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Fußball 28.01.2021 von Axel Sammrey

Kreiszeitung.de: NFV plant Re-Start Anfang April / Zwei Wochen Vorbereitung müssen reichen. Stebani hat Ostern als Ziel.

Verden – Mehrmals täglich klingelt sein Telefon. Oftmals werden ihm die gleichen Fragen gestellt – wie geht es mit dem Fußball auf Amateurebene in Niedersachen weiter? Eine konkrete Antwort hat der Spielausschussvorsitzende des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV), Jürgen Stebani, bisher noch nicht parat. „Es hängt von der Verfügungslage des Bundes ab.

Der Zeitfaktor ist entscheidend“, betont er noch mal auf Nachfrage. Doch im Hintergrund laufen die Planungen, wie ein Re-Start nach der coronabedingten Unterbrechung aussehen könnte. Auf der jüngsten Verbandsspielausschusssitzung wurden am Dienstagabend während der Videokonferenz neue Eckdaten besprochen.

Ein Überblick:

Stebani plant mit seinen Vorstandskollegen die Wiederaufnahme des Oberliga-Spielbetriebs für das erste April-Wochenende. Der Trainingsstart wäre dann für Mitte März vorgesehen – vorausgesetzt, zu diesem Zeitpunkt ist Amateursport wieder erlaubt. Damit hätten die Vereine eine zweiwöchige Vorbereitung, ehe der Spielbetrieb wieder starten würde. „Einige Vereine fordern, sich vier Wochen vorbereiten zu können. Das ist illusorisch und nicht umsetzbar. Dafür fehlt ganz einfach die nötige Zeit“, erklärt Stebani, der die aktuelle Situation als „absolut unbefriedigend“ bezeichnet.

Den Kopf deshalb jetzt bereits in den Sand zu stecken und über einen vorzeitigen Saisonabbruch nachzudenken – wie es der Hamburger Fußballverband plant – hält der Spielausschussvorsitzende für „bescheuert“. „Wir können uns doch noch nicht so früh verabschieden. Noch ist nichts verloren, wir müssen nur bis Ostern in die Hufe kommen, sonst wird es natürlich irgendwann problematisch“, blickt er voraus.

Stebani weiß aber auch, dass die fünf verbleibenden Monate bis zum Saisonende am 30. Juni nicht ausreichen, um eine normale Spielzeit mit Hin- und Rückserie zu spielen. Die Rückrunde werde daher – wie bereits berichtet – laut Stebani komplett gestrichen. Stattdessen gehe es nach der Hinrunde direkt mit der Auf- und Abstiegsrunde weiter. Wie diese dann genau aussehen, hänge davon ab, wann wieder gespielt werden darf.

„Diese Saison wird es definitiv auch Absteiger geben. Wir können es uns gar nicht anders erlauben. Wenn es wieder nur Aufsteiger geben würde, hätten wir ansonsten in einigen Ligen beinahe 30er Staffeln. Das ist nicht umsetzbar. Bis wir dann wieder zur alten Ligastärke kommen würden, würde es Jahre dauern. Es kann sich also kein Verein irgendwelche Hoffnungen machen, dass er trotz Abstiegsplatz in der entsprechenden Liga bleibt“, macht Stebani noch einmal deutlich.

Daher komme für den Verband auch kein Saisonabbruch infrage. „Wir wollen natürlich die Vereine mit ins Boot holen und deren Meinungen und Vorschläge berücksichtigen. Am Ende entscheidet aber der Zeitfaktor, doch wir wollen die Saison so sportlich wie möglich zu Ende bringen. Sicherlich können wir es nicht allen Clubs recht machen und werden bei einigen auf Unverständnis stoßen.“

Um sich mit den Oberliga-Vereinen auszutauschen und die aktuellen Sichtweisen der Clubs zu kennen, hatte sich der Verband mit den Oberligisten Mittwochabend zu einer Videokonferenz verabredet. Ergebnisse sind bislang nicht bekannt. Stebani ging im Vorfeld nicht davon aus, dass danach schon neue Entscheidungen getroffen werden können. „Wir wissen nicht, wie es nach dem 15. Februar weitergeht. Daher können wir nur Meinungen abfragen und uns Gedanken machen“, so der Vorsitzende.

Von Mareike Ludwig

Foto: © Freese

Fußball 28.01.2021 von Jan Bischoff

FFS-Ferienfußballschule vom 11.06.-13.06.2021 in Oyten - Buchung ohne Risiko

Liebe Freunde der FFS-Ferienfußballschule,
 

Auch wenn der Lockdown derzeit im Winter weiter anhält, sind wir guter Hoffnung, dass wir in einigen Wochen wieder starten können.
Die Verantwortlichen der FFS haben Ihre Vorbereitungen fast abgeschlossen und können es, wie sicherlich auch alle Kids, kaum noch erwarten, wieder zu trainieren. Für die Kids wird es großartig sein, mit anderen Kindern zusammen im Rahmen des FFS-Trainingskonzeptes unvergleichliche Stunden mit ihrem Lieblingssport Fußball zu verbringen, viele neue Dinge zu lernen, wie die Nationalspieler die Europameisterschaft und andere Turniere zu spielen und mit dem grandiosen FFS-Trainingsmaterial wie der Ballkanone und den Trampolinen zu trainieren. Da wir auch 2021 immer nur 1 Camp zur Zeit anbieten, werden beide Cheftrainer mit ihrem Trainerteam in jedem Camp jedes Kind coachen!

 


Die FFS-Ferienfußballschule findet in diesem Jahr vom 11.06. bis zum 13.06.2021 in Oyten statt!

Informationen zur FFS findet ihr hier -> www.fussballferien.com .
Anmeldungen für das Camp in Oyten können hier ->
https://www.fussballferien.com/lehrgange/?lgid=788 vorgenommen werden.
 

Buchung ohne Risiko: Sollte ein Camp aufgrund von Corona von uns abgesagt werden müssen, bieten wir den angemeldeten Kids neben Alternativen selbstverständlich auch die umgehende Rückzahlung des komplett überwiesenen Betrages an!


Bei Rückfragen könnt ihr euch auch gerne bei euren zuständigen Jugendobmann melden.
 
Viele Grüße

 

Fußball 05.01.2021 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Aller Zeitung von Ulf von der Eltz. Oytener Trainer zunächst für Annullierung. So will es Sammrey.

Axel Sammrey bleibt dabei: Die laufende Saison in der Bezirksliga gehört annulliert. Oytens Fußball-Trainer plädiert für den Pokal ab April und möchte dann ab August mit 21 Teams in die Serie 2021/22 starten.

  • Oytens Sammrey plädiert für Annullierung
  • Ab August in die neue Bezirksliga-Saison
  • Riedes Lindenberg lehnt Vorschlag ab

Oyten/Etelsen – Der Lockdown steht vor einer Verlängerung, wird mindestens bis Ende Januar gehen – so beschließen es Bundeskanzlerin und Landesregierungen angesichts der Fallzahlen in der Corona-Pandemie wohl an diesem Dienstag. Betroffen ist natürlich auch der leidgeprüfte Amateursport in besonderem Maße. Fußball-Trainer Axel Sammrey hat sich Gedanken gemacht, wie es mit dem Betrieb in der Bezirksliga 3, wo sein TV Oyten spielt, weitergehen könnte. Grundlage seiner Überlegungen: „Die laufende Saison sollte mit sofortiger Wirkung und ohne Wertung beendet werden.“ Eine Annullierung also.

In erster Linie, weil niemand seriös einen Zeitpunkt zu nennen vermag, an dem es im Amateurfußball überhaupt weitergehen könne: „Also ist eine kurzfristige Planung nicht möglich. Die Frage ist, wie noch weiterer großer sportlicher Schaden verhindert werden kann. Denn schon die vorherige Saison 2019/20 mit Auf- und ohne Absteigern abzubrechen, war aus meiner Sicht falsch.“

Sammrey schlägt vor, vom 25. April bis zum 6. Juni (Finale) doch den Bezirkspokal durchzuführen – so kämen die Teams in den Genuss von Praxis: „Die im Verlauf ausgeschiedenen Mannschaften können untereinander Freundschaftsspiele vereinbaren und so auch im Rhythmus bleiben.“ Für die Saison 2021/22 schwebt dem 63-Jährigen vor, am 4. Juli mit der Bezirkspokal-Quali zu beginnen und den Wettbewerb bis zum Achtelfinale am 25. Juli durchzuspielen. Die weiteren Runde sähe er in 2022.

Das Kerngeschäft Punktspiele würde der Oytener Coach in der Bezirksliga am 1. August mit 21 Teams starten wollen – in einer normalen Hinrunde bis zum 12. Dezember: „Somit hätte jedes Team zehn Heimspiele, zehn Auswärtsspiele und wäre einmal spielfrei.“ Danach ginge es 2022 in einer Aufstiegsrunde der besten zehn Mannschaften sowie einer Abstiegsrunde der restlichen elf Teams weiter. Folgenden Modus hat sich Sammrey dafür ausgedacht: Es werden nur die Hinrunden-Ergebnisse der Mannschaften mitgenommen, die in einer Gruppe spielen. Das bedeutet, dass jedes Aufstiegsgruppen-Team noch neun Spiele und jedes Abstiegsgruppen-Team noch zehn Spiele zu absolvieren hat. Ob Heim- oder Auswärtsspiel, richtet sich nach dem schon ausgetragenen Match gegen das jeweilige Team. Damit hätte jeder im Jahr 2022 noch zehn oder elf Punktspiele und null bis maximal drei Pokalspiele vor der Brust. „Es wäre ein normales und sportlich faires Ende der Saison 2021/22 gewährleistet, eine normale Sommerpause möglich und vor allem eine normale Saison 2022/2023“, erläutert der Verdener.

Als Reaktion auf Sammreys Vorschläge nimmt Frank Lindenberg, Fußball-Boss beim Ligarivalen MTV Riede, eine ablehnende Haltung ein: „Zwar gehe ich mit Axel konform, dass wir nicht wissen, wann wir die Saison fortsetzen können. Ich hoffe aber, dass wir im April wieder mit dem Spielbetrieb starten können. Im Vorfeld sollten wir eine dreiwöchige Vorbereitung bekommen.“ Mit Blick auf die Staffeln verweist Lindenberg darauf, „dass in Staffel 1 bei fast allen Mannschaften noch drei bis vier Partien der Hinrunde zu absolvieren sind. In Staffel 2 sind es im Durchschnitt nur noch zwei Spiele. Es sollte möglich sein, diese im April bis Anfang Mai zu bestreiten.“

Danach würde der Rieder eine Meisterrunde mit den ersten fünf Mannschaften der beiden Staffeln ansetzen. Die restlichen sechs Teams der Staffel 1 sowie die verbleibenden fünf der Staffel 2 sollten wie angedacht die Absteiger ermitteln. Lindenberg: „Punkte aus den Qualifikationsrunden werden wie geplant mitgenommen. Es wird nur noch einmal gegen Gegner gespielt, auf die man in der Vorrunde noch nicht getroffen ist. Das bedeutet, dass von Anfang Mai bis Mitte Juni jeder Verein noch fünf Partien hat.“ Zudem glaubt der MTV-Spartenleiter nicht, dass eine Pokalrunde mit Freundschaftsspielen ausgeschiedener Teams zur Stärkung der Motivation führt.

Staffelleiterin Claudia von Kiedrowski begrüßte es am Montag auf Nachfrage dieser Zeitung grundsätzlich, dass sich Vereine Gedanken über eine Saisonfortsetzung machen. Bewerten möchte die Etelserin sie inhaltlich jedoch nicht. Nur so viel: „Man darf davon ausgehen, dass wir uns das natürlich anschauen. Aber wir haben auch selbst Varianten in der Schublade.“ Über allem würden indes die Verordnungen seitens der zuständigen Behörden schweben: „Wir müssen weiter abwarten. Erst wenn wir das Go aus der Politik bekommen, können wir eine möglichst faire Lösung präsentieren. Dabei ist eventuell auch die Wettersituation zu berücksichtigen. Und wir Funktionäre müssen alle Ligen im Blick haben.“ Wobei Claudia von Kiedrowski versichert: „Wir sind genauso frustriert wie die Vereine.“ In einer Sache bleibt die Etelserin indes Sammreys Meinung: „Auch ich habe immer gesagt, dass man die Saison 2019/20 besser zu Ende gespielt hätte.“

Foto:

Will vor allem zunächst auf das Go aus der Politik warten: Staffelleiterin Claudia von Kiedrowski.

Fußball 02.01.2021 von Axel Sammrey

1. Herren: Verdener Nachrichten von Florian Cordes. Fußball-Bezirksliga: Axel Sammrey schlägt Lösung für Fortsetzung der Saison vor.

Die Amateurfußballer müssen weiterhin auf unbestimmte Zeit pausieren. Axel Sammrey hat sich viele Gedanken gemacht, wie diese und die folgende Saison fortgesetzt werden könnten.

Wie und wann kann die Saison in der Fußball-Bezirksliga fortgesetzt werden? Diese Frage wird im neuen Jahr eine viel gestellte sein. Axel Sammrey, Trainer des TV Oyten, hat sich seine Gedanken gemacht und nun in einem Schreiben einen persönlichen Lösungsvorschlag am Beispiel der Bezirksliga Lüneburg 3 gemacht. „Ich denke, im Moment kann niemand sagen, wann und wie es mit dem Amateurfußball weitergeht. Das bedeutet, dass eine kurzfristige Planung zurzeit unmöglich ist“, findet der erfahrene Coach, der es weiterhin für falsch hält, dass die Saison 2019/2020 mit Auf-, aber ohne Absteiger gewertet worden war.

Dies solle mit der aktuellen Spielzeit nicht passieren. Sammrey schlägt vor, den Ligabetrieb mit sofortiger Wirkung und ohne Wertung zu beenden. Damit die Teams aber Pflichtspiele bestreiten, solle der Bezirkspokal nun doch noch ausgespielt werden. In Sammreys Szenario würde der Wettbewerb vom 25. April bis 6. Juni über die Bühne gehen. „Die ausgeschiedenen Teams können untereinander Freundschaftsspiele vereinbaren und so ebenfalls im Rhythmus bleiben“, schlägt der TVO-Coach weiter vor.

Die Spielzeit 2021/2022 beginnt im Lösungsansatz von Sammrey am 4. Juli – und zwar mit der neuen Bezirkspokalrunde. An den drei folgenden Wochenenden könnten weitere Pokalrunden ausgespielt werden. „Weiter mit dem Bezirkspokal geht es 2022 mit dem Viertelfinale, Halbfinale und Finale“, teilte Sammrey seine Vorstellungen mit. In der Bezirksliga Lüneburg 3 würden – wie schon in dieser Saison – 21 Teams an den Start gehen. Sammrey würde jedoch auf einen anderen Modus setzen und die Mannschaften zunächst in einer Staffel und einer Einfachrunde gegeneinander antreten lassen. „Somit hätte jedes Team zehn Heim-, zehn Auswärtsspiele und wäre einmal spielfrei“, erklärte Sammrey. Diese „Hinrunde“ könnte in den Überlegungen Sammreys im Zeitraum vom 1. August bis 12. Dezember ausgespielt werden.

Splittung nach der Winterpause

Danach könnte es zur Splittung der Bezirksliga kommen, schlägt Sammrey vor: „In eine Aufstiegsgruppe mit den Teams von Platz eins bis zehn sowie in eine Abstiegsgruppe mit denen von Platz elf bis 21. Es werden nur die Ergebnisse aus der Vorrunde von den Mannschaften mitgenommen, die in einer Gruppe spielen. Das bedeutet, dass jedes Aufstiegsgruppen-Team noch neun Spiele und jedes Abstiegsgruppen-Team noch zehn zu bestreiten hat.“

Laut Sammrey wäre durch seinen Lösungsansatz ein faires Ende der Saison 2021/2022 gewährleistet, eine Sommerpause möglich und „vor allem eine normale Saison 2022/2023“, findet der TVO-Coach.

Foto: Axel Sammrey schlägt vor, die aktuelle Saison nicht zu werten. (Björn Hake)

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