu seinem Heimatverein TV Oyten.

Natürlich ist der Wechsel in die Bezirksliga für Winkelmann, der auch lange Jahre in der Regionalliga gespielt hat, ein sportlicher Rückschritt. Aber den nimmt der Vater eines acht Monate alten Sohnes gerne in Kauf. „Die Konstellation in Oyten passt einfach. Angefangen damit, dass ich quasi ja nur einen Steinwurf vom Sportplatz entfernt wohne. Zudem bietet mir der TVO die Möglichkeit, dass ich als Co-Trainer von Axel Sammrey auch in diesem Bereich erste Erfahrungen sammeln kann. Außerdem wurde sich von Oytener Seite sehr um mich bemüht“, will Winkelmann natürlich auch weiterhin auf dem Platz stehen. „Zum Aufhören ist es einfach noch zu früh. Außerdem weiß ich ja auch gar nicht, ob der Job des Trainers etwas für mich ist. Daher bin ich froh, dass ich da mal reinschnuppern kann. Zumal ich Axel für einen hervorragenden Trainer halte.“

Für Sammrey ist die Rückkehr von Winkelmann, der erst vor Saisonbeginn aus Oyten zum TBU gewechselt war, ein echter Glücksfall. „Über seine sportlichen Qualitäten gibt es ohnehin keine Zweifel. Die hat er in der einen Saison bei uns nachhaltig unter Beweis gestellt. Aber mit ihm als Co-Trainer an meiner Seite, eröffnen sich noch ganz andere Möglichkeiten bezüglich der Gestaltung des Trainings. Da können wir künftig gemeinsam noch viel gezielter an den einzelnen Schwächen arbeiten“, war dem 63-Jährigen die große Freude über Winkelmanns Rückkehr ganz deutlich anzuhören. „Und wer weiß. Vielleicht lockt das ja auch noch den einen oder anderen Spieler zu uns. Aber das gilt es zunächst einmal abzuwarten.“

Auch Oytens Spartenleiter Detlef Meyer machte keinen Hehl aus seiner großen Freude. „Marius ist für uns eine Soforthilfe mit Zukunftsperspektive. Auf dem Platz soll und wird er eine Führungsrolle übernehmen. Da er zudem unser Trainingsgespann erweitert, ist es für beide Seiten eine Win-Win-Situation“, hat Meyer schon eine mögliche Zukunftsversion vor Augen. „Natürlich hoffen wir Marius noch so lange wie möglich auf dem Platz zu sehen. Aber vielleicht können wir ihm, da er ja spielender Co-Trainer wird, auch die Zeit nach der aktiven Karriere schon etwas schmackhaft machen.“

Eine Option, die auch Winkelmann im Hinterkopf haben wird. „Natürlich gucke ich mir viel bei Axel ab. Aber noch bin ich in erster Linie Spieler. Sehr schön ist, dass ich weiter meiner Leidenschaft nachgehen kann und trotzdem mehr Zeit für die Familie habe.“

Foto: vst Schon in seinem ersten Jahr beim TVO stand Marius Winkelmann (l.) im regen Austausch mit Axel Sammrey.

 

 

Fußball 06.06.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Florian Cordes. Winkelmann zurück nach Oyten, Helms wieder in Uphusen.

Marius Winkelmann verlässt den TB Uphusen und kehrt zu seinem Heimatverein TV Oyten zurück. Dagegen trägt Bastian Helms ab der kommenden Saison wieder das TBU-Trikot.

Sehr viel deutete daraufhin, dass Marius Winkelmann in der Oberliga Niedersachsen weiterhin für den TB Uphusen aufläuft. „Wir waren in sehr guten Gesprächen mit ihm“, sagte Florian Warmer, Sportlicher Leiter des TBU, am Freitag. Doch nun musste Warmer eine Entscheidung verkünden, auf die er gerne verzichtet hätte: Winkelmann verlässt die Fußballer aus dem Achimer Westen – aus beruflichen Gründen. Der Mittelfeldspieler ist nicht der einzige Abgang beim TBU: Künftig wird auch Besir Rogaqi nicht mehr zum Kader der Arenkampkicker gehören.

Obwohl er beruflich demnächst mehr eingespannt ist, bleibt Marius Winkelmann dem Fußball treu. Für den 29-Jährigen geht es zurück zu seinem Heimatverein TV Oyten. Das teilte am Freitagabend Oytens Spartenleiter Detlef Meyer mit. Bereits in der Saison 2018/2019 lief er für den TVO in der Bezirksliga auf, entschied sich dann aber für den Wechsel nach Uphusen. Künftig soll er nicht nur als Spieler in Oyten zum Einsatz kommen. „Marius wird bei uns spielender Co-Trainer“, klärte Meyer auf. „Damit wollen wir auch unsere Trainingsqualität erhöhen. Wir erhoffen uns eine Verbesserung in vielen Bereichen.“ Meyer sei sich sicher, dass Winkelmann seine sportliche und berufliche Situation gemeinsam bewerkstelligen kann. „In der Oberliga wäre das wohl nicht möglich. Bei uns aber schon“, sagt der Fußballchef des TVO über den neuen Assistenten von Coach Axel Sammrey.

In Uphusen will hingegen Florian Warmer die Lücken füllen, die Winkelmann und Rogaqi hinterlassen. Und er ist auf einem guten Weg. Denn der Sportliche Leiter gab neben den beiden Abgängen auch bekannt, dass sich Bastian Helms zu einer Rückkehr nach Uphusen entschieden hat. Der 25-jährige Mittelfeldakteur hatte den TBU während der Saison 2017/2018 in Richtung Brinkumer SV verlassen und spielte zuletzt für den Heeslinger SC in der Oberliga. „Wir haben den Kontakt zu Bastian stets gehalten. Er soll und kann bei uns in Zukunft auch viel Verantwortung übernehmen“, kündigte Florian Warmer an. Vor seinem Wechsel nach Brinkum hatte Helms bereits viereinhalb Jahre für den TBU gespielt. In dieser Saison kam er für Heeslingen zu 17 Oberliga-Einsätzen.

Bastian Helms ist sicher ein Kandidat, der Marius Winkelmann im Mittelfeld ersetzen kann. Dieser hinterlässt aufgrund seiner Erfahrung, die er vor seiner Uphuser Zeit in der Regionalliga gesammelt hat, jedoch riesige Fußstapfen. „Wir hätten auch gerne mit ihm weitergemacht und auch Marius wäre gerne geblieben. Sein Job und Oberliga-Fußball sind künftig aber nicht mehr vereinbar“, bedauerte Florian Warmer. Für Besir Rogaqi stehe hingegen die Gesundheit aktuell an erster Stelle. Denn der Mittelfeldspieler, der im Sommer 2019 vom BV Essen nach Achim gekommen war, kuriert aktuell eine schwere Verletzung aus. Rogaqi zog sich im März einen Kreuzband- und Meniskusriss im rechten Knie zu.

Foto: Marius Winkelmann trägt in der kommenden Saison wieder das Trikot des TV Oyten. (Björn Hake)

Fußball 26.05.2020 von Lutz Schidzig

Traueranzeige Wolfgang Knittel

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