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Fußball 12.03.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: Axel Sammrey bleibt trotz Oytens Top-Start auf dem Teppich / Lob an Talente. „Werden jetzt nicht alle weghauen“

Oyten - Von Ulf Von Der Eltz. Was war das für eine quälend lange Zeit: Bis zum zehnten Spieltag musste der TV Oyten warten, um den ersten Saisonsieg in der Fußball-Bezirksliga feiern zu dürfen. Am 13. Oktober vergangenen Jahres gelang ein 4:2 beim 1. FC Rot-Weiß Achim. Zuvor hatte das Schlusslicht gerade einmal drei mickrige Pünktchen geholt. „Es hat doch keiner mehr einen Pfifferling auf uns gesetzt. Wir galten als abgestiegen“, erinnert sich Axel Sammrey an die schweren Wochen.

Dieses 4:2, dem zwei weitere Dreier sowie ein Remis folgen sollten, sieht der Trainer der Blau-Roten im Rückblick als Wendepunkt an. Und wer in diesen Tagen auf die Tabelle schaut, mag gar nicht glauben, dass die Mannschaft einen so desaströsen Saisonstart wegstecken musste: Da steht der TVO mit 22 Punkten auf dem achten Rang, liegt fünf Zähler vorm Relegationsplatz und deren sechs vorm ersten Abstiegsplatz. Mit zwei 2:1-Erfolgen gelang ein perfekter Wiederbeginn nach der Winterpause.

Nun ist Sammrey mit seinen 63 Jahren erfahren genug, um nicht das Träumen anzufangen: „Es bleibt beim Ziel Klassenerhalt. Wir wollen so schnell wie möglich die nötigen Zähler holen, damit wir in den letzten Saisonspielen nicht unter Druck geraten.“ Diese Bescheidenheit ist jedoch keine Zier, denn Sammrey weiß zu genau: „Wir werden jetzt nicht Hurra schreien und alle weghauen. Wenn man sieht, dass wir meistens nur 2:1 gewinnen, hätte fast jedes Match auch verloren gehen können. Die Jungs wissen auch, dass sie weiterhin immer 90 Minuten Gas geben müssen. Sonst kann der Lauf schnell wieder vorbei sein.“

Als wichtigsten Grund sieht der Verdener die gute Vorbereitung auf die zweite Saisonphase, nachdem sie im Sommer katastrophal gewesen war. Der Plan, die jungen Akteure in die Mannschaft einzubauen, nahm rund zwei Monate in Anspruch – erst dann bekamen die Oytener die Kurve. Sammrey möchte es nicht als Wunder bezeichnen: „Ich hatte immer gesagt, dass wir geduldig bleiben müssen. Mit dieser langen Phase konnte aber auch ich nicht rechnen.“

Und der Weg war mit Rückschlägen gepflastert, „weil die Jungs so nach und nach begriffen haben, dass sie bei den Erwachsenen sind und sich halt auch wehren müssen“, wie der Übungsleiter diese Lernphase beschreibt. Dass sie jetzt alle auf dem geforderten körperlichen Level sind, hebt natürlich die Stimmung im Team, „ich hoffe, dass es so weitergeht.“ Die Talente wie Keeper Fabian Meyer, Lennart Brand, Dorian Mothes, Firat Karaca, Thomas Baumann, Tom-Luca Hügen oder Patrik Kuhna, dem Sammrey einen Riesensprung attestiert, üben Druck auf die Etablierten aus und gewinnen immer mehr Einsatzzeiten. „Das  ging aber nur, weil wir eine gute Basis mit den erfahrenen Leuten wie Ole Persson, Dennis Wiedekamp, Christian Rathjen und Simon Seekamp haben. Sie führen die Jungs und erleichtern ihnen so diese Entwicklung“, meint der Coach.

Viele Veränderungen hat Sammrey dabei nicht vorgenommen, profitiert davon, dass die Mannschaft sowohl mit Dreier- als auch mit Viererkette spielen kann, „je nach dem, wer mir zur Verfügung steht.“ In den beiden Partien nach der Winterpause verteidigten die Oytener zu viert.

Auch im Angriff zeigt sich das Team flexibel, wenn der 63-Jährige auch gerne mit zwei Stürmern den Erfolg suchen will. Da gelten Anton Strodthoff und Firat Karaca als Wunsch-Paar, allerdings gelang Vojtech Nepras ebenfalls ein Sprung nach vorn – er wurde im Montag-Training von einem Bänderriss gestoppt und fehlt einige Wochen. Beim 2:1 über Heeslingen II glänzte zuletzt Thomas Baumann als Siegtorschütze. Lediglich Daniel Aritim kommt nicht so richtig in Schwung.

Kein Wunder, dass es Sammrey in seinem fünften TVO-Jahr riesig Spaß macht. Die Entwicklung soll aber noch nicht am Ende sein: „Wir hatten vor der Runde gesagt, dass wir uns zwei Jahre dafür nehmen.“ Und die Konkurrenz darf schon einmal aufhorchen und gewarnt sein: „Ab nächsten Sommer wollen wir eine bessere Saison spielen.“

Blickt auf einen Top-Start nach der Winterpause: Oytens Coach Axel Sammrey. Foto: vst

Fußball 09.03.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Patrick Hilmes. Oytens Sechs-Punkte-Start.

Der TV Oyten ist bestens aus der Winterpause gestartet und hat auch sein zweites Spiel mit 2:1 gewonnen. Nach dem FSV Langwedel-Völkersen musste sich nun der Heeslinger SC II geschlagen geben.

Es läuft die zweite Minute der Nachspielzeit in der Fußball-Bezirksliga-Partie zwischen dem gastgebenden TV Oyten und dem Heeslinger SC II. Sieben Minuten zuvor hatte der HSC das 1:1 erzielt und drängt nun auf den Sieg. Ein Freistoß auf der linken Angriffsseite rund 25 Meter vor dem Oytener Tor verleitet die Heeslinger dazu, zu neunt aufzurücken. Immerhin liegt doch das Momentum auf ihrer Seite und sind sie doch als Tabellendritter der Favorit. Doch der Freistoß wird abgewehrt, der Ball landet bei Anton Strodthoff und dieser schickt Thomas Baumann auf die Reise. Baumann kann ohne Gegenspieler bis in den Sechzehner marschieren, legt sich den Ball am HSC-Keeper vorbei und trifft dann im Fallen den Ball so, dass erst der hinterhergeeilte Heeslinger Spieler an ihm vorbeirutscht und er dann über die Linie kullert. Das war die letzte Szene der Partie, direkt danach war Schluss und somit lautete der Endstand 2:1 (1:0).

„Warum machen die eigentlich so auf“, fragte sich Coach Axel Sammrey nach Abpfiff. Doch ihm war es Recht so, denn damit war der Sechs-Punkte-Start für den TV Oyten nach der Winterpause perfekt. In der Vorwoche hatte der TVO den FSV Langwedel-Völkersen ebenfalls mit 2:1 bezwungen. Matchwinner Baumann bezeichnete Sammrey treffend als „abgezockt“ und seine Mannschaft als die glücklichere. „Das ist das Glück, das man auch braucht, um da unten rauszukommen. Aber ich sage den Jungs auch immer, dass sie einfach bis zum Schluss weiterspielen sollen.“

Der klassische Wirkungstreffer

Nun ist die Tabelle zwar aufgrund der unterschiedlich absolvierten Spiele ungerade, doch derzeit kann der TV Oyten auf ein Fünf-Punkte-Polster auf den Relegationsrang verweisen. Das hatte sich zu Beginn der Partie gegen Heeslingen II aber nicht abgezeichnet. Auf dem Oytener Kunstrasen waren es die Gäste, die von Beginn an die Kontrolle übernahmen und einige gefährliche Vorstöße verzeichneten. „Hesslingen ist eine richtig gute Mannschaft, die sind nochmals besser als Langwedel“, lobte Sammrey den Gegner. Das erste Tor fiel aber auf der Gegenseite und aus heiterem Himmel. Dorian Mothes wurde per Steckpass im Sechzehner in Szene gesetzt, lief mit Ball quer zum herauseilenden HSC-Keeper und bediente Anton Strodthoff, der nur noch ins leere Tor einschieben musste. 1:0 für den TV Oyten (22.). Und das war ein echter Klassiker, denn dieses Tor war ein wahrlicher Wirkungstreffer. Die Gäste wirkten konsterniert, ihnen gelang vor allem im Offensivspiel gar nichts mehr.

Und der Treffer hatte eine lange Abklingzeit bis weit in die zweite Hälfte hinein. Erst in Minute 64 verbuchte der HSC die nächste Chance. Nico Finke kam völlig frei zum Kopfball, scheiterte aber am stark reagierenden Christian Rahtjen im TVO-Gehäuse. Zehn Minuten später glänzte Rathjen erneut gegen Rayk Hess. „Er war überragend“, lobte Sammrey entsprechend seinen Keeper. In Minute 85 war aber auch er machtlos. Heeslingen drückte und drückte und drückte. Oyten gelang es nicht, für Entlastung zu sorgen und somit war das 1:1 nach Standard und Kopfball von Nico Finke die logische Konsequenz. 

Doch Heeslingen II wurde etwas übermutig und durch den TV Oyten noch bestraft. Treffend resümierte ein breit grinsender Axel Sammrey: „So kann man das beenden.“

Foto: Torschütze Thomas Baumann zum 2:1

Fußball 06.03.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Fupa.net: Heeslingen II heute Abend in Oyten zu Gast.

Der Heeslinger SC II wird heute Abend den 19. Bezirksligaspieltag in Oyten eröffnen. HSC-Coach Dominique Schneider rechnet fest damit, dass das Spiel stattfinden wird: „Wir haben uns in der letzten Woche so vorbereitet, dass wir auf jeden Fall spielen werden, und freuen uns auch, dass es endlich wieder losgeht.“

TV Oyten - Heeslinger SC II (Fr 19:30)

Aber nicht nur die besseren Wetterverhältnisse der vergangenen Woche machen Hoffnung, sondern auch die Tatsache, dass das Spiel in Oyten am Vorwochenende das einzige war, das stattfinden konnte.

Der TV gewann gegen Langwedel-Völkersen mit 2:1 und verließ dadurch die Abstiegsränge. Aber schon in den Vorbereitungsspielen ließen die Oytener aufhorchen, als sie den Bezirksliga-Tabellenführer TSV Etelsen mit 2:1 bezwangen. Auf dem Transfermarkt hat Oyten in der Winterpause auch noch einmal zugeschlagen. Abwehrspieler Daniel Airich kehrte nach einem halben Jahr beim TSV Ottersberg zurück.

Schneider fordert einen Sieg

Schneider sieht seine Mannschaft dennoch in der Pflicht: „Es ist unser Ziel, dass wir drei Punkte aus Oyten mitnehmen, und daran müssen wir uns hinterher messen lassen.“ Große Fragezeichen dabei stehen hinter den Einsätzen von Christo Stergioulas und Dominik Stam, außerdem sind ein paar Heeslinger Spieler gesundheitlich angeschlagen. Dafür sind die Langzeitverletzten Bent Bargfrede und Malte Ohrenberg in der Winterpause wieder ins Training eingestiegen. (sol)

Fußball 02.03.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: Strodthoff straft lahme Langwedeler ab – 2:1. Oytens Siegtor in Unterzahl / Karaca sieht nach Beleidigung Rot – „daraus Lehren ziehen“

Oyten - Von Ulf Von Der Eltz. In den letzten Minuten hagelte es noch einmal kräftig, es zeigte sich aber auch ein Regenbogen. Passender hätte die Szenerie für den TV Oyten am Sonntag nicht sein können zum Ende des Bezirksliga-Derbys gegen den FSV Langwedel-Völkersen. Mit dem 2:1 (1:0)-Sieg feierte die Sammrey-Elf einen perfekten Start nach der Winterpause und verließ vorerst die Abstiegsplätze.

Fast 50 Minuten hatten die Gastgeber nach der Roten Karte gegen Firat Karaca in Unterzahl spielen müssen, sich aber vehement gegen die Langwedeler Übermacht sowie die die drohende Pleite gestemmt – und am Ende gar nicht einmal unverdient die Punkte geholt. „Die zählen erst mal. Wichtig ist, dass wir den Trend aus den letzten Spielen aus 2019 fortsetzen konnten,“ hakte Coach Axel Sammrey den Verlauf der Partie zunächst ab.

Das dürfte seinem Gegenüber Emrah Tavan schwerfallen. Trotz der numerischen Überzahl – „wir haben in der zweiten Halbzeit zu 90 Prozent in der Oytener Hälfte gespielt“ – konnte die Leistung für den FSV-Trainer nicht in Ordnung sein. „Nicht zwingend genug, keine zündenden Ideen, der letzte Pass kam zu selten an. Das ist einfach ungenügend“, beschrieb Tavan die Vorstellung seiner in der Konsequenz lahmen Langwedeler: „So ein Match darfst du nicht verlieren.“

Nach einigermaßen ansprechender FSV-Anfangsphase übernahm Oyten das Kommando. Henrik Müllers Kopfball schlug Ferhat Kadah noch von der Linie (9.), bei der zweiten Top-Chance ging die Sammrey-Elf aber 1:0 in Führung: Langwedels Keeper Mika-Ole Haase blieb bei einem Kuhna-Freistoß auf der Linie kleben, Simon Seekamp köpfte gegen Jan-Ole Post ein (21.). Dabei verletzte er sich im Gesicht, fuhr nach dem Spiel mit Verdacht auf Nasenbein- oder Jochbeinbruch ins Krankenhaus.

Firat Karaca (36.) und Müller (37.) hatten die Erhöhung auf dem Fuß, dem der Gast nur einen Kelsch-Freistoß entgegenzusetzen hatte, den Christian Rathjen prima parierte (40.). Dann die Szene, die das Spiel massiv prägen sollte: Karaca lief allein auf Haase zu, scheiterte zunächst am Keeper und setzte den Abpraller dann neben den leeren Kasten (41.) – unfassbar. Das wurmte den Stürmer offensichtlich derart, dass er sich nach einem Zweikampf mit Post zu einer üblen Beleidigung hinreißen ließ und folgerichtig Rot sah (44.). „Geht nicht, aber am meisten wird sich der 18-jährige Junge selbst ärgern“, meine Sammrey: „Wichtig ist, dass er daraus seine Lehren zieht.“

In Hälfte zwei dominierte Langwedel erdrückend, schien auch mit Daniel Throls sehenswertem Schlenzer zum 1:1 (52.) schnell die Wende herbeizuführen. Aber Pustekuchen: Throl traf noch den Pfosten (61.), viel mehr Zwingendes ergab die Überlegenheit nicht. Was Anton Strodthoff bestrafte: Mit einem Solo gegen die „Begleiter“ Heidt, Gehrke und Rohlfs gelang dem TVO-Crack der 2:1-Siegtreffer (79.).

Das 1:0 für Oyten: Simon Seekamp (2.v.l.) köpfte gegen Langwedels Jan-Ole Post ein. Am Ende hieß es 2:1. Foto: häg

Fußball 28.02.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de: Bezirksliga: Oyten tauscht Heimrecht mit Langwedel. Sammrey hofft auf Seekamp.

Oyten – Einmal ausgefallen war das Derby schon – ein zweites Mal sollte das verhindert werden. Und so wurde zwischen dem FSV Langwedel-Völkersen und dem TV Oyten das Heimrecht getauscht, damit das erste Bezirksliga-Match des Jahres am Sonntag auch ausgetragen werden kann. Anpfiff ist um 14 Uhr auf dem Oytener Kunstrasenplatz an der Stader Straße.

„Das ist auch ganz gut für uns, nachdem wir in der Vorbereitung gute Ergebnisse erzielt haben und fast schon im Rhythmus sind“, meint TVO-Coach Axel Sammrey. Wichtig sei für ihn, die Leistungen aus den Testspielen, vor allem beim 2:1-Sieg über den TSV Etelsen, in die Punktrunde mitzunehmen: „Wir sind ja jetzt auch torgefährlicher geworden. Das Team hat darüber hinaus gelernt, dass man in der Bezirksliga nicht körperlos spielen darf. Da sehe ich schon eine Entwicklung.“ Einige Akteure kränkeln, in erster Linie steht noch ein Fragzeichen hinter Simon Seekamp. Sammrey: „Er ist äußerst wichtig, praktisch ein Neuzugang nach seinem Kreuzbandriss.“ Bis März fehlt allerdings Lennart Brand (Ausland).

Beim FSV sind alle Mann an Bord, aber Coach Emrah Tavan fühlt sich bereit: „Mal gucken, wo wir nach der langen Pause stehen. Oyten hat zwar Vorteile wegen des Kunstrasens, das darf für uns aber keine Ausrede sein.“ Es gelte, das Spiel anzunehmen und die eigenen Qualitäten auf den Platz zu bringen.  vde

Fußball 24.02.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: 2:1 (1:0) Testspielsieg gegen unseren Klassenpartner und Tabellenführer TSV Etelsen.

Bei gutem Fußballwetter haben wir durch eine starke kämpferische Leistung diesen Sieg eingefahren. Der Gast aus Etelsen hatte über 90 Minuten mehr Ballbesitz und vor allem nach dem 1:2 Anschlusstreffer mächtig Druck aufgebaut. Aber zwei starke Torleute, sowie ein gutes Defensivverhalten der gesamten Mannschaft hat für diesen Sieg, nach einem 0:0 und 0:2 in den beiden Punktspielen, gesorgt. Auch die 6 Wechsel im Laufe der zweiten Halbzeit haben zu keinem Bruch im Mannschaftsgefüge geführt. Alle 17 eingesetzten Spieler haben sich tadellos präsentiert. Wir sind gut gerüstet für den Punktspielstart am nächsten Sonntag beim FSV Langwedel.

Torfolge:

1:0 32. Min. Anton Strodthoff im Nachsetzen nach Torchance für Firat Karaca.

2:0 47. Min. Daniel Airich mit direktem Freistoß aus 20m nach einem Foul an Ole Persson.

2:1 82. Min. Direkt verwandelter Eckball.

TV Oyten:

Christian Rathjen (ab 46. Min. Fabian Meyer); Erik Baeßmann (ab 62. Min. Lukas Pein), Daniel Airich, Dennis Wiedekamp, Yaya Kone; Dorian Mothes (49. Min. Thomas Baumann), Henrik Müller (ab 72. Min. Max Trunkhardt), Patrik Kuhna, Ole Persson; Anton Strodthoff (ab 72. Min. Vojtech Nepras), Firat Karaca (ab 62. Min. Niko Oetting).

Schiedsrichtergespann:

Tom Stadtlander; Georg Reetz, Manuel Neumann.

 

 
 

Fußball 20.02.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Sonntag, 23.02.2020 um 15:30 Uhr auf unserem Kunstrasenplatz in Oyten. Testspiel TV Oyten - TSV Etelsen.

Da wir beide Punktspiele gegen den Tabellenführer und Meisterschaftsfavoriten bereits 2019 gespielt haben, macht dieses Testspiel gegen unseren Klassenpartner TSV Etelsen unbedingt Sinn.

Schiedsrichter: Tom Stadtlander. Assistenten: Georg Reetz, Manuel Neumann.

Fußball 17.02.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Kreiszeitung.de. Fußball-Trainer sehen Durchwachsenes beim Oytener Turnier. Fischerhude-Quelkhorn reist direkt aus Trainingslager an / TVO zeigt starke Leistung gegen Ottersberg.

Oyten - Von Frank Von Staden. Einige Spieler konnten am Sonntag beim Oytener Blitzturnier, an dem neben den Hausherren noch Bremen-Ligist SV Hemelingen, Fußball-Landesligist TSV Ottersberg und der Kreisliga-Tabellenführer TSV Fischerhude-Quelkhorn teilnahmen, Pluspunkte sammeln – manche dann eher nicht. Denn zu durchwachsen präsentierten sich die Teams in den Partien jeder gegen jeden über je 45 Minuten.

Vor allem in der Abschlusspartie, die die Oytener gegen den klassenhöheren TSV Ottersberg mit 2:1 (Tore: 0:1 Egzon Percani, 1:1 Firat Karaca, 2:1 Anton Strodthoff) gewannen, dürfte Trainer Jan Fitschen die Hutschnur gerissen sein. Denn in der präsentierten sich die Wümme-Kicker lustlos, zeigten wenig Laufbereitschaft und kassierten so verdient die einzige Pleite in diesem Turnier, nachdem sie zuvor souverän mit 4:1 gegen die Fischerhuder (Tore: dreimal Jan Stubbmann, Bastian Falldorf) und mit 2:1 gegen die Bremer (Timo Kanigowski, Jan Stubbmann) dominierten. „Mit diesen beiden Spielen kann ich gut leben. Was wir dann gegen Oyten abgeliefert haben, darüber wird zu reden sein! So darf man sich nicht herspielen lassen, auch wenn wir eine längere Pause hatten“, meinte Fitschen später.

Zufriedener blickte da natürlich sein Pendant Axel Sammrey drein, dessen Mannschaft sich in einer sehr guten Form präsentierte, auch wenn sie zum Auftakt mit 1:3 gegen dem SV Hemelingen (Tor: Anton Strodthoff) geschlagen geben musste und trotz zahlreicher Chancen erneut durch Strodthoff „nur“ mit 1:0 gegen Fischerhude gewinnen konnte. „Vor allem zum Schluss hat mir gefallen, was ich da gesehen habe. Insgesamt waren das gute Einheiten. Was fehlt, ist weiter die Konsequenz im Abschluss. Mit der Defensive bin ich bis auf wenige Abstriche sehr zufrieden“, so Sammrey.

Auch Fischerhudes Trainer-Duo Matthias Warnke und Yannick Becker zog eine positive Bilanz, auch wenn letztlich keine Partie gewonnen werden konnte und auch das letzte Spiel für das aufstrebende Team von der Wümme mit 0:3 gegen den Bremen-Ligisten verloren ging. Warnke: „Immerhin hatten wir noch müde Beine vom Trainingslager, das wir von Freitag bis Sonntagmorgen in Westerstede abgehalten haben. Wir haben aber gesehen, dass uns noch einiges fehlt, um uns auf ein ordentliches Bezirksliga-Niveau zu hieven. Doch wir sind auf einem sehr guten Weg!“

Alle Ergebnisse:

TSV Ottersberg - TSV Fischerhude 4:1

SV Hemelingen - TV Oyten 3:1

TSV Ottersberg - SV Hemelingen 2:1

TSV Fischerhude - TV Oyten 0:1

SV Hemelingen - TSV Fischerhude 3:0

TSV Ottersberg - TV Oyten 1:2

Tabelle:

1. SV Hemelingen  6 Punkte 7:3 Tore

2. TSV Ottersberg  6 Punkte 7:4 Tore

3. TV Oyten            6 Punkte 4:4 Tore

4. TSV Fischerhude 0 Punkte 1:8 Tore

Zwei Oytener Torschützen auf einen Blick: Firat Karaca (vorne) sowie Anton Strodthoff. Fotos (2): von Staden

Fußball 15.02.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Patrick Hilmes. Pascal Döpke: Fehlende Überschriften.

Wir alle drücken unseren Ex-Torjäger Pascal die Daumen das er demnächst wieder schmerzfrei und erfolgreich Fußball spielt. Du schaffst das!

Um Pascal Döpke ist es ruhig geworden, auch in der Zeitung. Noch immer plagt den Torjäger eine Schambeinentzündung.

„Dreierpack von Pascal Döpke“, Döpke macht alles klar“, „Döpkes Festspiele“. Das alles sind Überschriften von Artikeln, die in den vergangenen Jahren in unserer Zeitung erschienen sind. Und das sind nicht die einzigen, davon gibt es viele weitere. Doch es muss einige Zeit in unserem digitalen Archiv gescrollt werden, um diese Artikel mit diesen Überschriften zu finden. Lange Zeit sind keine mehr erschienen, in denen der Name Pascal Döpke die Hauptrolle spielt. Der Grund ist ganz einfach: Pascal Döpke spielt schon lange keinen Fußball mehr, mittlerweile seit rund einem Jahr.

Die Tormaschine wird gestoppt

Schambeinentzündung: Das ist der Grund, warum der Stürmer seit Langem nicht mehr das machen kann, was er am besten kann: Tore schießen. Das bewies Dökpe im Trikot des TV Oyten Saison für Saison aufs Neue. In der Spielzeit 2014/2015, seinem ersten Jahr im Herrenbereich, erzielte er 20 Tore in 18 Spielen für den damaligen Kreisligisten. Ein Jahr später steuerte Döpke 25 Tore in 21 Spielen zum Aufstieg bei. Und auch die Abwehrreihen im Bezirk bekamen den heute 24-Jährigen nie in den Griff. Gleich in der ersten Bezirksliga-Saison schnappte er sich mit 36 Treffern in 30 Spielen die Torjägerkanone. Ein Jahr später musste er sich zwar in dieser Liste mit Platz zwei hinter Verdens Maximilian Schulwitz zufriedengeben, kam aber erneut auf die starke Quote von 35 Toren aus 29 Partien. Doch in der Vorsaison folgte der Einbruch. Döpke hatte zwar in den ersten 16 Partien erneut 15-mal für den TVO getroffen, doch danach kam er aber nur noch zu drei Kurzeinsätzen. Der dritte hatte gar nur symbolischen Charakter. Im abschließenden Saisonspiel des TV Oyten gegen den FSV Langwedel-Völkersen stand er in der Startelf, wurde aber nach zwei Minuten wieder ausgewechselt. Es war das letzte Mal, dass er das Trikot der Oytener trug, denn Döpke wechselte nach der Saison 2018/2019 zum Klassenkonkurrenten TSV Etelsen. Doch noch nicht mal zu diesem Zeitpunkt rechnete irgendjemand damit, dass dies auch bis dato das letzte Mal sein sollte, dass sich Pascal Döpke überhaupt ein Trikot zu einem Pflichtspiel überstreifen sollte.

„Ich hätte nie gedacht, dass mich so was mal ereilt. Ich war vorher nie schlimm verletzt – und jetzt so ein Brocken.“ Pascal Döpke selbst kann es auch nicht fassen, wie lange er schon nicht mehr richtig Fußball spielen kann. Als die ersten Probleme aufgetreten waren, ging Döpke zu Arzt Nummer eins. Entzündung des Schambeinknochens lautete schnell die Diagnose. Sechs Wochen Ruhe und Vitamintabletten lauteten die Therapie. Das wirkte nicht, also wurde ihm Physiotherapie verordnet. Döpke fühlte sich anschließend besser, dachte, er sei auf einem guten Weg. „Man kann relativ viel machen, nur keine Sprints und hektische Bewegungen“, erzählt er. In der Sommer-Vorbereitung stieg er mit Lauftraining wieder ein, doch im September hatte er realisiert, dass der Heilungsprozess stagniert. Es folgten vier Behandlungen per Stoßwellentherapie. Das Ergebnis war weiter negativ. Der Arzt war mit seinem Latein am Ende, Döpke wechselte zum Mannschaftsarzt des TSV Etelsen und der hieß den bisherigen Ansatz für nicht sonderlich gut. Nun bekommt Döpke Tabletten gegen Entzündung und bekam klare Anweisungen, welche Muskeln er aufbauen soll – Bauchmuskeln und den oberen Rücken. Das soll dazu dienen, Döpkes Schieflage der Hüfte zu korrigieren, denn darauf könnte die Entzündung zurückzuführen sein.

Neue Schuhe im Schrank

„Eine hässliche Zeit – auch für den Kopf. Es nimmt einfach kein Ende“. Döpke ist die Enttäuschung anzumerken, ihm fehlt sein Fußball. Und das wird auch sichtbar. „Ich kann es nicht abwarten, wieder zu spielen. Ich springe zu Hause schon immer rum, meine Freundin wird schon ganz kirre. Das nagt an den Nerven. Zudem habe ich mir vor der Verletzung neue Schuhe gekauft, die ich noch nicht anziehen konnte. Das geht nicht“, hat Döpke seinen Humor nicht verloren. Allerdings sind seine eigenen Prognosen verhaltener geworden. In drei Wochen hat er den nächsten Arzttermin. Sein Gefühl ist bisher ein gutes, doch darauf vertraut er nicht mehr gänzlich. „Ich bin vorsichtig geworden, ich will mich nicht selbst enttäuschen.“ Sollte sich sein Gefühl erneut nicht bestätigen, heißen die nächsten Schritte Spritze und danach Operation.

Das hoffen natürlich alle vermeiden zu können, dazu gehört auch sein Coach Nils Goerdel, der den Stürmer gerne endlich aufstellen würde: „So einen kann man natürlich immer gebrauchen. Das tut mir echt leid für den Jungen. Ich hoffe auf diese Saison, sonst halt nächste. Aber es wird auch dauern, bis er wieder der alte Pascal Döpke ist.“ Zwar hat er noch kein Spiel für die Schlossparkkicker absolviert, er sieht sich aber dennoch als einer von ihnen. „Ich fühle mich wie ein Etelser. Klar, Spielphilosophie und das Verhalten der Spieler auf dem Platz kenne ich noch nicht, aber ich bin dennoch gut integriert. Ich denke, als Typ bin ich angekommen.“

Fehlt noch als Spieler. Und sobald Pascal Döpke dann auch erstmals das blau-weiße Trikot der Etelser überstreifen kann, – „Blau kenne ich ja schon, nur weiß war bisher noch nicht dabei“ (Döpke) – werden auch wir in unserer Zeitung bestimmt wieder Überschriften und Artikel schreiben können, in denen der Name Pascal Döpke die Hauptrolle einnimmt.

Foto Björn Hake.

Fußball 12.02.2020 von Axel Sammrey

1. Herren: Sonntag, 16.02.2020 ab 10:00 Uhr "Vorbereitungsturnier" auf dem Kunstrasenplatz in Oyten Stader Straße.

10:00 Uhr TSV Ottersberg - TSV Fischerhude

11:00 Uhr SV Hemelingen - TV Oyten

12:00 Uhr TSV Ottersberg - SV Hemelingen

13:00 Uhr TSV Fischerhude - TV Oyten

14:00 Uhr SV Hemelingen - TSV Fischerhude

15:00 Uhr TSV Ottersberg - TV Oyten

Im Anschluss lädt der Sponsor "Wümme-Bäcker Sammann" alle teilnehmenden Teams im Vereinsheim des TV Oyten zum gemütlichen Beisammensein bei Speis und Trank ein.

 

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