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Fußball 19.02.2021 von Axel Sammrey

Kreiszeitung.de: Alle Fußball-Herrentrainer bleiben TV Oyten treu. Sammrey und Co. machen weiter.

Das volle Programm beim TV Oyten: Alle Trainer der Fußball-Seniorenteams bleiben über den Sommer hinaus. An der Spitze verlängerte Axel Sammrey, Coach der Bezirksliga-Herren, seinen Vertrag. Abteilungsleiter Detlef Meyer war die Gesamtheit wichtig.

  • Axel Sammrey und Co. bleiben Oytens Fußballern treu
  • Spartenleiter Detlef Meyer mit der Arbeit aller Trainer vollauf zufrieden
  • Sammreys Kontrakt würde sogar in der Kreisliga gelten

Oyten – Sicher steht Axel Sammrey als Coach der ersten Herrenmannschaft immer besonders im Fokus – in Sachen Vertragsverlängerung setzt der TV Oyten den Blickpunkt aber ein wenig anders. „Wir sehen den Seniorenbereich als Gesamtheit. Daher haben wir als Fußballabteilung gleich mit sämtlichen Trainern die Kontrakte um ein weiteres Jahr ausgedehnt“, verkündete Detlef Meyer am Donnerstagabend.

Soll heißen, dass nicht nur Sammrey auch nächste Saison an der Seitenlinie die Verantwortung trägt.

Für die Zweite werden Jens Rathjen und Jörg Winkelmann die Geschicke leiten, die Dritte bleibt unter den Fittichen von Lars Weber sowie Marco Blöthe. Die Altherrenkicker werden weiter von Torsten Rössler angeleitet, während Jens Hager und David Evans die Altliga-Truppe trainieren. „Bei uns ist die Verzahnung der Teams enorm wichtig, wenn auch Axel bei der Bezirksliga-Elf zentrales Thema bleibt. Von unserer Seite gab es nie einen Zweifel, wir mussten halt bei den einzelnen Personen die Befindlichkeiten abklopfen“, ergänzt Detlef Meyer.

Nägel mit Köpfen bald auch im Jugendbereich

Und der Spartenleiter macht deutlich: „Wir sind mit der Arbeit unserer Coaches vollstens zufrieden und daher froh, dass alle zur Stange halten.“ Der Fußball-Boss der Blau-Roten ist zuversichtlich, dass demnächst auch im Jugendbereich Nägel mit Köpfen gemacht werden: „Die Gespräche laufen erfolgversprechend. Wir wollen ja eine Art Neuaufbau hinbekommen, nachdem wir uns gegen das Zusammengehen mit den Klubs aus dem Ottersberger Flecken entschieden haben und nächste Saison als alleiniger TV Oyten an den Start gehen werden.“

Bleibt Coach der TVO-Reserve: Jens Rathjen.

Mit vollem Eifer nimmt Axel Sammrey die Punktrunde 2021/22 in Angriff – völlig unerheblich ob in dieser Saison noch weitergespielt werden sollte und mit welcher sportlichen Entscheidung sie dann in diesem Fall enden würde. „Wir haben jetzt die zweite Serie hintereinander, die wegen der Corona-Pandemie praktisch zerfleddert ist. In dieser schwierigen Phase lasse ich die Jungs doch nicht im Stich. Das würde sogar für die Kreisliga gelten“, erläuterte der 64-Jährige am Donnerstagabend auf Nachfrage dieser Zeitung seine Beweggründe, den am 30. Juni auslaufenden Vertrag zu verlängern.

Wir haben jetzt die zweite Serie hintereinander, die wegen der Corona-Pandemie praktisch zerfleddert ist. In dieser schwierigen Phase lasse ich die Jungs doch nicht im Stich.

Axel Sammrey, Trainer der Oytener Bezirkslia-Herren

Dabei hofft der Verdener, dass er mit seinen Jungs ab Sommer endlich wieder eine vernünftige Serie spielen kann und dass der Kader so zusammenbleibt: „Ich nehme die Spieler dann aber auch in die Pflicht. Wir haben viele junge Leute im Kader, die ihr Potenzial immer erst in der Rückrunde voll ausschöpfen können, wenn sie alles verinnerlicht haben. Da diese ja vergangene Serie und auch jetzt wegfällt, müssen wir ihnen auch die nötige Zeit geben, ihre Möglichkeiten auszuschöpfen.“ Da sei es halt nur bei einer kompletten Saison hinzubekommen, dass sich die Talente richtig weiterentwickeln. Axel Sammrey selbst verspürt schon richtig Lust, ab Sommer in sein dann siebtes Jahr beim TV Oyten zu starten. „Wenn es wieder anfängt, würde ich auch zu Fuß zum Platz gehen. Da spielt das Alter gar keine Rolle, ich fühle mich topfit.“

Von Ulf Von Der Eltz

Foto: Ab Sommer geht er ins siebte Jahr als Dirigent der Oytener Bezirksliga-Kicker: Axel Sammrey (Mitte).

Fußball 13.02.2021 von Axel Sammrey

1. Herren: Samstag, 13. Feb. 2021: Altpapier Entgegennahme. Auch ohne aktuellem Trainingsbetrieb ist Verlass auf die Jungs der 1. Mannschaft.

Vielen Dank Lukas Pein, Michele Troia, Lennart Brand, Ole Persson und Patrik Kuhna.

Fußball 06.02.2021 von Axel Sammrey

Weser Kurier von Stefan Freye. Zweifel am Fußball-Neustart werden größer. Am 1. April soll es weitergehen.

Der Verband möchte zum 1. April starten, aber Trainer und Verantwortliche halten die Umsetzung für kompliziert. Videokonferenz brachte keine neuen Erkenntnisse.

Bremen. Es klang doch recht gut und durchdacht, was der Bremer Fußball-Verband (BFV) Ende Januar verkündet hatte. Angesichts des aktuellen Lockdowns und der anhaltenden Corona-Pandemie waren die BFV-Ausschüsse zu der Entscheidung gelangt, die Saison frühestens am 1. April fortzuführen. Bis dahin, so die nachvollziehbaren Gedanken, sollte sich die Situation weiter entspannt haben und auch eine entsprechende Vorbereitung auf die Pflichtspiele möglich sein. Spätestens nach einer Videokonferenz mit den Bremen-Liga-Teilnehmern am Mittwochabend steht allerdings fest: Der Plan ist vielleicht gut, seine Umsetzung könnte aber recht kompliziert werden.

Es sind jedenfalls einige Fragezeichen aufgetaucht unter den Verantwortlichen. Etwa bei Christof Frankowski, Abteilungsleiter des TuS Schwachhausen, und Kevin Köhler, Trainer des TuS Komet Arsten, beide Teilnehmer der virtuellen Zusammenkunft. Ihre größte Sorge: Wie sollen sich die Bremen-Ligisten auf den 1. April vorbereiten, solange noch gar nicht absehbar ist, wann wieder gemeinsam trainiert werden kann? „Wenn wir ab 16. Februar wieder Sport treiben dürfen, ist das eine andere Nummer – aber daran glaube ich nicht“, sagt Frankowski. Für Köhler liegt ein Vorbereitungsstart ebenfalls in weiter Ferne. Er erinnert sich auch noch gut an das letzte Mal: „Im Frühjahr hat es knapp zwei Monate gedauert, ehe wir vom kontaktlosen Training in Fünfergruppen zu den normalen Einheiten übergehen konnten.“

Man ist eben abhängig von der sogenannten Verfügungslage, den Vorgaben der Bremer Behörden. Eine Prognose ist schwierig, aber Anlass zum Optimismus besteht eher nicht. Für Frankowski und Köhler erscheint es deshalb auch nicht realistisch, von einem Trainingsstart vor Mitte März auszugehen. „Aber in zwei, drei Wochen kriegst du die Spieler nach einer so langen Pause nicht auf Trab“, findet Christof Frankowski, der zudem organisatorische Schwierigkeiten angesichts der zu erwartenden Hygiene-Vorschriften sieht. „Die Jungs beginnen auf einem niedrigen Level“, bestätigt Köhler. Er hält eine Vorbereitung von mindestens vier Wochen für „vernünftig“ – was einen Start in rund drei Wochen voraussetzen würde.

Aber selbst wenn sie ihre Kicker irgendwie fit bekommen, sind die Schwierigkeiten aus Sicht des Duos nicht ausgeräumt. Denn in diesem Fall drohten weitere Probleme, etwa durch mögliche Quarantänen. „Wir haben im Oktober aufgehört, weil wir keine Mannschaften mehr hatten – aber seitdem hat sich nicht so viel verändert“, sagt Christof Frankowski. Er hält die Spieler zudem für „noch mehr sensibilisiert“. Sie würden heute weniger Risiken eingehen, auch aus beruflichen Gründen, und seien deshalb nicht zwingend begeistert vom Fußball in Pandemie-Zeiten. „Die Arbeitgeber fragen ja schon mal bei Verletzung oder Quarantäne: Verdienst du dein Geld mit Fußball oder Arbeit?“, bestätigt Kevin Köhler den Druck, unter dem mancher Kicker offenbar steht.

Aber klar ist den beiden auch: Der Optimalfall sieht Fußball eigentlich vor. Schließlich habe der Sport eine gesellschaftliche Aufgabe und sollte diese gerade jetzt auch ausüben können. „Aber wir müssen uns vorher schon mit allen Dingen auseinandersetzen“, betont Frankowski. Dabei weiß er um die Komplexität: „Leicht hat es der BFV nicht.“ Das findet auch Sebastian Störer. „Es lässt sich jetzt ja noch gar nicht sicher beurteilen, wann wir starten können“, sagt der Leiter des Arbeitskreises Zentrale Spielansetzung im Bremer Fußball-Verband.

Derzeit ginge es nur um die Möglichkeiten, und daher sei es auch vorstellbar, dass der Spielbetrieb noch länger ruhen muss. Eine Wiederaufnahme am 1. April würde lediglich das „bestmögliche Szenario darstellen“. Für Sebastian Störer steht allerdings auch fest: „Wenn die Vereine nicht spielen möchten, dann werden wir auch nicht spielen.“

Fußball 01.02.2021 von Axel Sammrey

NFV bietet Live-Seminare an.

Der Niedersächsische Fußballverband (NFV)
freut sich nach eigenen Angaben über einen
„großen Zuspruch“, den seine ersten Live-Se-
minare erfahren hätten. Daher möchte der
NFV die Reihe fortsetzen. Im Februar stehen
gleich mehrere Veranstaltungen auf dem
Programm.
Am Mittwoch, 3. Februar, geht es um das
Thema „Sonderspielrechte/Festspielrege-
lungen“. Am Dienstag, 16. Februar, steht der
eFootball im Fokus, und am Mittwoch, 24.
Februar, wird das Thema „DFBnet – Spielbe-
richt Online (SBO) für Trainer/Betreuer“ be-
handelt. Die Veranstaltungen beginnen je-
weils um 18 Uhr. Die Links zur Teilnahme
werden jeweils kurz vorher auf der Internet-
seite des NFV sowie über Facebook und In-
stagram veröffentlicht.
Beim ersten Live-Seminar im Februar sol-
len die verschiedenen Gast- und Zweitspiel-
rechte im Senioren- und Jugendbereich dar-
gestellt und erläutert werden. Zudem geht
es um die Themen Festspielen und Spielbe-
rechtigung von Jugendspielern für Senioren-
mannschaften. Am 16. Februar soll den Ver-
einen aufgezeigt werden, welche Chancen
ein eFootball-Angebot mit sich bringt und
worauf bei der Erstellung eines solchen An-
gebots zu achten ist. Am 24. Februar bekom-
men die Teilnehmer einen Überblick darü-
ber, wie Mannschaftsverantwortliche im
SBO-Teil eins vor dem Spiel die Mannschafts-
aufstellung freigeben und im SBO-Teil zwei
nach der Partie das Ergebnis und den Spiel-
verlauf erfassen können.

Fußball 30.01.2021 von Axel Sammrey

Verdener Nachrichten von Florian Cordes. Abbruch ist noch kein Thema.

Im Land Niedersachsen sollen die Entscheidungen auf dem sportlichen Weg ermittelt werden. Notfalls soll die Saison nach den Vorstellungen des NFV verlängert werden.

Es wäre übertrieben zu behaupten, dass der 31. Oktober des vergangenen Jahres ein geschichtsträchtiger Tag war. Besonders war er dennoch: Es war der vorletzte Tag, an dem Amateure Fußball spielen durften. An jenem 31. Oktober empfing der TB Uphusen in der Oberliga den TuS BW Lohne. Mit einem 0:0 endete die Begegnung. Seit Anfang November bremst der Shutdown den Amateursport aus. Wie es mit der aktuellen Saison weitergeht, steht weiterhin in den Sternen.

Aber: Der Niedersächsische Fußballverband (NFV) hat nun Position bezogen. Während in der Hansestadt Hamburg alles auf einen Saisonabbruch hinausläuft, haben die Verantwortlichen des NFV die Hoffnung auf ein sportliches Saisonende noch nicht verloren. Auf einer Videokonferenz am Donnerstagabend hat sich der Vorstand des NFV mit dem weiteren Umgang mit der aktuell unterbrochenen Serie 2020/2021 auseinandergesetzt. Das Ergebnis: Die Entscheidungen in den niedersächsischen Fußballligen sollen auf dem sportlichen Weg ermittelt werden – notfalls mit einer Verlängerung über den 30. Juni hinaus. Ein Abbruch ist im zweitgrößten Flächenland der Bundesrepublik somit noch kein Thema.

Laut einer Mitteilung des NFV diente während der Zusammenkunft am Abend ein Arbeitspapier als Grundlage, das auf einer zuvor am Nachmittag stattgefundenen Tagung der Vorsitzenden des Verbandsspielausschusses, des Verbandsjugendausschusses sowie des Frauen- und Mädchenausschusses erstellt wurde. „Mit den Ergebnissen werden die Verbandsausschüsse jetzt in die jeweiligen Gremien auf Kreis- und Bezirksebene zur weiteren Beratung gehen“, heißt es vonseiten des Niedersächsischen Fußballverbandes.

Mindestens zweiwöchige Vorbereitung

Das von den Ausschüssen erstellte Arbeitspapier beinhaltet vier Kernaussagen. So will der Niedersächsische Fußballverband weiterhin an seiner Praxis festhalten, „sich an der jeweiligen örtlichen Verfügungslage zu orientieren“, teilt der Verband mit. Verbindliche Termine für einen Re-Start könne der Verband nicht nennen. „Da es aktuell weder vom Bund noch vom Land konkrete Aussagen gibt, ab wann ein Trainings- und Spielbetrieb auf den Sportanlagen wieder möglich ist.“ Sobald das Land Niedersachsen den Kontaktsport in Mannschaftsstärke wieder erlaubt, will der NFV den Teams eine Vorbereitungszeit – mit Ball – von mindestens zwei Wochen ermöglichen. Danach solle der Pflichtspielbetrieb fortgesetzt werden, der seit nunmehr drei Monaten ruht.

Der NFV wünscht sich eine Fortsetzung der Saison 2020/2021, um im gesamten Bundesland in allen Leistungs- und Altersklassen die Entscheidungen möglichst auf dem sportlichen Weg zu fällen – und zwar innerhalb des verbleibenden Zeitraums bis zum 30. Juni. „Die jeweils zuständigen Ausschüsse werden gebeten, Kontakt zu ihren Vereinen beziehungsweise Mannschaften aufzunehmen, um individuelle Alternativen unter Berücksichtigung der spiel- und ordnungsrechtlich vorhandenen Mittel und der dann zur Verfügung stehenden Termine zu erarbeiten“, teilt der NFV weiter mit.

Allerdings will sich der Verband ein Hintertürchen offen halten: Dem NFV-Vorstand soll die Chance eingeräumt werden, notfalls die Saison über den 30. Juni – in jedem Jahr der Stichtag für das Ende einer Spielrunde – hinaus zu verlängern. Nach den Vorstellungen des NFV könnte die Spielzeit um bis zu drei Wochen gestreckt werden, bis zum Beginn der Sommerferien am 22. Juli. „Von der Verlängerung kann der jeweils zuständige Ausschuss Gebrauch machen, muss es aber nicht. Die Verlängerung im Sommer wäre vor allem für die unteren Spielklassen, die Jugend und für die Planungssicherheit sinnvoll“, geht der NFV in seinem Schreiben bereits ein wenig ins Detail. Während der dreiwöchigen Verlängerung könnten laut des Verbandes rund sechs Spieltage ausgetragen werden.

Die Inzidenz entscheidet mit

Der NFV-Vorstand hat während seiner Sitzung zudem den von der niedersächsischen Landesregierung vorgestellten Lockerungsplan thematisiert, der laut verschiedener Medienberichte mehrere Stufen beinhaltet. Der Plan sei strikt an die landesweite Inzidenzzahl gekoppelt, schreibt der NFV: „Mehr als die Ausübung von Individualsport ist demnach erst bei einer landesweiten Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 möglich.“ Am Freitagmorgen lag der Wert bei 79,7. Der Lockerungsplan der Landesregierung sieht unter anderem vor, dass Kontaktsport beschränkt auf 60 Menschen bei einer Inzidenz zwischen zehn und 25 ermöglicht werden soll.

Bei dem Stufenplan handelt es sich jedoch nur um einen Entwurf, der nun zur Diskussion gestellt werden soll. Für das kommende halbe Jahr soll er als grobe Leitlinie dienen. Wie das Land Niedersachsen weiter vorgehen will, soll erst nach dem nächsten Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel entschieden werden. Dieses Treffen ist für Anfang Februar anberaumt.

Weitere Informationen

Das sieht der Plan Niedersachsens für den Freizeitsport vor:

Stufe 1 (geringes Infektionsgeschehen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter zehn): Im Freizeitsport sind wieder alle Sportanlagen geöffnet und Kontaktbeschränkungen aufgehoben.

Stufe 2 (erhöhtes Infektionsgeschehen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen zehn und 25): Sportanlagen geöffnet, Kontaktsport beschränkt auf maximal 60 Personen.

Stufe 3 (hohes Infektionsgeschehen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 25 und 50): Sportanlagen geöffnet, aber Duschen und Umkleiden geschlossen, Gruppenangebote in Abhängigkeit von Platz und Frischluft.

Stufe 4 (starkes Infektionsgeschehen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100): Sportanlagen nur für Individualsport geöffnet, keine Zuschauer.

Stufe 5 (sehr starkes Infektionsgeschehen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 200): Sportanlagen nur für Individualsport geöffnet, keine Zuschauer.

Stufe 6 (eskalierendes Infektionsgeschehen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 200): Sportanlagen geschlossen.

Foto: Fußballer betreten den Platz – es ist ein Bild, das sich viele Menschen sehnsüchtig zurückwünschen, aber wohl noch in weiter Ferne ist.  (Björn Hake)

 

Fußball 28.01.2021 von Axel Sammrey

Kreiszeitung.de: NFV plant Re-Start Anfang April / Zwei Wochen Vorbereitung müssen reichen. Stebani hat Ostern als Ziel.

Verden – Mehrmals täglich klingelt sein Telefon. Oftmals werden ihm die gleichen Fragen gestellt – wie geht es mit dem Fußball auf Amateurebene in Niedersachen weiter? Eine konkrete Antwort hat der Spielausschussvorsitzende des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV), Jürgen Stebani, bisher noch nicht parat. „Es hängt von der Verfügungslage des Bundes ab.

Der Zeitfaktor ist entscheidend“, betont er noch mal auf Nachfrage. Doch im Hintergrund laufen die Planungen, wie ein Re-Start nach der coronabedingten Unterbrechung aussehen könnte. Auf der jüngsten Verbandsspielausschusssitzung wurden am Dienstagabend während der Videokonferenz neue Eckdaten besprochen.

Ein Überblick:

Stebani plant mit seinen Vorstandskollegen die Wiederaufnahme des Oberliga-Spielbetriebs für das erste April-Wochenende. Der Trainingsstart wäre dann für Mitte März vorgesehen – vorausgesetzt, zu diesem Zeitpunkt ist Amateursport wieder erlaubt. Damit hätten die Vereine eine zweiwöchige Vorbereitung, ehe der Spielbetrieb wieder starten würde. „Einige Vereine fordern, sich vier Wochen vorbereiten zu können. Das ist illusorisch und nicht umsetzbar. Dafür fehlt ganz einfach die nötige Zeit“, erklärt Stebani, der die aktuelle Situation als „absolut unbefriedigend“ bezeichnet.

Den Kopf deshalb jetzt bereits in den Sand zu stecken und über einen vorzeitigen Saisonabbruch nachzudenken – wie es der Hamburger Fußballverband plant – hält der Spielausschussvorsitzende für „bescheuert“. „Wir können uns doch noch nicht so früh verabschieden. Noch ist nichts verloren, wir müssen nur bis Ostern in die Hufe kommen, sonst wird es natürlich irgendwann problematisch“, blickt er voraus.

Stebani weiß aber auch, dass die fünf verbleibenden Monate bis zum Saisonende am 30. Juni nicht ausreichen, um eine normale Spielzeit mit Hin- und Rückserie zu spielen. Die Rückrunde werde daher – wie bereits berichtet – laut Stebani komplett gestrichen. Stattdessen gehe es nach der Hinrunde direkt mit der Auf- und Abstiegsrunde weiter. Wie diese dann genau aussehen, hänge davon ab, wann wieder gespielt werden darf.

„Diese Saison wird es definitiv auch Absteiger geben. Wir können es uns gar nicht anders erlauben. Wenn es wieder nur Aufsteiger geben würde, hätten wir ansonsten in einigen Ligen beinahe 30er Staffeln. Das ist nicht umsetzbar. Bis wir dann wieder zur alten Ligastärke kommen würden, würde es Jahre dauern. Es kann sich also kein Verein irgendwelche Hoffnungen machen, dass er trotz Abstiegsplatz in der entsprechenden Liga bleibt“, macht Stebani noch einmal deutlich.

Daher komme für den Verband auch kein Saisonabbruch infrage. „Wir wollen natürlich die Vereine mit ins Boot holen und deren Meinungen und Vorschläge berücksichtigen. Am Ende entscheidet aber der Zeitfaktor, doch wir wollen die Saison so sportlich wie möglich zu Ende bringen. Sicherlich können wir es nicht allen Clubs recht machen und werden bei einigen auf Unverständnis stoßen.“

Um sich mit den Oberliga-Vereinen auszutauschen und die aktuellen Sichtweisen der Clubs zu kennen, hatte sich der Verband mit den Oberligisten Mittwochabend zu einer Videokonferenz verabredet. Ergebnisse sind bislang nicht bekannt. Stebani ging im Vorfeld nicht davon aus, dass danach schon neue Entscheidungen getroffen werden können. „Wir wissen nicht, wie es nach dem 15. Februar weitergeht. Daher können wir nur Meinungen abfragen und uns Gedanken machen“, so der Vorsitzende.

Von Mareike Ludwig

Foto: © Freese

Fußball 28.01.2021 von Jan Bischoff

FFS-Ferienfußballschule vom 11.06.-13.06.2021 in Oyten - Buchung ohne Risiko

Liebe Freunde der FFS-Ferienfußballschule,
 

Auch wenn der Lockdown derzeit im Winter weiter anhält, sind wir guter Hoffnung, dass wir in einigen Wochen wieder starten können.
Die Verantwortlichen der FFS haben Ihre Vorbereitungen fast abgeschlossen und können es, wie sicherlich auch alle Kids, kaum noch erwarten, wieder zu trainieren. Für die Kids wird es großartig sein, mit anderen Kindern zusammen im Rahmen des FFS-Trainingskonzeptes unvergleichliche Stunden mit ihrem Lieblingssport Fußball zu verbringen, viele neue Dinge zu lernen, wie die Nationalspieler die Europameisterschaft und andere Turniere zu spielen und mit dem grandiosen FFS-Trainingsmaterial wie der Ballkanone und den Trampolinen zu trainieren. Da wir auch 2021 immer nur 1 Camp zur Zeit anbieten, werden beide Cheftrainer mit ihrem Trainerteam in jedem Camp jedes Kind coachen!

 


Die FFS-Ferienfußballschule findet in diesem Jahr vom 11.06. bis zum 13.06.2021 in Oyten statt!

Informationen zur FFS findet ihr hier -> www.fussballferien.com .
Anmeldungen für das Camp in Oyten können hier ->
https://www.fussballferien.com/lehrgange/?lgid=788 vorgenommen werden.
 

Buchung ohne Risiko: Sollte ein Camp aufgrund von Corona von uns abgesagt werden müssen, bieten wir den angemeldeten Kids neben Alternativen selbstverständlich auch die umgehende Rückzahlung des komplett überwiesenen Betrages an!


Bei Rückfragen könnt ihr euch auch gerne bei euren zuständigen Jugendobmann melden.
 
Viele Grüße

 

Fußball 05.01.2021 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Aller Zeitung von Ulf von der Eltz. Oytener Trainer zunächst für Annullierung. So will es Sammrey.

Axel Sammrey bleibt dabei: Die laufende Saison in der Bezirksliga gehört annulliert. Oytens Fußball-Trainer plädiert für den Pokal ab April und möchte dann ab August mit 21 Teams in die Serie 2021/22 starten.

  • Oytens Sammrey plädiert für Annullierung
  • Ab August in die neue Bezirksliga-Saison
  • Riedes Lindenberg lehnt Vorschlag ab

Oyten/Etelsen – Der Lockdown steht vor einer Verlängerung, wird mindestens bis Ende Januar gehen – so beschließen es Bundeskanzlerin und Landesregierungen angesichts der Fallzahlen in der Corona-Pandemie wohl an diesem Dienstag. Betroffen ist natürlich auch der leidgeprüfte Amateursport in besonderem Maße. Fußball-Trainer Axel Sammrey hat sich Gedanken gemacht, wie es mit dem Betrieb in der Bezirksliga 3, wo sein TV Oyten spielt, weitergehen könnte. Grundlage seiner Überlegungen: „Die laufende Saison sollte mit sofortiger Wirkung und ohne Wertung beendet werden.“ Eine Annullierung also.

In erster Linie, weil niemand seriös einen Zeitpunkt zu nennen vermag, an dem es im Amateurfußball überhaupt weitergehen könne: „Also ist eine kurzfristige Planung nicht möglich. Die Frage ist, wie noch weiterer großer sportlicher Schaden verhindert werden kann. Denn schon die vorherige Saison 2019/20 mit Auf- und ohne Absteigern abzubrechen, war aus meiner Sicht falsch.“

Sammrey schlägt vor, vom 25. April bis zum 6. Juni (Finale) doch den Bezirkspokal durchzuführen – so kämen die Teams in den Genuss von Praxis: „Die im Verlauf ausgeschiedenen Mannschaften können untereinander Freundschaftsspiele vereinbaren und so auch im Rhythmus bleiben.“ Für die Saison 2021/22 schwebt dem 63-Jährigen vor, am 4. Juli mit der Bezirkspokal-Quali zu beginnen und den Wettbewerb bis zum Achtelfinale am 25. Juli durchzuspielen. Die weiteren Runde sähe er in 2022.

Das Kerngeschäft Punktspiele würde der Oytener Coach in der Bezirksliga am 1. August mit 21 Teams starten wollen – in einer normalen Hinrunde bis zum 12. Dezember: „Somit hätte jedes Team zehn Heimspiele, zehn Auswärtsspiele und wäre einmal spielfrei.“ Danach ginge es 2022 in einer Aufstiegsrunde der besten zehn Mannschaften sowie einer Abstiegsrunde der restlichen elf Teams weiter. Folgenden Modus hat sich Sammrey dafür ausgedacht: Es werden nur die Hinrunden-Ergebnisse der Mannschaften mitgenommen, die in einer Gruppe spielen. Das bedeutet, dass jedes Aufstiegsgruppen-Team noch neun Spiele und jedes Abstiegsgruppen-Team noch zehn Spiele zu absolvieren hat. Ob Heim- oder Auswärtsspiel, richtet sich nach dem schon ausgetragenen Match gegen das jeweilige Team. Damit hätte jeder im Jahr 2022 noch zehn oder elf Punktspiele und null bis maximal drei Pokalspiele vor der Brust. „Es wäre ein normales und sportlich faires Ende der Saison 2021/22 gewährleistet, eine normale Sommerpause möglich und vor allem eine normale Saison 2022/2023“, erläutert der Verdener.

Als Reaktion auf Sammreys Vorschläge nimmt Frank Lindenberg, Fußball-Boss beim Ligarivalen MTV Riede, eine ablehnende Haltung ein: „Zwar gehe ich mit Axel konform, dass wir nicht wissen, wann wir die Saison fortsetzen können. Ich hoffe aber, dass wir im April wieder mit dem Spielbetrieb starten können. Im Vorfeld sollten wir eine dreiwöchige Vorbereitung bekommen.“ Mit Blick auf die Staffeln verweist Lindenberg darauf, „dass in Staffel 1 bei fast allen Mannschaften noch drei bis vier Partien der Hinrunde zu absolvieren sind. In Staffel 2 sind es im Durchschnitt nur noch zwei Spiele. Es sollte möglich sein, diese im April bis Anfang Mai zu bestreiten.“

Danach würde der Rieder eine Meisterrunde mit den ersten fünf Mannschaften der beiden Staffeln ansetzen. Die restlichen sechs Teams der Staffel 1 sowie die verbleibenden fünf der Staffel 2 sollten wie angedacht die Absteiger ermitteln. Lindenberg: „Punkte aus den Qualifikationsrunden werden wie geplant mitgenommen. Es wird nur noch einmal gegen Gegner gespielt, auf die man in der Vorrunde noch nicht getroffen ist. Das bedeutet, dass von Anfang Mai bis Mitte Juni jeder Verein noch fünf Partien hat.“ Zudem glaubt der MTV-Spartenleiter nicht, dass eine Pokalrunde mit Freundschaftsspielen ausgeschiedener Teams zur Stärkung der Motivation führt.

Staffelleiterin Claudia von Kiedrowski begrüßte es am Montag auf Nachfrage dieser Zeitung grundsätzlich, dass sich Vereine Gedanken über eine Saisonfortsetzung machen. Bewerten möchte die Etelserin sie inhaltlich jedoch nicht. Nur so viel: „Man darf davon ausgehen, dass wir uns das natürlich anschauen. Aber wir haben auch selbst Varianten in der Schublade.“ Über allem würden indes die Verordnungen seitens der zuständigen Behörden schweben: „Wir müssen weiter abwarten. Erst wenn wir das Go aus der Politik bekommen, können wir eine möglichst faire Lösung präsentieren. Dabei ist eventuell auch die Wettersituation zu berücksichtigen. Und wir Funktionäre müssen alle Ligen im Blick haben.“ Wobei Claudia von Kiedrowski versichert: „Wir sind genauso frustriert wie die Vereine.“ In einer Sache bleibt die Etelserin indes Sammreys Meinung: „Auch ich habe immer gesagt, dass man die Saison 2019/20 besser zu Ende gespielt hätte.“

Foto:

Will vor allem zunächst auf das Go aus der Politik warten: Staffelleiterin Claudia von Kiedrowski.

Fußball 02.01.2021 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Florian Cordes. Fußball-Bezirksliga: Axel Sammrey schlägt Lösung für Fortsetzung der Saison vor.

Die Amateurfußballer müssen weiterhin auf unbestimmte Zeit pausieren. Axel Sammrey hat sich viele Gedanken gemacht, wie diese und die folgende Saison fortgesetzt werden könnten.

Wie und wann kann die Saison in der Fußball-Bezirksliga fortgesetzt werden? Diese Frage wird im neuen Jahr eine viel gestellte sein. Axel Sammrey, Trainer des TV Oyten, hat sich seine Gedanken gemacht und nun in einem Schreiben einen persönlichen Lösungsvorschlag am Beispiel der Bezirksliga Lüneburg 3 gemacht. „Ich denke, im Moment kann niemand sagen, wann und wie es mit dem Amateurfußball weitergeht. Das bedeutet, dass eine kurzfristige Planung zurzeit unmöglich ist“, findet der erfahrene Coach, der es weiterhin für falsch hält, dass die Saison 2019/2020 mit Auf-, aber ohne Absteiger gewertet worden war.

Dies solle mit der aktuellen Spielzeit nicht passieren. Sammrey schlägt vor, den Ligabetrieb mit sofortiger Wirkung und ohne Wertung zu beenden. Damit die Teams aber Pflichtspiele bestreiten, solle der Bezirkspokal nun doch noch ausgespielt werden. In Sammreys Szenario würde der Wettbewerb vom 25. April bis 6. Juni über die Bühne gehen. „Die ausgeschiedenen Teams können untereinander Freundschaftsspiele vereinbaren und so ebenfalls im Rhythmus bleiben“, schlägt der TVO-Coach weiter vor.

Die Spielzeit 2021/2022 beginnt im Lösungsansatz von Sammrey am 4. Juli – und zwar mit der neuen Bezirkspokalrunde. An den drei folgenden Wochenenden könnten weitere Pokalrunden ausgespielt werden. „Weiter mit dem Bezirkspokal geht es 2022 mit dem Viertelfinale, Halbfinale und Finale“, teilte Sammrey seine Vorstellungen mit. In der Bezirksliga Lüneburg 3 würden – wie schon in dieser Saison – 21 Teams an den Start gehen. Sammrey würde jedoch auf einen anderen Modus setzen und die Mannschaften zunächst in einer Staffel und einer Einfachrunde gegeneinander antreten lassen. „Somit hätte jedes Team zehn Heim-, zehn Auswärtsspiele und wäre einmal spielfrei“, erklärte Sammrey. Diese „Hinrunde“ könnte in den Überlegungen Sammreys im Zeitraum vom 1. August bis 12. Dezember ausgespielt werden.

Splittung nach der Winterpause

Danach könnte es zur Splittung der Bezirksliga kommen, schlägt Sammrey vor: „In eine Aufstiegsgruppe mit den Teams von Platz eins bis zehn sowie in eine Abstiegsgruppe mit denen von Platz elf bis 21. Es werden nur die Ergebnisse aus der Vorrunde von den Mannschaften mitgenommen, die in einer Gruppe spielen. Das bedeutet, dass jedes Aufstiegsgruppen-Team noch neun Spiele und jedes Abstiegsgruppen-Team noch zehn zu bestreiten hat.“

Laut Sammrey wäre durch seinen Lösungsansatz ein faires Ende der Saison 2021/2022 gewährleistet, eine Sommerpause möglich und „vor allem eine normale Saison 2022/2023“, findet der TVO-Coach.

Foto: Axel Sammrey schlägt vor, die aktuelle Saison nicht zu werten. (Björn Hake)

Fußball 10.12.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: Fußball: Sammrey plädiert für sofortigen Abbruch. „Unter diese Saison gehört ein Schlussstrich“

Der TV Oyten gehörte von Beginn an zu einem der wenigen Vereine, die im Rahmen der Corona-Krise nicht für einen Abbruch in den Fußball-Ligen stimmten und für eine Unterbrechung voteten. Heute sehen sich die Verantwortlichen um Detlef Meyer und Axel Sammrey bestätigt.

  • Oytens Trainer Axel Sammrey plädiert für sofortigen Saisonabbruch
  • Unterstützung durch Spartenleiter Detlef Meyer
  • Coach würde auch bei Abstieg bleiben

Oyten – Lässt Oytens Bezirksliga-Trainer Axel Sammrey das fast abgelaufene Fußball-Jahr noch einmal Revue passieren, „dann wird mir einfach nur schlecht!“ Erst die Saisonunterbrechung im März, dann die Entscheidung im Juni zu einem Abbruch mit Aufsteiger und ohne Absteiger. Danach die Aufteilung der Ligen in einzelne Staffeln, gefolgt von Spielabsagen aufgrund zahlreicher Corona-Verdachtsfälle und der jetzt erneuten Unterbrechung. Im Nachhinein für den Coach ein Szenario, „das so nie hätte eintreffen brauchen, wenn wir damals die Saison weitergespielt hätten. So, wie wir oder auch der TSV Etelsen oder der TB Uphusen es vorgeschlagen haben. Dann stünden wir jetzt alle nicht unter Druck. Denn was uns droht, ist ein einziger Scherbenhaufen!“

Coach des TV Oyten fordert neue Serie

Deshalb ist für den 63-jährigen Privatier schon jetzt ein erneuter Saisonabbruch alternativlos. „All das, was jetzt passiert, hätte schon damals verhindert werden können. Ich kann nur hoffen, dass wir nicht ein zweites Mal denselben Fehler machen. Diese Saison gehört im Grunde schon jetzt abgebrochen und muss ganz neu gestartet werden. Wie lange sie dann am Ende auch dauern wird. Alles, was jetzt an Entscheidungen fallen wird, ist reines Rumgeeiere – und das nervt einfach nur noch!“

Natürlich wollen wir unsere Trainer behalten. Die Frage ist nur, welche Karte der Verband am Ende ziehen wird. Vielleicht könnte gerade diese unser Haus zum Einstürzen bringen!

Detlef Meyer, Spartenleiter Fußball TV Oyten.

Nun kann man dem B-Lizenzinhaber bei diesen Gedankengängen durchaus Eigennutzen vorhalten. Immerhin rangiert er mit seinem Team derzeit auf dem letzten Tabellenplatz der Bezirksliga-Staffel 2. Mit null Punkten. „Es ist nun einmal so, dass wir uns in der Vergangenheit quasi zu einem Ausbildungsverein entwickelt haben, der in jedem Jahr aufs Neue eine größere Anzahl an A-Junioren in den Herrenbereich integriert – integrieren muss. In dieser Saison waren es gleich acht Spieler. Da ist es normal, dass die Jungs Anlauf- und Anpassungsschwierigkeiten haben. Das hatten wir auch in den Saisons zuvor, haben uns aber immer wieder in der Rückrunde von einem Abstiegsplatz befreien können, da Axel genügend Zeit hatte, aus dem Nachwuchs Herren-Spieler zu formen. Die ist ihm jetzt aber genommen worden. Und ich sehe nicht, dass wir in den kommenden Wochen das Training wieder aufnehmen können. Also sehen wir natürlich die Gefahren für uns“, will da Oytens Fußball-Chef Detlef Meyer gar nicht erst verschleiern, dass die momentane Situation den TV Oyten bedrohen könnte. „Die Frage ist doch, welche Karte der Verband am Ende ziehen wird. Vielleicht könnte gerade diese unser Haus zum Einstürzen bringen! Sollte die Erste absteigen, müsste auch die Zweite eine Klasse tiefer starten. Ob das die Trainer so mitmachen – und auch die Spieler – weiß man gar nicht. Es könnte eine Dynamik entstehen, die nicht hausgemacht ist. So stellt sich auch bei uns derzeit gar nicht die Frage, ob wir mit unseren Trainern verlängern. Wir wollen alle unbedingt halten, ja. Doch derzeit gibt es einfach zu viele Fragezeichen“, so Meyer weiter. „Und diese Fragezeichen stehen doch auch bei fast allen anderen Vereinen! Deshalb müsste jetzt ein klarer Schlussstrich gezogen und eine neue, normale Saison angestrebt werden. Wann immer die auch beginnen kann“, unterstreicht da Sammrey noch einmal. Und schiebt dann sofort hinterher, dass er – egal was auch passiert – dem TV Oyten weiter zur Verfügung stünde: „Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich nicht weglaufe, wenn es brennt. Ich suche nicht das gemachte Nest. Und ich denke, so ist auch der Charakter der Mannschaft. Sollte tatsächlich das Schlimmste eintreten, ziehen wir den Karren gemeinsam aus dem Dreck!“

Von Frank Von Staden

Foto von Staden: Ginge es nach Axel Sammrey, müsste unter der jetzigen Saison sofort ein Schlussstrich gezogen werden.

 

 

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