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Fußball 20.02.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Sonntag, 23.02.2020 um 15:30 Uhr auf unserem Kunstrasenplatz in Oyten. Testspiel TV Oyten - TSV Etelsen.

Da wir beide Punktspiele gegen den Tabellenführer und Meisterschaftsfavoriten bereits 2019 gespielt haben, macht dieses Testspiel gegen unseren Klassenpartner TSV Etelsen unbedingt Sinn.

Schiedsrichter: Tom Stadtlander. Assistenten: Georg Reetz, Manuel Neumann.

Fußball 17.02.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de. Fußball-Trainer sehen Durchwachsenes beim Oytener Turnier. Fischerhude-Quelkhorn reist direkt aus Trainingslager an / TVO zeigt starke Leistung gegen Ottersberg.

Oyten - Von Frank Von Staden. Einige Spieler konnten am Sonntag beim Oytener Blitzturnier, an dem neben den Hausherren noch Bremen-Ligist SV Hemelingen, Fußball-Landesligist TSV Ottersberg und der Kreisliga-Tabellenführer TSV Fischerhude-Quelkhorn teilnahmen, Pluspunkte sammeln – manche dann eher nicht. Denn zu durchwachsen präsentierten sich die Teams in den Partien jeder gegen jeden über je 45 Minuten.

Vor allem in der Abschlusspartie, die die Oytener gegen den klassenhöheren TSV Ottersberg mit 2:1 (Tore: 0:1 Egzon Percani, 1:1 Firat Karaca, 2:1 Anton Strodthoff) gewannen, dürfte Trainer Jan Fitschen die Hutschnur gerissen sein. Denn in der präsentierten sich die Wümme-Kicker lustlos, zeigten wenig Laufbereitschaft und kassierten so verdient die einzige Pleite in diesem Turnier, nachdem sie zuvor souverän mit 4:1 gegen die Fischerhuder (Tore: dreimal Jan Stubbmann, Bastian Falldorf) und mit 2:1 gegen die Bremer (Timo Kanigowski, Jan Stubbmann) dominierten. „Mit diesen beiden Spielen kann ich gut leben. Was wir dann gegen Oyten abgeliefert haben, darüber wird zu reden sein! So darf man sich nicht herspielen lassen, auch wenn wir eine längere Pause hatten“, meinte Fitschen später.

Zufriedener blickte da natürlich sein Pendant Axel Sammrey drein, dessen Mannschaft sich in einer sehr guten Form präsentierte, auch wenn sie zum Auftakt mit 1:3 gegen dem SV Hemelingen (Tor: Anton Strodthoff) geschlagen geben musste und trotz zahlreicher Chancen erneut durch Strodthoff „nur“ mit 1:0 gegen Fischerhude gewinnen konnte. „Vor allem zum Schluss hat mir gefallen, was ich da gesehen habe. Insgesamt waren das gute Einheiten. Was fehlt, ist weiter die Konsequenz im Abschluss. Mit der Defensive bin ich bis auf wenige Abstriche sehr zufrieden“, so Sammrey.

Auch Fischerhudes Trainer-Duo Matthias Warnke und Yannick Becker zog eine positive Bilanz, auch wenn letztlich keine Partie gewonnen werden konnte und auch das letzte Spiel für das aufstrebende Team von der Wümme mit 0:3 gegen den Bremen-Ligisten verloren ging. Warnke: „Immerhin hatten wir noch müde Beine vom Trainingslager, das wir von Freitag bis Sonntagmorgen in Westerstede abgehalten haben. Wir haben aber gesehen, dass uns noch einiges fehlt, um uns auf ein ordentliches Bezirksliga-Niveau zu hieven. Doch wir sind auf einem sehr guten Weg!“

Alle Ergebnisse:

TSV Ottersberg - TSV Fischerhude 4:1

SV Hemelingen - TV Oyten 3:1

TSV Ottersberg - SV Hemelingen 2:1

TSV Fischerhude - TV Oyten 0:1

SV Hemelingen - TSV Fischerhude 3:0

TSV Ottersberg - TV Oyten 1:2

Tabelle:

1. SV Hemelingen  6 Punkte 7:3 Tore

2. TSV Ottersberg  6 Punkte 7:4 Tore

3. TV Oyten            6 Punkte 4:4 Tore

4. TSV Fischerhude 0 Punkte 1:8 Tore

Zwei Oytener Torschützen auf einen Blick: Firat Karaca (vorne) sowie Anton Strodthoff. Fotos (2): von Staden

Fußball 15.02.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Patrick Hilmes. Pascal Döpke: Fehlende Überschriften.

Wir alle drücken unseren Ex-Torjäger Pascal die Daumen das er demnächst wieder schmerzfrei und erfolgreich Fußball spielt. Du schaffst das!

Um Pascal Döpke ist es ruhig geworden, auch in der Zeitung. Noch immer plagt den Torjäger eine Schambeinentzündung.

„Dreierpack von Pascal Döpke“, Döpke macht alles klar“, „Döpkes Festspiele“. Das alles sind Überschriften von Artikeln, die in den vergangenen Jahren in unserer Zeitung erschienen sind. Und das sind nicht die einzigen, davon gibt es viele weitere. Doch es muss einige Zeit in unserem digitalen Archiv gescrollt werden, um diese Artikel mit diesen Überschriften zu finden. Lange Zeit sind keine mehr erschienen, in denen der Name Pascal Döpke die Hauptrolle spielt. Der Grund ist ganz einfach: Pascal Döpke spielt schon lange keinen Fußball mehr, mittlerweile seit rund einem Jahr.

Die Tormaschine wird gestoppt

Schambeinentzündung: Das ist der Grund, warum der Stürmer seit Langem nicht mehr das machen kann, was er am besten kann: Tore schießen. Das bewies Dökpe im Trikot des TV Oyten Saison für Saison aufs Neue. In der Spielzeit 2014/2015, seinem ersten Jahr im Herrenbereich, erzielte er 20 Tore in 18 Spielen für den damaligen Kreisligisten. Ein Jahr später steuerte Döpke 25 Tore in 21 Spielen zum Aufstieg bei. Und auch die Abwehrreihen im Bezirk bekamen den heute 24-Jährigen nie in den Griff. Gleich in der ersten Bezirksliga-Saison schnappte er sich mit 36 Treffern in 30 Spielen die Torjägerkanone. Ein Jahr später musste er sich zwar in dieser Liste mit Platz zwei hinter Verdens Maximilian Schulwitz zufriedengeben, kam aber erneut auf die starke Quote von 35 Toren aus 29 Partien. Doch in der Vorsaison folgte der Einbruch. Döpke hatte zwar in den ersten 16 Partien erneut 15-mal für den TVO getroffen, doch danach kam er aber nur noch zu drei Kurzeinsätzen. Der dritte hatte gar nur symbolischen Charakter. Im abschließenden Saisonspiel des TV Oyten gegen den FSV Langwedel-Völkersen stand er in der Startelf, wurde aber nach zwei Minuten wieder ausgewechselt. Es war das letzte Mal, dass er das Trikot der Oytener trug, denn Döpke wechselte nach der Saison 2018/2019 zum Klassenkonkurrenten TSV Etelsen. Doch noch nicht mal zu diesem Zeitpunkt rechnete irgendjemand damit, dass dies auch bis dato das letzte Mal sein sollte, dass sich Pascal Döpke überhaupt ein Trikot zu einem Pflichtspiel überstreifen sollte.

„Ich hätte nie gedacht, dass mich so was mal ereilt. Ich war vorher nie schlimm verletzt – und jetzt so ein Brocken.“ Pascal Döpke selbst kann es auch nicht fassen, wie lange er schon nicht mehr richtig Fußball spielen kann. Als die ersten Probleme aufgetreten waren, ging Döpke zu Arzt Nummer eins. Entzündung des Schambeinknochens lautete schnell die Diagnose. Sechs Wochen Ruhe und Vitamintabletten lauteten die Therapie. Das wirkte nicht, also wurde ihm Physiotherapie verordnet. Döpke fühlte sich anschließend besser, dachte, er sei auf einem guten Weg. „Man kann relativ viel machen, nur keine Sprints und hektische Bewegungen“, erzählt er. In der Sommer-Vorbereitung stieg er mit Lauftraining wieder ein, doch im September hatte er realisiert, dass der Heilungsprozess stagniert. Es folgten vier Behandlungen per Stoßwellentherapie. Das Ergebnis war weiter negativ. Der Arzt war mit seinem Latein am Ende, Döpke wechselte zum Mannschaftsarzt des TSV Etelsen und der hieß den bisherigen Ansatz für nicht sonderlich gut. Nun bekommt Döpke Tabletten gegen Entzündung und bekam klare Anweisungen, welche Muskeln er aufbauen soll – Bauchmuskeln und den oberen Rücken. Das soll dazu dienen, Döpkes Schieflage der Hüfte zu korrigieren, denn darauf könnte die Entzündung zurückzuführen sein.

Neue Schuhe im Schrank

„Eine hässliche Zeit – auch für den Kopf. Es nimmt einfach kein Ende“. Döpke ist die Enttäuschung anzumerken, ihm fehlt sein Fußball. Und das wird auch sichtbar. „Ich kann es nicht abwarten, wieder zu spielen. Ich springe zu Hause schon immer rum, meine Freundin wird schon ganz kirre. Das nagt an den Nerven. Zudem habe ich mir vor der Verletzung neue Schuhe gekauft, die ich noch nicht anziehen konnte. Das geht nicht“, hat Döpke seinen Humor nicht verloren. Allerdings sind seine eigenen Prognosen verhaltener geworden. In drei Wochen hat er den nächsten Arzttermin. Sein Gefühl ist bisher ein gutes, doch darauf vertraut er nicht mehr gänzlich. „Ich bin vorsichtig geworden, ich will mich nicht selbst enttäuschen.“ Sollte sich sein Gefühl erneut nicht bestätigen, heißen die nächsten Schritte Spritze und danach Operation.

Das hoffen natürlich alle vermeiden zu können, dazu gehört auch sein Coach Nils Goerdel, der den Stürmer gerne endlich aufstellen würde: „So einen kann man natürlich immer gebrauchen. Das tut mir echt leid für den Jungen. Ich hoffe auf diese Saison, sonst halt nächste. Aber es wird auch dauern, bis er wieder der alte Pascal Döpke ist.“ Zwar hat er noch kein Spiel für die Schlossparkkicker absolviert, er sieht sich aber dennoch als einer von ihnen. „Ich fühle mich wie ein Etelser. Klar, Spielphilosophie und das Verhalten der Spieler auf dem Platz kenne ich noch nicht, aber ich bin dennoch gut integriert. Ich denke, als Typ bin ich angekommen.“

Fehlt noch als Spieler. Und sobald Pascal Döpke dann auch erstmals das blau-weiße Trikot der Etelser überstreifen kann, – „Blau kenne ich ja schon, nur weiß war bisher noch nicht dabei“ (Döpke) – werden auch wir in unserer Zeitung bestimmt wieder Überschriften und Artikel schreiben können, in denen der Name Pascal Döpke die Hauptrolle einnimmt.

Foto Björn Hake.

Fußball 12.02.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Sonntag, 16.02.2020 ab 10:00 Uhr "Vorbereitungsturnier" auf dem Kunstrasenplatz in Oyten Stader Straße.

10:00 Uhr TSV Ottersberg - TSV Fischerhude

11:00 Uhr SV Hemelingen - TV Oyten

12:00 Uhr TSV Ottersberg - SV Hemelingen

13:00 Uhr TSV Fischerhude - TV Oyten

14:00 Uhr SV Hemelingen - TSV Fischerhude

15:00 Uhr TSV Ottersberg - TV Oyten

Im Anschluss lädt der Sponsor "Wümme-Bäcker Sammann" alle teilnehmenden Teams im Vereinsheim des TV Oyten zum gemütlichen Beisammensein bei Speis und Trank ein.

 

Fußball 10.02.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: 1. Testspiel TV Oyten - TSG Wörpedorf 4 : 2 ( 1 : 1 )

1:0 17. Min. Firat Karaca Kopfball nach Eckball von Patrik Kuhna.

1:1 36. Min. Abgefälschter direkter Freistoß.

1:2 64. Min. Individueller Fehler in der Viererkette.

2:2 73. Min. Simon Seekamp Kopfball nach Eckball von Patrik Kuhna.

3:2 81. Min. Anton Strodthoff nach Zuspiel von Daniel Aritim.

4:2 89. Min. Murat Avanas mit einem 22m-Schuß.

TV Oyten:

Fabian Meyer (ab 46. Min. Christian Rathjen); Erik Baeßmann (ab 46. Min. Laurin Friese), Henrik Müller, Sascha Krüger, Anton Strodthoff; Moritz Krimmer, Simon Seekamp, Patrik Kuhna, Dorian Mothes; Firat Karaca (ab 46. Min. Murat Avanas), Vojtech Nepras (ab 46. Min. Daniel Aritim).

Foto: Björn Hake

Fußball 05.02.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Nach zwei Wochen Vorbereitung steht das erste Testspiel auf dem Programm.

Sonntag, 09.02.2020 um 15:30 Uhr in Oyten auf Kunstrasen gegen TSG Wörpedorf.

Wir freuen uns auf Gregor Schoepes Team und hoffen auf ein gutes Spiel.

Schiedsrichter: Serhat Yüksel. Assistenten: Julian Pietras, Max Schmidt.

Fußball 30.01.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: FuPa-Wintercheck: TV Oyten. Heute zieht Axel Sammrey vom TV Oyten Halbzeitbilanz im FuPa-Wintercheck.

Und wieder geht es in eine neue Runde: FuPa hört sich während der Winterpause in den Vereinen und Mannschaften um, wie die Hinrunde lief, was es Neues gibt und an welchen Stellschrauben in der Rückrunde gedreht werden soll. Heute steht uns Axel Sammrey vom TV Oyten Rede und Antwort:

Wie lautet euer Fazit nach der ersten Saisonhälfte? Wurden die gesteckten Ziele bisher erreicht?

Wir hatten eine extrem schlechte Vorbereitungsphase. Dadurch haben wir den Saisonstart komplett vergeigt. Zum Jahresende hat sich dann die Mannschaft gefunden und entsprechend Punkte eingefahren. Aber noch konnten wir die Abstiegsplätze nicht verlassen.


Gibt es zum neuen Jahr Veränderungen im Team? Transfers, Änderungen im Trainer- und Betreuerteam?

Daniel Airich kehrt nach einem halben Jahr beim TSV Ottersberg zurück und wird uns sicherlich weiterhelfen. Dafür steht Lennart Brand in der Vorbereitung und den ersten Punktspielen nicht zur Verfügung, da er dann im Ausland weilt.

 

Wo gibt es in der Mannschaft Verbesserungspotenzial?

Bei einigen Spielern, nicht nur die jungen, sondern auch bei den etwas erfahreneren vermisse ich die Beständigkeit was Training, Spiel und Spielvorbereitung betrifft. Talent alleine reicht einfach nicht.


Was war für euch das beste Spiel der bisherigen Saison?

Das letzte Spiel in 2019 beim SV Ippensen war eine sehr gute Vorstellung unseres Teams.


Welches Team hat euch in eurer Liga am meisten überrascht (positiv oder negativ)?

Die 27 Punkte vom SV Ippensen hätte ich so nicht erwartet. Und VSK Osterholz hätte ich in der Tabelle viel weiter oben erwartet.

 

Gibt es für euch ein besonderes Highlight, während der Ligabetrieb ruht (Hallenturnier, Mannschaftsausflug, etc.)?

Der Bus-Hallen-Super-Cup in der Ottersberger Tennishalle ist immer ein sehr gut organisiertes Hallenturnier. Rundum Bande, viele Zuschauer, super Kreisderbys.

 

Welche Ziele strebt ihr in der Rückrunde an?

Möglichst schnell den frühzeitigen Klassenerhalt sichern.

 

Wer steigt in eurer Liga auf? Wer steigt ab? Wo landet ihr?

Alles andere als der Aufstieg des TSV Etelsen wäre eine Überraschung.

In der Abstiegsfrage kann noch viel passieren. Da sehe ich keine Mannschaft chancenlos auf den Klassenerhalt. Alles noch dicht zusammen. Mit den Plätzen 10-12 wäre ich sehr zufrieden.

 

Wer ist für dich persönlich der beste Spieler in eurer Liga? Warum ausgerechnet dieser Spieler?

Daniel Throl ragt schon heraus und müsste eigentlich 2 Klassen höher spielen. Er bringt alles mit was man als Offensiver in der Oberliga braucht. Tempo, Ballsicherheit, Torgefahr, offensives 1-gegen-1 usw.

 

Kurz und knapp...

Wer ist der Ehrgeizigste?

Ole Persson (hat jede Minute auf dem Platz gestanden). Ich könnte allerdings noch 5-6 Spieler aufführen, die über entsprechenden Ehrgeiz verfügen

Wer ist der Spaßvogel in der Kabine?

Daniel Aritim hat immer etwas zu erzählen. Leider auch während der Trainingszeit.

Wer ist der Feierwütigste im Team?

Mit Abstand Dennis Wiedekamp.

Wer ist der Langsamste beim Duschen?

Mit Abstand Murat Avanas.

Wer ist der Spieler mit den kuriosesten Ausreden?

Niko Oetting ist da sehr kreativ.

Wer ist Aggressive Leader auf dem Platz?

Dennis Wiedekamp.

Gibt es außerdem noch Informationen, die ihr uns gerne mitteilen möchtet?

Unsere Entscheidung, die Heimspiele am Freitagabend unter Flutlicht durchzuführen hat sich als absolut positiv herausgestellt.

Zusatzfrage: Was können wir als FuPa-Team machen, um FuPa Verden für euch noch attraktiver zu machen?

Traineraussagen nach dem Spiel würden mich persönlich sehr interessieren.

 

Vielen Dank für deine Antworten, Axel!

Das Foto zeigt zwei U19-Talente des TV Oyten. Links Thomas Baumann und in der Mitte Dorian Mothes. Foto: Björn Hake

Fußball 24.01.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Patrick Hilmes. Halbzeit beim Fairness-Cup: Wir, der TV Oyten sind auch wieder weit vorne dabei. Auf Bezirks- und Landesebene im Kreis Verden die Nr.1, im gesamten Kreis Nr.4 und in der Gesamtwertung Nr.47.

Kreisliga Verden ist die fairste Spielklasse Niedersachsens.

Die Kreisliga Verden liegt zur Halbzeit beim Fairness-Cup ganz vorne. Gleich drei Teams aus dieser Spielklasse sind unter den Top 20 vertreten. Auf Gesamtplatz drei rangiert der TSV Thedinghausen.

Landkreis Verden. Eigentlich heißt es ja im Fußball: Je höher gespielt wird, umso fairer wird gespielt. Höherklassige Fußballer würden wissen, wann sie zu einer Grätsche et cetera anzusetzen haben und wann besser nicht. Die unteren Klassen hingegen werden gerne auch als Treter-Ligen betitelt, mehr Kampf als Fußball sei gefragt. In Niedersachsen scheint das aber nicht der Fall zu sein. Der Halbzeitstand beim VGH-Fairness-Cup besagt sogar das Gegenteil. In 22 von insgesamt 33 Kreisen des Niedersächsischen Fußballverbandes sind es die Kreisligisten, die in der Fairnesswertung führen. Und die fairste Spielklasse des Bundeslandes ist zur Winterpause die Kreisliga Verden.

Die 13 Mannschaften im Kreis Verden haben in 174 Spielen lediglich 251 Gelbe Karten, neun Gelb-Rote und sechs Rote gesammelt. Das bedeutet Platz eins in Niedersachsen. Zum Vergleich: Die härteste Liga des Bundeslandes ist die Kreisliga Celle. Die 15 Mannschaften kassierten in 204 Spielen ganze 483 Gelbe Karten, 22 Gelb-Rote, 16 Rote und traten viermal nicht an, oder ihre Vergehen landeten beim Sportgericht.

Während die unfairste Mannschaft Niedersachsens aus der unfairsten Liga stammt – der TuS Celle FC –, ist das bei der fairsten Truppe nicht der Fall. Beim Fairness-Cup wird die Summe der Strafpunkte geteilt durch die Anzahl der Saisonspiele: Das ergibt den Fairness-Quotienten. Und den geringsten hat zur Winterpause nach mehr als 7000 Spielen von 954 Mannschaften aus 64 Staffeln von der Bundesliga bis runter zu den Kreisligen die zweite Mannschaft des BSC Acosta Braunschweig. 0,27 lautete der Wert des Kreisligisten. Mit exakt diesem Wert avancierte der SV Wippingen am Ende der Saison 1993/1994 zum alleinigen Rekordhalter.

Der erste Vertreter aus der fairsten Liga folgt auf Rang drei hinter dem Bezirksligisten TV Stuhr, der einen Wert von 0,61 hat. Es ist der TSV Thedinghausen. Die Spieler von Coach Jens Stührmann sahen in 15 Begegnungen lediglich zehn Karten und keine davon hatte die Farbe rot. Und das kommt nicht von ungefähr, wie der Trainer verrät: „Auf unserer Agenda steht Fairness ziemlich weit oben. Als wir vor anderthalb Jahren angefangen haben, wollten wir, dass sich die Mannschaft fairer präsentiert und sich rücksichtsvoller den Schiedsrichtern gegenüber verhält. Das gilt auch für uns als Trainerteam. Es ist ein Geben und Nehmen. Wir können nicht erwarten, dass wir gut aus einer Partie gehen, wenn wir jeden schlecht behandeln.“

Das erklärt, warum der TSV Thedinghausen unter den Top drei Niedersachsens steht. Aber warum ist die Kreisliga Verden die fairste Spielklasse? Dazu hat Stührmann ebenfalls eine Theorie: „Jetzt, wo die Dauerauswechslungen vorbei sind, scheinen sich die Mannschaften generell mehr zurückzuhalten. Zudem ist bei vielen in der Liga der Antrieb das Spielerische, nicht mehr der Kampf. Bei uns merkt man das auch im Teamgeist. Der ist besser, weil sich niemand mehr auf dem Platz anmacht, weil einer etwas Dummes getan hat.“

Sollte der TSV Thedinghausen seine neue Philosophie beibehalten und sich auf dem Treppchen behaupten können, winkt am Ende der Saison auch eine nette Belohnung. So würde es für Rang drei beim Fairness-Cup einen Sportartikelgutschein im Wert von 1500 Euro geben. Ebenfalls gute Chancen auf einen Preis hat auch der Klassenkonkurrent der Thedinghauser, der TSV Uesen. Der nimmt zur Halbzeit des Cups Rang acht ein. Und damit nicht genug der Verdener Kreisligisten in den Top 20. Auch der FSV Langwedel-Völkersen II präsentierte sich in der laufenden Saison als äußerst fair und nimmt derzeit Rang 16 ein.

Doch nicht alle kreisverdener Mannschaften sammelten so wenige Karten. Im Sommer war es noch der SV Hönisch gewesen, der die kreisinterne Tabelle angeführt hatte. Zur Winterpause ist der Kreisligist ins Mittelfeld des Klassements auf Platz 450 abgerutscht. Im Tabellenkeller befinden sich hingegen zwei Teams, die dort auch schon zum Ende der abgelaufenen Spielzeit zu finden waren: der 1. FC Rot-Weiß Achim und der TB Uphusen. Von 954 gelisteten Mannschaften stellen die Achimer Bezirksligisten eine der unfairsten in Niedersachsen. In 18 Spielen sammelten die Rot-Weißen 46 Gelbe Karten, zwei Gelb-Rote, eine Rote und es landeten zwei Fehlverhalten vor dem Sportgericht.

Vorletzter im Kreis war im Sommer der TBU, das ist er auch im Winter. Der Oberligist handelte sich in 19 Spielen 52-mal die Gelbe Karte ein sowie viermal Gelb-Rot und zweimal Rot. Der Kreis Verden im Gesamten konnte sich derweil in der Tabelle des Fairness-Cups nach oben schieben. Nach der Saison 2018/2019 wurde Platz zwölf von 33 Kreisen eingenommen. Derzeit wird der Kreis Verden auf Rang acht geführt.

Fußball 22.01.2020 von Lutz Schidzig

Tagesordnung zur Abteilungsversammlung Fußball am 24.02.2020 um 19 Uhr im Vereinsheim


 

Fußball 12.01.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: Daniel Airich kehrt zum TV Oyten zurück!

Oyten – Das Gastspiel dauerte gerade einmal sechs Monate: So teilte Oytens Coach Axel Sammrey am Rande des Supercups mit, dass Innenverteidiger Daniel Airich ab sofort wieder das Trikot des Bezirksligisten tragen wird. Zur Sommerpause wechselte Airich bekanntlich zum Landesligisten TSV Ottersberg, konnte sich dort aber nicht durchsetzen. „Seine Rückkehr ist für uns natürlich ein Glücksfall, zumal Lennart Brand uns aufgrund eines Auslandsaufenthaltes jetzt für drei Monate verlassen wird“, erklärte Axel Sammrey. vst

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