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Fußball 05.01.2021 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Aller Zeitung von Ulf von der Eltz. Oytener Trainer zunächst für Annullierung. So will es Sammrey.

Axel Sammrey bleibt dabei: Die laufende Saison in der Bezirksliga gehört annulliert. Oytens Fußball-Trainer plädiert für den Pokal ab April und möchte dann ab August mit 21 Teams in die Serie 2021/22 starten.

  • Oytens Sammrey plädiert für Annullierung
  • Ab August in die neue Bezirksliga-Saison
  • Riedes Lindenberg lehnt Vorschlag ab

Oyten/Etelsen – Der Lockdown steht vor einer Verlängerung, wird mindestens bis Ende Januar gehen – so beschließen es Bundeskanzlerin und Landesregierungen angesichts der Fallzahlen in der Corona-Pandemie wohl an diesem Dienstag. Betroffen ist natürlich auch der leidgeprüfte Amateursport in besonderem Maße. Fußball-Trainer Axel Sammrey hat sich Gedanken gemacht, wie es mit dem Betrieb in der Bezirksliga 3, wo sein TV Oyten spielt, weitergehen könnte. Grundlage seiner Überlegungen: „Die laufende Saison sollte mit sofortiger Wirkung und ohne Wertung beendet werden.“ Eine Annullierung also.

In erster Linie, weil niemand seriös einen Zeitpunkt zu nennen vermag, an dem es im Amateurfußball überhaupt weitergehen könne: „Also ist eine kurzfristige Planung nicht möglich. Die Frage ist, wie noch weiterer großer sportlicher Schaden verhindert werden kann. Denn schon die vorherige Saison 2019/20 mit Auf- und ohne Absteigern abzubrechen, war aus meiner Sicht falsch.“

Sammrey schlägt vor, vom 25. April bis zum 6. Juni (Finale) doch den Bezirkspokal durchzuführen – so kämen die Teams in den Genuss von Praxis: „Die im Verlauf ausgeschiedenen Mannschaften können untereinander Freundschaftsspiele vereinbaren und so auch im Rhythmus bleiben.“ Für die Saison 2021/22 schwebt dem 63-Jährigen vor, am 4. Juli mit der Bezirkspokal-Quali zu beginnen und den Wettbewerb bis zum Achtelfinale am 25. Juli durchzuspielen. Die weiteren Runde sähe er in 2022.

Das Kerngeschäft Punktspiele würde der Oytener Coach in der Bezirksliga am 1. August mit 21 Teams starten wollen – in einer normalen Hinrunde bis zum 12. Dezember: „Somit hätte jedes Team zehn Heimspiele, zehn Auswärtsspiele und wäre einmal spielfrei.“ Danach ginge es 2022 in einer Aufstiegsrunde der besten zehn Mannschaften sowie einer Abstiegsrunde der restlichen elf Teams weiter. Folgenden Modus hat sich Sammrey dafür ausgedacht: Es werden nur die Hinrunden-Ergebnisse der Mannschaften mitgenommen, die in einer Gruppe spielen. Das bedeutet, dass jedes Aufstiegsgruppen-Team noch neun Spiele und jedes Abstiegsgruppen-Team noch zehn Spiele zu absolvieren hat. Ob Heim- oder Auswärtsspiel, richtet sich nach dem schon ausgetragenen Match gegen das jeweilige Team. Damit hätte jeder im Jahr 2022 noch zehn oder elf Punktspiele und null bis maximal drei Pokalspiele vor der Brust. „Es wäre ein normales und sportlich faires Ende der Saison 2021/22 gewährleistet, eine normale Sommerpause möglich und vor allem eine normale Saison 2022/2023“, erläutert der Verdener.

Als Reaktion auf Sammreys Vorschläge nimmt Frank Lindenberg, Fußball-Boss beim Ligarivalen MTV Riede, eine ablehnende Haltung ein: „Zwar gehe ich mit Axel konform, dass wir nicht wissen, wann wir die Saison fortsetzen können. Ich hoffe aber, dass wir im April wieder mit dem Spielbetrieb starten können. Im Vorfeld sollten wir eine dreiwöchige Vorbereitung bekommen.“ Mit Blick auf die Staffeln verweist Lindenberg darauf, „dass in Staffel 1 bei fast allen Mannschaften noch drei bis vier Partien der Hinrunde zu absolvieren sind. In Staffel 2 sind es im Durchschnitt nur noch zwei Spiele. Es sollte möglich sein, diese im April bis Anfang Mai zu bestreiten.“

Danach würde der Rieder eine Meisterrunde mit den ersten fünf Mannschaften der beiden Staffeln ansetzen. Die restlichen sechs Teams der Staffel 1 sowie die verbleibenden fünf der Staffel 2 sollten wie angedacht die Absteiger ermitteln. Lindenberg: „Punkte aus den Qualifikationsrunden werden wie geplant mitgenommen. Es wird nur noch einmal gegen Gegner gespielt, auf die man in der Vorrunde noch nicht getroffen ist. Das bedeutet, dass von Anfang Mai bis Mitte Juni jeder Verein noch fünf Partien hat.“ Zudem glaubt der MTV-Spartenleiter nicht, dass eine Pokalrunde mit Freundschaftsspielen ausgeschiedener Teams zur Stärkung der Motivation führt.

Staffelleiterin Claudia von Kiedrowski begrüßte es am Montag auf Nachfrage dieser Zeitung grundsätzlich, dass sich Vereine Gedanken über eine Saisonfortsetzung machen. Bewerten möchte die Etelserin sie inhaltlich jedoch nicht. Nur so viel: „Man darf davon ausgehen, dass wir uns das natürlich anschauen. Aber wir haben auch selbst Varianten in der Schublade.“ Über allem würden indes die Verordnungen seitens der zuständigen Behörden schweben: „Wir müssen weiter abwarten. Erst wenn wir das Go aus der Politik bekommen, können wir eine möglichst faire Lösung präsentieren. Dabei ist eventuell auch die Wettersituation zu berücksichtigen. Und wir Funktionäre müssen alle Ligen im Blick haben.“ Wobei Claudia von Kiedrowski versichert: „Wir sind genauso frustriert wie die Vereine.“ In einer Sache bleibt die Etelserin indes Sammreys Meinung: „Auch ich habe immer gesagt, dass man die Saison 2019/20 besser zu Ende gespielt hätte.“

Foto:

Will vor allem zunächst auf das Go aus der Politik warten: Staffelleiterin Claudia von Kiedrowski.

Fußball 02.01.2021 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Florian Cordes. Fußball-Bezirksliga: Axel Sammrey schlägt Lösung für Fortsetzung der Saison vor.

Die Amateurfußballer müssen weiterhin auf unbestimmte Zeit pausieren. Axel Sammrey hat sich viele Gedanken gemacht, wie diese und die folgende Saison fortgesetzt werden könnten.

Wie und wann kann die Saison in der Fußball-Bezirksliga fortgesetzt werden? Diese Frage wird im neuen Jahr eine viel gestellte sein. Axel Sammrey, Trainer des TV Oyten, hat sich seine Gedanken gemacht und nun in einem Schreiben einen persönlichen Lösungsvorschlag am Beispiel der Bezirksliga Lüneburg 3 gemacht. „Ich denke, im Moment kann niemand sagen, wann und wie es mit dem Amateurfußball weitergeht. Das bedeutet, dass eine kurzfristige Planung zurzeit unmöglich ist“, findet der erfahrene Coach, der es weiterhin für falsch hält, dass die Saison 2019/2020 mit Auf-, aber ohne Absteiger gewertet worden war.

Dies solle mit der aktuellen Spielzeit nicht passieren. Sammrey schlägt vor, den Ligabetrieb mit sofortiger Wirkung und ohne Wertung zu beenden. Damit die Teams aber Pflichtspiele bestreiten, solle der Bezirkspokal nun doch noch ausgespielt werden. In Sammreys Szenario würde der Wettbewerb vom 25. April bis 6. Juni über die Bühne gehen. „Die ausgeschiedenen Teams können untereinander Freundschaftsspiele vereinbaren und so ebenfalls im Rhythmus bleiben“, schlägt der TVO-Coach weiter vor.

Die Spielzeit 2021/2022 beginnt im Lösungsansatz von Sammrey am 4. Juli – und zwar mit der neuen Bezirkspokalrunde. An den drei folgenden Wochenenden könnten weitere Pokalrunden ausgespielt werden. „Weiter mit dem Bezirkspokal geht es 2022 mit dem Viertelfinale, Halbfinale und Finale“, teilte Sammrey seine Vorstellungen mit. In der Bezirksliga Lüneburg 3 würden – wie schon in dieser Saison – 21 Teams an den Start gehen. Sammrey würde jedoch auf einen anderen Modus setzen und die Mannschaften zunächst in einer Staffel und einer Einfachrunde gegeneinander antreten lassen. „Somit hätte jedes Team zehn Heim-, zehn Auswärtsspiele und wäre einmal spielfrei“, erklärte Sammrey. Diese „Hinrunde“ könnte in den Überlegungen Sammreys im Zeitraum vom 1. August bis 12. Dezember ausgespielt werden.

Splittung nach der Winterpause

Danach könnte es zur Splittung der Bezirksliga kommen, schlägt Sammrey vor: „In eine Aufstiegsgruppe mit den Teams von Platz eins bis zehn sowie in eine Abstiegsgruppe mit denen von Platz elf bis 21. Es werden nur die Ergebnisse aus der Vorrunde von den Mannschaften mitgenommen, die in einer Gruppe spielen. Das bedeutet, dass jedes Aufstiegsgruppen-Team noch neun Spiele und jedes Abstiegsgruppen-Team noch zehn zu bestreiten hat.“

Laut Sammrey wäre durch seinen Lösungsansatz ein faires Ende der Saison 2021/2022 gewährleistet, eine Sommerpause möglich und „vor allem eine normale Saison 2022/2023“, findet der TVO-Coach.

Foto: Axel Sammrey schlägt vor, die aktuelle Saison nicht zu werten. (Björn Hake)

Fußball 10.12.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: Fußball: Sammrey plädiert für sofortigen Abbruch. „Unter diese Saison gehört ein Schlussstrich“

Der TV Oyten gehörte von Beginn an zu einem der wenigen Vereine, die im Rahmen der Corona-Krise nicht für einen Abbruch in den Fußball-Ligen stimmten und für eine Unterbrechung voteten. Heute sehen sich die Verantwortlichen um Detlef Meyer und Axel Sammrey bestätigt.

  • Oytens Trainer Axel Sammrey plädiert für sofortigen Saisonabbruch
  • Unterstützung durch Spartenleiter Detlef Meyer
  • Coach würde auch bei Abstieg bleiben

Oyten – Lässt Oytens Bezirksliga-Trainer Axel Sammrey das fast abgelaufene Fußball-Jahr noch einmal Revue passieren, „dann wird mir einfach nur schlecht!“ Erst die Saisonunterbrechung im März, dann die Entscheidung im Juni zu einem Abbruch mit Aufsteiger und ohne Absteiger. Danach die Aufteilung der Ligen in einzelne Staffeln, gefolgt von Spielabsagen aufgrund zahlreicher Corona-Verdachtsfälle und der jetzt erneuten Unterbrechung. Im Nachhinein für den Coach ein Szenario, „das so nie hätte eintreffen brauchen, wenn wir damals die Saison weitergespielt hätten. So, wie wir oder auch der TSV Etelsen oder der TB Uphusen es vorgeschlagen haben. Dann stünden wir jetzt alle nicht unter Druck. Denn was uns droht, ist ein einziger Scherbenhaufen!“

Coach des TV Oyten fordert neue Serie

Deshalb ist für den 63-jährigen Privatier schon jetzt ein erneuter Saisonabbruch alternativlos. „All das, was jetzt passiert, hätte schon damals verhindert werden können. Ich kann nur hoffen, dass wir nicht ein zweites Mal denselben Fehler machen. Diese Saison gehört im Grunde schon jetzt abgebrochen und muss ganz neu gestartet werden. Wie lange sie dann am Ende auch dauern wird. Alles, was jetzt an Entscheidungen fallen wird, ist reines Rumgeeiere – und das nervt einfach nur noch!“

Natürlich wollen wir unsere Trainer behalten. Die Frage ist nur, welche Karte der Verband am Ende ziehen wird. Vielleicht könnte gerade diese unser Haus zum Einstürzen bringen!

Detlef Meyer, Spartenleiter Fußball TV Oyten.

Nun kann man dem B-Lizenzinhaber bei diesen Gedankengängen durchaus Eigennutzen vorhalten. Immerhin rangiert er mit seinem Team derzeit auf dem letzten Tabellenplatz der Bezirksliga-Staffel 2. Mit null Punkten. „Es ist nun einmal so, dass wir uns in der Vergangenheit quasi zu einem Ausbildungsverein entwickelt haben, der in jedem Jahr aufs Neue eine größere Anzahl an A-Junioren in den Herrenbereich integriert – integrieren muss. In dieser Saison waren es gleich acht Spieler. Da ist es normal, dass die Jungs Anlauf- und Anpassungsschwierigkeiten haben. Das hatten wir auch in den Saisons zuvor, haben uns aber immer wieder in der Rückrunde von einem Abstiegsplatz befreien können, da Axel genügend Zeit hatte, aus dem Nachwuchs Herren-Spieler zu formen. Die ist ihm jetzt aber genommen worden. Und ich sehe nicht, dass wir in den kommenden Wochen das Training wieder aufnehmen können. Also sehen wir natürlich die Gefahren für uns“, will da Oytens Fußball-Chef Detlef Meyer gar nicht erst verschleiern, dass die momentane Situation den TV Oyten bedrohen könnte. „Die Frage ist doch, welche Karte der Verband am Ende ziehen wird. Vielleicht könnte gerade diese unser Haus zum Einstürzen bringen! Sollte die Erste absteigen, müsste auch die Zweite eine Klasse tiefer starten. Ob das die Trainer so mitmachen – und auch die Spieler – weiß man gar nicht. Es könnte eine Dynamik entstehen, die nicht hausgemacht ist. So stellt sich auch bei uns derzeit gar nicht die Frage, ob wir mit unseren Trainern verlängern. Wir wollen alle unbedingt halten, ja. Doch derzeit gibt es einfach zu viele Fragezeichen“, so Meyer weiter. „Und diese Fragezeichen stehen doch auch bei fast allen anderen Vereinen! Deshalb müsste jetzt ein klarer Schlussstrich gezogen und eine neue, normale Saison angestrebt werden. Wann immer die auch beginnen kann“, unterstreicht da Sammrey noch einmal. Und schiebt dann sofort hinterher, dass er – egal was auch passiert – dem TV Oyten weiter zur Verfügung stünde: „Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich nicht weglaufe, wenn es brennt. Ich suche nicht das gemachte Nest. Und ich denke, so ist auch der Charakter der Mannschaft. Sollte tatsächlich das Schlimmste eintreten, ziehen wir den Karren gemeinsam aus dem Dreck!“

Von Frank Von Staden

Foto von Staden: Ginge es nach Axel Sammrey, müsste unter der jetzigen Saison sofort ein Schlussstrich gezogen werden.

 

 

Fußball 27.11.2020 von Axel Sammrey

Kann ich nur jedem empfehlen der sich für Jugendfußball interessiert.

http://www.fussball.de/newsdetail.app/zum-kinderfussball-online-session-mit-dem-dfb/-/article-id/222216

Fußball 19.11.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Dennis Glock. Fußball-Bezirksliga: Von Euphorie bis Abstiegsangst.

Drei Teams aus dem Landkreis Verden spielen in dieser Saison in der zweiten Bezirksliga-Staffel. Aktuell befinden sie sich coronabedingt in einer Zwangspause. Eine Bestandsaufnahme.

Die hiesigen Fußballer haben nach der Entscheidung des Niedersächsischen Fußballverbands (NFV), den Spielbetrieb bis Jahresende auszusetzen, vorzeitig Winterpause. Während sich in Staffel 1 der Fußball-Bezirksliga Lüneburg 3 gleich sieben Mannschaften aus unserem Verbreitungsgebiet tummeln, sind es in der zweiten Staffel lediglich drei. Doch auch hinter ihnen liegen ereignisreiche Monate, die wegen der Corona-Pandemie besonders sind. In Teil zwei unserer Analyse blicken wir darauf, wie sich das Trio in Staffel 2 bis zur Zwangspause geschlagen hat.

Mit Ruhe zum Erfolg

Beim SV Vorwärts Hülsen ist die Stimmung gut. Der SVV spielt bis dato eine beeindruckende Saison und steht in der zweiten Staffel auf dem dritten Tabellenplatz – einen Punkt hinter dem Tabellenführer FC Hambergen. Die größte Stärke der Elf von Coach Jan Twietmeyer ist in dieser Saison die Konstanz. Denn Woche für Woche fuhren die Hülser ihre Punkte ein und kletterten in der Tabelle immer weiter nach oben.

Ein wichtiger Faktor war hierbei die Ruhe, die vom Coach ausging. Twietmeyer legte vor jeder Partie den Fokus auf sein Team und wollte sich nicht explizit mit den Stärken und Schwächen des Gegners befassen. Die harte Arbeit im Training wurde auf diese Weise stets belohnt. Erst kurz vor der Unterbrechung leistete sich Hülsen mit dem späten Gegentor gegen den VSK Osterholz-Scharmbeck (0:1) die erste Saisonniederlage. Sollte der SV Vorwärts Hülsen auch nach dem Re-Start eine derartige Konzentration an den Tag legen, so ist der Sprung in die Aufstiegsrunde definitiv möglich.

Euphorie ist geblieben

Zu Beginn der Saison sahen die Vorzeichen für den TSV Fischerhude-Quelkhorn nicht allzu gut aus. Mit Stürmer Lukas Klapp fiel der beste Offensivmann wegen einer schweren Verletzung langfristig aus. Den Schock wusste das Team des Trainerduos Matthias Warnke/Yannick Becker aber zu überwinden und präsentierte sich von einer angriffslustigen Seite. Nachdem die erste Partie gegen Meisterschaftsaspirant FC Hambergen deutlich mit 0:7 verloren gegangen ist, sammelte der Aufsteiger in den folgenden Spielen eifrig Punkte. So gewannen die Grün-Schwarzen gegen den SV Komet Pennigbüttel (4:2) und den SV Löhnhorst (2:1) verdient und fuhren die ersten Saisonzähler ein.

Auch im Derby gegen den TV Oyten präsentierten sich die Fischerhuder sehr stark und gewannen mit 2:1. Die darauffolgenden Unentschieden gegen den VSK Osterholz-Scharmbeck (2:2) und die TuSG Ritterhude (0:0) zeigten allerdings die Tatsache auf, dass das junge Team vor dem gegnerischen Tor um einiges kaltschnäuziger werden muss. Dies ist auch den Coaches bewusst, die mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein können. Mit insgesamt elf Punkten aus sieben Partien findet sich Fischerhude auf dem sechsten Tabellenplatz der zweiten Staffel wieder. Dieser Platz entspricht am Ende einer Teilnahme an der Abstiegsrunde. Zwar geht es für den Aufsteiger in dieser Saison nur um den Klassenerhalt, doch wenn der TSV weiter so punktet, ist mit ein bisschen Glück auch mehr möglich.

Desolater Saisonverlauf

In der vergangenen Spielzeit feierte der TV Oyten in der Fußball-Bezirksliga erst nach dem zehnten Spieltag dank eines 4:2-Erfolgs beim 1. FC Rot-Weiß Achim den ersten Saisonsieg. Zuvor gelang der Elf von Trainer Axel Sammrey in neun Partien lediglich zwei Unentschieden. Einen ähnlichen Saisonstart legten die Oytener auch in dieser Saison hin, nur noch schlechter. Der TVO ziert mit null Punkten das Tabellenende der Staffel 2 und hat damit alle sieben Ligaspiele verloren.

Trotz des desolaten Saisonverlaufs war die Sammrey-Elf des Öfteren nah dran an etwas Zählbarem. So ging das Schlusslicht beispielsweise am zweiten Spieltag gegen den derzeitigen Spitzenreiter FC Hambergen mit 1:0 in Führung. In der Nachspielzeit gelang dem Favoriten aber dennoch der Lucky Punch zum 2:1-Sieg. Ähnlich sah es auch im Duell mit dem SV Vorwärts Hülsen aus. Der TVO drehte nach schwacher Anfangsphase noch die Partie und führte verdient mit 2:1. Nach dem Seitenwechsel verfiel die Mannschaft aber wieder in alte Muster und geriet mit 2:4 unter die Räder. Der Coach sieht in den zahlreichen Abgängen die Gründe für die bis dahin verkorkste Saison. Gelingt dem TV Oyten nach dem Re-Start nicht die erhoffte Wende, so könnte nach fünf Jahren Bezirksliga womöglich wieder der Absturz in die Kreisliga folgen.

Fußball 18.11.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Maurice Reding und Nastassja Nadolska: Reaktionen auf NFV-Entscheidung: Große Zustimmung, aber auch Kritik.

Die hiesigen Vereine begrüßen größtenteils die Aussetzung des Spielbetriebs bis Jahresende. Dennoch kommt auch Kritik in Richtung des Niedersächsischen Fußballverbands.

Rassige Zweikämpfe, umjubelte Siege oder bittere Niederlagen – all das wird es im Amateurfußball in diesem Jahr nicht mehr geben. Der Niedersächsische Fußballverband (NFV) hat am Montagabend auf einer virtuellen Sitzung beschlossen, den im November wegen des Teil-Lockdowns ohnehin pausierenden Spielbetrieb bis zum Jahresende auszusetzen (wir berichteten). Zuvor hatten Bund und Länder bei ihren Beratungen keine Lockerungen für den Amateursport in Aussicht gestellt. Der NFV will den Vereinen mit diesem Entschluss frühzeitig Planungssicherheit für den Rest des Jahres geben. Der Verband strebt an, den Spielbetrieb mit Beginn des neuen Jahres wieder aufzunehmen. Doch wie beurteilen die hiesigen Vereine die Entscheidung? Ein Überblick.

Für Florian Warmer, Sportlicher Leiter des TB Uphusen, ist es eine logische Entscheidung, den Spielbetrieb bis Jahresende ruhen zu lassen. „Es hätte keinen Sinn gehabt, alles wieder hochzufahren. So ist es für die Vereine planbar“, begrüßt er den Entschluss des Verbandes. Faktoren wie das schlechte Wetter hätten die Spielaustragungen im Dezember ohnehin erschwert, meint Warmer. Normalerweise stände für den Fußball-Oberligisten noch eine Auswärtspartie beim TuS Bersenbrück (6. Dezember) und ein Heimspiel gegen den MTV Eintracht Celle (13. Dezember) an. Neben dem normalen Ligabetrieb kommt für den Klub aus dem Achimer Westen noch der Niedersachsenpokal hinzu. Die Achtelfinalpartie gegen den FC Hagen/Uthlede fiel bereits dem Teil-Lockdown zum Opfer. Ob der Spielbetrieb im Januar – wie vom NFV gewünscht – fortgesetzt werden kann, vermag der Sportliche Leiter nicht zu sagen. „Wir müssen das weitere Geschehen abwarten. Die Jungs kriegen einen Vorbereitungsplan für Januar. Ich glaube aber nicht daran, dass es dann weitergeht. Uns steht wieder ein verkorkstes Jahr bevor“, äußert sich Warmer deutlich.

Zu hoher Trainingsrückstand

Auch Andre Koopmann, Sportlicher Leiter des TSV Etelsen, begrüßt die Entscheidung des Verbandes. „Sie ist absolut richtig. Die Corona-Zahlen sprechen eine klare Sprache“, sagt er. Für Koopmann hätte es keinen Sinn ergeben, ab Dezember wieder Spiele auszutragen. „Selbst wenn die Zahlen besser wären, könnten wir im Dezember nicht spielen. Wir bräuchten zehn bis 14 Tage Training und bis zum 30. November darf kein Training stattfinden“, verdeutlicht der Sportliche Leiter des Landesligisten. Deshalb sei er froh, nun Planungssicherheit zu haben. Den Plan des NFV, mit Beginn des neuen Jahres wieder loszulegen, hält Koopmann für einen frommen Wunsch. „Ich spiele seit 30 Jahren Fußball und weiß daher aus eigener Erfahrung, dass im Januar und Februar nicht die Zeit ist, in der man gut Fußball spielen kann“, sagt der Sportliche Leiter, der nicht daran glaubt, dass sich die Infektionszahlen bis dahin gravierend verbessern. „Ich würde mir das natürlich wünschen, aber sehen tue ich das nicht“, hat Koopmann nicht viel Hoffnung.

Für Emrah Tavan, Trainer des FSV Langwedel-Völkersen, ist die Entscheidung des Verbandes keine Überraschung. „Ich habe damit fest geplant. Die Entscheidung ist okay, wir müssen sie akzeptieren“, sagt der Coach des Bezirksligisten. Eine Fortsetzung des Spielbetriebs im Dezember hätte Tavan nicht für realistisch gehalten. „Wir trainieren dreimal in der Woche und haben dann noch ein Spiel am Wochenende. Wenn man mehrere Wochen raus ist, merkst du die Pause“, sagt er. Dass seine Mannschaft im Januar wieder spielen darf, bezweifelt der Langwedeler Trainer. „Ich gehe nicht davon aus, dass es im Januar weitergeht“, ist Tavan nicht optimistisch, auch wenn der Coach gerne wieder auf den Fußballplatz zurückkehren würde. „Ich bin einer, der immer Bock auf Fußball hat. Die Jungs sind alle heiß und wollen Fußball spielen. Deshalb ist es schade, aber nicht zu ändern“, sagt der Coach. Tavan hofft aber, dass sich alles schnell zum Besseren verändert.

Ein weiterer Befürworter dieser Entscheidung ist auch Frank Lindenberg, Fußball-Spartenleiter des MTV Riede. Aufgrund der aktuellen Zahlen hält er die Pause bis zum Jahresende für „absolut sinnvoll.“ Eine Wiederaufnahme des Betriebs im Dezember hätte den MTV Riede aus sportlicher Sicht vor Probleme gestellt. „Der Trainingsrückstand wäre zu groß gewesen. Vor Anfang Dezember hätten wir so oder so nicht starten können. Zudem wäre aufgrund des Wetters kaum ein vernünftiges Training möglich gewesen, da unsere Plätze nicht so viel Wasser abkönnen. Diese Entscheidung tragen wir alle im Verein mit“, betont Lindenberg. Eine mögliche Fortsetzung der Saison im Januar hält der Spartenleiter des MTV Riede für unwahrscheinlich. „Auch hier spielt der Trainingsfaktor eine Rolle. Wir hätten zwei Monate kein Training gehabt und müssten quasi von null auf 100 wieder starten. Das kann nicht funktionieren. Man braucht ja auch eine gewisse Vorlaufzeit“, erklärt er.

Eine ähnliche Meinung hat auch Dariusz Sztorc, Trainer des TV Sottrum. „Es war klar, dass das passiert und man muss das auch realistisch sehen. Außerdem geht es bei uns nicht ums Geld. Wir sind alle Hobbysportler und die Gesundheit geht nun mal vor“, sagt der TVS-Coach. Grundsätzlich hält er sich bei diesem Thema eher zurück. „Ich passe mich einfach an und warte ab, was da noch kommt. Mir ist es wichtig, meine Spieler zu motivieren und dass sie weiterhin gesund bleiben.“ Eine mögliche Fortsetzung im Januar hält er für in Ordnung, „man muss aber abwägen, wie die Situation bis dahin ist“, blickt Sztorc vorsichtig voraus.

Deutliche Worte Richtung Verband

Eine ganz andere und vor allem klare Meinung dazu hat der Coach des TV Oyten Axel Sammrey. „Aus meiner Sicht war dieser Schritt zwangsläufig und bestätigt das, was wir schon vor langer Zeit gesagt haben. Mit einem Abbruch der letzten Saison hätte man das alles verhindern können. Nun stehen wir wieder da, wo wir im Frühjahr standen und wir müssen das nun ausbaden. Es wurden falsche Entscheidungen getroffen“, lautet die deutliche Aussage von Sammrey, der vor allem seine Spieler als Verlierer sieht. „Vom Kopf her muss es vor allem für die jungen Spieler schrecklich sein. Sie tun mir einfach leid“, bedauert er. Einen Start im Januar hält Sammrey für „absolut unrealistisch“. Aufgrund des Wetters sei die Gefahr zu groß, dass Spiele ausfallen und der Flickenteppich dadurch noch größer werde. „Meiner Meinung nach müsste die Saison komplett abgebrochen werden. Aktuell hat das mit einem normalen Fußballbetrieb nichts mehr zu tun“, stellt Axel Sammrey klar.

Fußball 17.11.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: NFV beendet Spielbetrieb für 2020. Vorzeitige Winterpause für Fußballer.

Rotenburg – Jetzt haben Niedersachsens Fußballer Gewissheit: Sie kehren 2020 nicht mehr in den Spielbetrieb zurück. Das vermeldete der Niedersächsische Fußballverband (NFV) am Montagabend. Der Vorstand hatte zuvor auf seiner als Videokonferenz ausgetragenen Sitzung beschlossen, dass die Pflichtspiele bis Jahresende „nicht mehr aufgenommen“ werden. „Damit möchte der Verband seinen Vereinen Planungssicherheit für den Rest des Jahres geben.“ Gleichzeitig kommt der Verband auch seinem NFV- Kreis Rotenburg zuvor. Der hatte einen Beschluss für diese Woche angestrebt – mit der klaren Tendenz, ebenfalls keinen Re-Start im Dezember, also nach Ablauf des aktuellen Lockdowns, zu wagen.

„Auf der stattgefundenen Bund-Länder-Konferenz haben sich keine neuen Anhaltspunkte dafür ergeben, ob und in welcher Form die behördliche Verfügungslage einen Trainings- und Spielbetrieb im Dezember wieder zulässt. Lockerungen sind angesichts der aktuellen Infektionszahlen kein Thema. Wir hätten jetzt noch die nächste Beratung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschef der Länder, die für den 23. November anberaumt wurde, abwarten können. Doch wir haben uns entschieden, jetzt für Klarheit zu sorgen, weil ein weiteres Warten nach den Ausführungen der Politik wenig Sinn macht“, erklärte NFV-Präsident Günter Distelrath per Pressemitteilung. Der Rotenburger SV aus der Oberliga begrüßt den Entschluss: „Das ist die einzige sinnvolle Entscheidung“, kommentierte der Sportliche Leiter Torsten Krieg-Hasch und ergänzte süffisant: „Ich finde, dass der DFB sich auch mal daran halten könnte.“

Noch bis zum 30. November ist der Trainings- und Spielbetrieb für Freizeit- und Amateurmannschaften auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen ohnehin untersagt. Der NFV plant nun, möglichst frühzeitig im neuen Jahr wieder zu starten. Distelrath betonte: „Von einer Winterpause im herkömmlichen Sinne können wir in dieser Saison ohnehin nicht sprechen. Sofern es die behördliche Verfügungslage und das Wetter zulassen, wollen wir 2021 so früh wie möglich wieder starten.“ Regulär würde die Oberliga als erste Spielklasse in Niedersachsen am letzten Januar-Wochenende starten. Dieser Termin könnte sich nun nach vorne verlagern.

Von Matthias Freese

Fußball 07.11.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Die Fussballecke: Schleswig-Holstein: Kein Fußball mehr in diesem Jahr. Autor: Fube am 06.11.2020.

In diesem Jahr wird es in Schleswig-Holstein im Fußball weder Spielbetrieb noch Trainingsbetrieb geben. Das Präsidium des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbands (SHFV) hat diesen Beschluss in einer Videokonferenz gefasst, um den Vereinen und Verbänden Planungssicherheit zu geben.

SHFV-Präsident Uwe Döring begründet diesen Schritt: „Aktuell können wir noch nicht sagen, ob und in welcher Form die behördlichen Auflagen einen Trainings- und Spielbetrieb im Dezember zulassen. Sofern die Aufnahme des Trainings- und Spielbetriebs Anfang Dezember wieder möglich wäre, würden wir unseren Vereinen erneut eine Vorbereitungszeit von zwei Wochen zusprechen. Somit könnte vor Weihnachten nur noch ein Spieltag am 19./20. Dezember ausgetragen werden, sofern das Wetter mitspielt. Für das Präsidium waren diese zeitlichen Zusammenhänge ausschlaggebend dafür, dass eine vorzeitige Pause des Spielbetriebs beschlossen wurde.“

Von der Sperre sind auch alle von Vereinen organisierte Hallenturniere betroffen. „Bisher hatten wir den Vereinen freigestellt, ob sie eigene Hallenturniere  veranstalten möchten, sofern eine Ausrichtung von den örtlichen Behörden  erlaubt ist. Mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen halten wir  die Ausrichtung von Hallenturnieren für ein zu großes Risiko, da die Infektionsgefahr in geschlossenen Räumen wesentlich größer ist als an der frischen Luft. Deshalb haben wir uns gemeinsam mit den Kreisfußballverbänden darauf verständigt, Hallenturniere nicht zuzulassen“, so Sabine Mammitzsch, Vizepräsidentin Spielbetrieb im SHFV.

Fußball 06.11.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: Talente zurück auf den Platz – Trainer dafür. DFB-Forderung findet Anklang / Thies zurückhaltend.

Achim/Verden – Es ist ein Vorstoß, den Kurt Thies, Vorsitzender im NFV Kreis Verden, am Donnerstag auf Nachfrage dieser Zeitung grundsätzlich begrüßenswert fand – an eine rasche Umsetzung glaubt der Langwedeler indes nicht so recht: „Solange die Zahl der Infizierten weiter hochlaufen, dürfte es kaum etwas werden. Schließlich haben immer noch die örtlichen Behörden das Wort zu führen, wenn es um die Erlaubnis zum Sporttreiben geht. Da werden sicher keine Risiken eingegangen.“

Der angesprochene Vorstoß kam von den Präsidenten der Regional- und Landesverbände im Deutschen Fußball-Bund. Die hatten sich, wie das Internet-Portal fussball.de berichtete, im Rahmen ihrer Konferenz gemeinsam mit DFB-Präsident Fritz Keller nachdrücklich dafür ausgesprochen, bundesweit den Trainingsbetrieb im Amateursport wieder zuzulassen. Der an die Politik gerichtete Appell bezieht sich in erster Linie auf die Möglichkeit des organisierten Sporttreibens für Kinder und Jugendliche unter freiem Himmel und schließt dabei ausdrücklich nicht nur den Fußball ein.

Als vorbildhafte Beispiele sieht die Präsidentenkonferenz die aktuellen Lösungen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Das Landeskabinett in Mecklenburg-Vorpommern hatte entschieden, das von der Bund-Länder-Konferenz ausgesprochene Pauschalverbot von Freizeit- und Amateursport, welches lediglich den Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand vorsieht, nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren im Vereinssport anzuwenden, sondern dort weiter Trainingsbetrieb zu erlauben. In Berlin gilt die Sonderregelung, dass Vereinssport für Kinder bis zwölf Jahren unter Auflagen gestattet ist.

„Es müsste erst mal eine deutliche Kehrtwende eintreten“

„Sicher ein vernünftiger Ansatz, denn überall herrschen unterschiedliche Belastungen mit dem Coronavirus. Ich fände es richtig, dass Kinder und Jugendliche raus dürfen und im Freien beschäftigt werden“, meint Thies zu den regionalen Vorgehensweisen. Nur gibt das Fußball-Oberhaupt des Kreises Verden zu bedenken, dass er angesichts der Fallzahlen keine Chancen sehe, das Ansinnen großflächig umzusetzen: „Die zuständigen Behörden werden sicherlich bis Mitte des Monats abwarten, um irgendwelche Einschätzungen, geschweige denn Maßnahmen, zu ergreifen.“

Der Inzidenzwert lag laut niedersächsischem Gesundheitsamt im Kreis Verden am Donnerstagmorgen bei 191,8. Womit sich Kurt Thies in seinen vorsichtigen Äußerungen bestätigt fühlen darf: „Es müsste erst mal eine deutliche Kehrtwende in der Statistik eintreten. Die sehe ich im Moment nicht, wir dürfen in keiner Weise ein Risiko eingehen.“ Der Kreis-Boss zeigt sich mit dem bisherigen Vorgehen von Gesundheitsämtern und Politik zufrieden: „Sie haben mit Bedacht gehandelt und sind dem Sport aus meiner Sicht durchaus wohlgesonnen. Hut ab!“

Findeklee befürchtet sonst noch mehr Abspringer

DFB-Präsident Fritz Keller erklärte laut fußball.de nach der Konferenz: „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, für die Gesundheit, die Gesellschaft und nicht zuletzt für unsere Kinder. Nach allen bisher vorliegenden Erkenntnissen und Zahlen birgt die Ausübung von Freiluftsport – auch in Mannschaftssportarten – kaum ein Ansteckungsrisiko. Dies hat Prof. Dr. Tim Meyer als anerkannter Experte und Leiter der Medizinischen Kommission des DFB in den vergangenen Wochen öffentlich nachvollziehbar erläutert. Aktiver Sport stärkt verschiedene gesundheitsförderliche Aspekte, zudem hat er eine hohe gesellschaftliche und soziale Bedeutung – ohne in diesen schwierigen Zeiten für eine erhöhte Gefährdung zu sorgen. Vor diesem Hintergrund und in Verbindung mit den bewährten Hygienekonzepten ist es wichtig, vor allem Kindern und Jugendlichen schnell wieder die Möglichkeit zu bieten, ihren Bewegungsdrang gemeinsam im sportlichen Trainingsbetrieb auszuleben. Sport ist wichtiger denn je.“

In die gleiche Kerbe schlägt Stefan Findeklee, Landesliga-Coach der U17 von der JSG Achim/Uesen:    „Ich bin ein klarer Befürworter des Vorschlags. Denn es ist doch erwiesen, dass die Ansteckung beim Fußball, wenn sich alle an die Vorgaben halten, gering ist.“ Darüber hinaus brachte er am Donnerstag einen weiteren Aspekt in die Diskussion ein, der für die Vereine eminent an Bedeutung gewinnt: „Zudem befürchte ich, dass je länger nicht trainiert werden darf, noch mehr Jugendliche abspringen. Das hat doch schon der erste Lockdown gezeigt.“ Kurt Thies blickt neben der sportlichen ebenfalls auf die soziale Komponente: „Vier bis sechs Wochen vor dem Fernseher zu sitzen, ist natürlich auch nicht gut für den Nachwuchs.“ Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident und Vorsitzender der Konferenz der Regional- und Landesverbandspräsidenten, dazu: „Der Breitensport und seine Vereine bewegen Großes, gerade wenn es darum geht, Gesundheitsvorsorge zu betreiben. Dass sie aktuell zur sportlichen Untätigkeit verurteilt sind, tut weh.“

Von Ulf Von Der Eltz Und Kai Caspers

Fußball 29.10.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: TV Oyten - FC Hansa Schwanewede findet nicht statt.

Und auch das Punktspiel am Freitag gegen FC Hansa Schwanewede wurde abgesagt bzw. verlegt. Aus sportlich fairen Gründen, unsere Gäste dürfen zur Zeit nicht trainieren, haben wir einer Verlegung zugestimmt.
Wir treffen uns am Freitag um 18 Uhr zum erst einmal letzten Training. Ich habe meine Zweifel das diese Vorgaben alle richtig und sinnvoll sind.

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